Abschiebehaft - und die unterlassene Unterrichtung des Konsulats des Heimatlands

Abschie­be­haft – und die unter­las­se­ne Unter­rich­tung des Kon­su­lats des Hei­mat­lands

Die unter­las­se­ne Unter­rich­tung des Kon­su­lats des Hei­mat­lands des Betrof­fe­nen gemäß Art. 36 WÜK führt nicht zur Rechts­wid­rig­keit der Abschie­be­haft. Eine Rechts­wid­rig­keit der Haft­an­ord­nung folgt auch nicht aus einem etwai­gen Feh­ler bei der gebo­te­nen Beleh­rung – hier – nach Art. 36 WÜK und ver­gleich­ba­ren Vor­schrif­ten bila­te­ra­ler Abkom­men. Rich­tig ist zwar, dass

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Konsularische Hilfe - nur für Deutsche

Kon­su­la­ri­sche Hil­fe – nur für Deut­sche

Kon­su­la­ri­sche Hil­fe durch die deut­schen Aus­lands­ver­tre­tun­gen steht nur Deut­schen zu und setzt zudem eine beson­de­re Not­la­ge vor­aus. Das hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin nun noch­mals in zwei Urtei­len klar­ge­stellt: Im ers­ten Fall hat­te ein seit 1995 in Deutsch­land leben­der Spa­ni­er die Hil­fe des Gene­ral­kon­su­lats auf Pal­ma de Mal­lor­ca in Anspruch neh­men wol­len,

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Konsularische Betreuung von deutschen Gefangenen im Ausland

Kon­su­la­ri­sche Betreu­ung von deut­schen Gefan­ge­nen im Aus­land

Das Maß der Betreu­ung von Gefan­ge­nen durch Kon­su­lar­be­am­ten nach § 7 Kon­sG rich­tet sich bei ver­stän­di­ger Wür­di­gung nach den objek­ti­ven Gesamt­um­stän­den des Ein­zel­fal­les, ins­be­son­de­re den Gege­ben­hei­ten vor Ort, dem Grund der Inhaf­tie­rung, den Haft­be­din­gun­gen, ob die Ver­mitt­lung von Rechts­schutz not­wen­dig ist und in wel­chem Umfang Hil­fe zur Erfül­lung der per­sön­li­chen Bedürf­nis­se

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Konsularische Hilfe für Deutsche im Ausland

Kon­su­la­ri­sche Hil­fe für Deut­sche im Aus­land

Die kon­su­la­ri­sche Hil­fe nach § 5 KG bezweckt kei­ne all­ge­mei­ne Unter­stüt­zung von deut­schen Staats­bür­gern im Aus­land, son­dern zielt auf die Behe­bung einer aku­ten Not­si­tua­ti­on und beschränkt sich daher auf das, was zur Besei­ti­gung der aku­ten Hilfs­be­dürf­tig­keit im Ein­zel­fall kon­kret not­wen­dig ist. In dem hier vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg ent­schie­de­nen Fall begehr­te die

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