Asyl für Konvertiten - und die Glaubensprüfung

Asyl für Kon­ver­ti­ten – und die Glau­bens­prü­fung

Die Maß­stä­be, die das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt für die Prü­fung, ob eine begrün­de­te Furcht vor Ver­fol­gung wegen der Reli­gi­on besteht, ent­wi­ckelt und in dem ange­grif­fe­nen Beschluss bestä­tigt hat, sind für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht zu bean­stan­den. Dem­ge­mäß hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich gegen die Ableh­nung eines Antrags

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Asyl für Konvertiten

Asyl für Kon­ver­ti­ten

Nach höchst­rich­ter­li­cher Recht­spre­chung ist es urei­ge­ne Auf­ga­be des Gerichts, die Ernst­haf­tig­keit eines vom Asyl­be­wer­ber behaup­te­ten Glau­bens­wech­sels zu wür­di­gen . Danach ist die Fra­ge, ob der von einem Asyl­be­wer­ber behaup­te­te Glau­bens­über­tritt auf einer ernst­haf­ten und inner­lich gefes­tig­ten Über­zeu­gung beruht, höchst­per­sön­li­cher Natur und kann (und muss) allein vom Asyl­be­wer­ber glaub­haft gemacht wer­den.

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Kirchliche Bescheinigungen im Asylrechtsstreit

Kirch­li­che Beschei­ni­gun­gen im Asyl­rechts­streit

Kirch­li­chen Beschei­ni­gun­gen kommt im Asyl­rechts­streit kei­ner­lei Bin­dungs­wir­kung zu. Dies gilt auch im Asyl­ver­fah­ren eines ira­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen, der zum Chris­ten­tum kon­ver­tiert ist. Ihm ist die Flücht­lings­ei­gen­schaft nicht zuzu­er­ken­nen, wenn das Ver­wal­tungs­ge­richt von der Ernst­haf­tig­keit des Glau­bens­über­tritts nicht über­zeugt ist, auch nicht, weil das Gericht staats­recht­lich an die Ent­schei­dung des nach inner­kirch­li­chem

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