Kostenreduzierung bei Unternehmen

Kos­ten­re­du­zie­rung bei Unter­neh­men

Unter­neh­men, die beson­ders strom­kos­ten­in­ten­siv sind, kön­nen eine Redu­zie­rung der EEG-Umla­­ge bean­tra­gen. Mit der Bewil­li­gung ist ab sofort auch eine Begren­zung der Umla­ge nach dem Kraft-Wär­­me-Kop­p­­lungs­­­ge­­setz, KWKG, ver­bun­den. So eine Mit­tei­lung des Bun­des­am­tes für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le, BAFA, mit der bekannt­ge­ge­ben wor­den ist, dass seit dem 20. April 2017 die Antrag­stel­lung

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Zahlungseingänge nach Insolvenzreife - und die Haftung des Geschäftsführers

Zah­lungs­ein­gän­ge nach Insol­venz­rei­fe – und die Haf­tung des Geschäfts­füh­rers

Zah­lun­gen, die nach Insol­venz­rei­fe einer GmbH auf dem debi­to­risch geführ­ten Bank­kon­to der GmbH ein­ge­hen, sind zumin­dest dann nicht ohne wei­te­res als Zah­lun­gen im Sin­ne von § 64 Satz 1 GmbHG zu wer­ten, wenn zuguns­ten der Bank eine Glo­bal­zes­si­on besteht. Der Ein­zug von For­de­run­gen einer insol­venz­rei­fen GmbH auf ein debi­to­ri­sches Kon­to ist

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Oberlandesgericht München

Kon­to­pfän­dung – der Kon­to­kor­rent­kre­dit und die Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung

Eine Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung liegt vor, wenn ein Kon­to von dem Gläu­bi­ger gepfän­det wird, ein Pfän­dungs­pfand­recht jedoch erst dadurch ent­steht, dass der Schuld­ner einen ihm eröff­ne­ten Kon­to­kor­rent­kre­dit abruft . Die Über­wei­sung des Schuld­ners aus dem ihm ein­ge­räum­ten Kon­to­kor­rent­kre­dit löst eine Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung aus, weil die vom Gläu­bi­ger Land erwirk­te Kon­to­pfän­dung kein insol­venz­fes­tes Abson­de­rungs­recht

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Wirksamkeit von Zinsanpassungsklauseln

Wirk­sam­keit von Zins­an­pas­sungs­klau­seln

Haben die soge­nann­ten Zins­an­pas­sungs­klau­seln als All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen zu einer unan­ge­mes­se­nen Benach­tei­li­gung der Bank­kun­den geführt, sind die von der Bank ver­wand­ten Klau­seln teil­wei­se unwirk­sam. Ein Bank­kun­de kann aber nur eine Kor­rek­tur der Zins­be­rech­nung für höchs­tens fünf Jah­re ver­lan­gen, wenn er jah­re­lang die Zins­an­pas­sun­gen und quar­tals­wei­sen Rech­nungs­ab­schlüs­se mit Sal­do­an­er­kennt­nis­sen nicht ange­grif­fen und

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Oberlandesgericht München

Vor­fi­nan­zie­rung durch den Gesell­schaf­ter – und die spä­te­re Insol­venz­an­fech­tung

Gewährt ein Gesell­schaf­ter sei­ner Gesell­schaft fort­lau­fend zur Vor­fi­nan­zie­rung der von ihr abzu­füh­ren­den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge Kre­di­te, die in der Art eines Kon­to­kor­rent­kre­dits jeweils vor Erhalt des Nach­fol­ge­dar­le­hens mit Hil­fe öffent­li­cher Bei­hil­fen abge­löst wer­den, ist die Anfech­tung wie bei einem Kon­to­kor­rent­kre­dit auf die Ver­rin­ge­rung des Schuld­sal­dos im Anfech­tungs­zeit­raum beschränkt. Nach § 135 Abs.

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Hinzurechnung von Dauerschuldzinsen im Kontokorrentverhältnis

Hin­zu­rech­nung von Dau­er­schuld­zin­sen im Kon­to­kor­rent­ver­hält­nis

Nach § 8 Nr. 1 GewStG 1999/​2002 wird dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb die Hälf­te der bei sei­ner Ermitt­lung abge­zo­ge­nen Ent­gel­te für Schul­den hin­zu­ge­rech­net, die (u.a.) der nicht nur vor­über­ge­hen­den Ver­stär­kung des Betriebs­ka­pi­tals die­nen. Eine Schuld dient nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs grund­sätz­lich der nicht nur vor­über­ge­hen­den Ver­stär­kung des Betriebs­ka­pi­tals, wenn ihr

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Pfändung in die Kreditlinie

Pfän­dung in die Kre­dit­li­nie

Pfän­det der Gläu­bi­ger in eine dem Schuld­ner eröff­ne­te Kre­dit­li­nie, so ent­steht ein Pfand­recht erst mit dem Abruf der Kre­dit­mit­tel als Rechts­hand­lung des Schuld­ners . Wich­tig ist dies ins­be­son­de­re in der spä­te­ren Insol­venz des Pfän­dungs­schuld­ners für eine Anfech­tung des Pfän­dungs­pfand­rechts durch den Insol­venz­ver­wal­ter, denn das von dem Pfän­dungs­gläu­bi­ger jeweils erlang­te Pfän­dungs­pfand­recht

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Zahlungen vom überzogenen GmbH-Konto

Zah­lun­gen vom über­zo­ge­nen GmbH-Kon­to

Die Geschäfts­füh­rer sind der Gesell­schaft zum Ersatz von Zah­lun­gen ver­pflich­tet, die nach Ein­tritt der Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Gesell­schaft oder nach Fest­stel­lung ihrer Über­schul­dung geleis­tet wer­den. So bestimm­te es bis zum 31. Okto­ber 2008 § 64 Abs. 2 GmbHG, bzw. seit­her § 64 S. 1 GmbHG. Dies gilt jedoch nicht von Zah­lun­gen, die auch

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Gutschriften in die Kreditlinie

Gut­schrif­ten in die Kre­dit­li­nie

Hat der Schuld­ner einen unge­kün­dig­ten Kon­to­kor­rent­kre­dit nicht aus­ge­schöpft, füh­ren in kri­ti­scher Zeit ein­ge­hen­de, dem Kon­to gut­ge­schrie­be­ne Zah­lun­gen, denen kei­ne Abbu­chun­gen gegen­über­ste­hen, nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs infol­ge der damit ver­bun­de­nen Kre­dit­til­gung zu einer inkon­gru­en­ten Deckung zuguns­ten des Kre­dit­in­sti­tuts. In kri­ti­scher Zeit vor­ge­nom­me­ne Ver­rech­nun­gen eines Kre­dit­in­sti­tuts von Ansprü­chen sei­nes Kun­den

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