Der Ver­kehrs­krei­sel – und die Kos­ten­be­tei­li­gung des Lan­des

Hat eine Gemein­de mit dem Land in Bezug auf die äuße­re Erschlie­ßung eines Plan­ge­bie­tes eines Bebau­ungs­plans eine Ver­ein­ba­rung über die Kos­ten­tra­gung geschlos­sen, muss das Land der bean­trag­ten Ver­trags­an­pas­sung nicht zustim­men, wenn sich der Ver­trags­ge­gen­stand, auf den sich die Abre­de bezieht, weg­ge­fal­len ist. Die Ver­pflich­tung des Lan­des zur antei­li­gen Über­nah­me der

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Ste­ri­li­sa­ti­on auf Kos­ten der Kran­ken­kas­se

Auch wenn Ver­än­de­run­gen des Erb­gu­tes in den Sper­mi­en eines Man­nes zu einer Behin­de­rung eines ent­ste­hen­den Kin­des füh­ren könn­ten, besteht kein Anspruch auf Kos­ten­tra­gung einer Ste­ri­li­sa­ti­on durch die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se. So das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Man­nes, des­sen Antrag auf Kos­ten­tra­gung einer Ste­ri­li­sa­ti­on von sei­ner Kran­ken­kas­se abge­lehnt

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Ein Funk-Rauch­wäch­ter mit Licht­si­gnal für einen Gehör­lo­sen

Die Gefah­ren­ab­wehr und Unfall­ver­hü­tung unter­liegt nicht der Kos­ten­über­nah­me­pflicht der Kran­ken­kas­se im Rah­men des Behin­de­rungs­aus­gleich für den Lebens­be­reich der mensch­li­chen Grund­be­dürf­nis­se. Dar­un­ter fal­len auch Rauch­wäch­ter mit Licht­si­gnal. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Sach­­sen-Anhalt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Gehör­lo­sen abge­wie­sen, der die Kos­ten eines Funk-Rauch­wäch­­ters von sei­ner

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Haupt­sa­cheer­le­di­gung und Kos­ten­pflicht des Finanz­am­tes

Das Finanz­amt hat die Kos­ten eines finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens zu tra­gen, das sich durch eine Abhil­fe sei­tens des Finanz­am­tes erle­digt, nach­dem der Klä­ger Beweis­mit­tel vor­ge­legt hat, die er bereits im Besteue­rungs­ver­fah­ren bzw. im Ein­spruchs­ver­fah­ren ange­ge­ben hat­te. Ist ein Rechts­streit in der Haupt­sa­che erle­digt, so ent­schei­det das Gericht auf­grund sum­ma­ri­scher Prü­fung des

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Pla­nungs­kos­ten für ein geschei­ter­tes Bau­vor­ha­ben

Die Zah­lung von Pla­nungs­kos­ten, die anläss­lich der Erstel­lung eines spä­ter geschei­ter­ten Bebau­ungs­plans ent­stan­den sind, kann eine Stadt von den Inves­to­ren auch dann ver­lan­gen, wenn in dem zwi­schen den Betei­lig­ten geschlos­se­nen Ver­trag zwar eine ein­deu­ti­ge Rege­lung dazu fehlt, aber die maß­geb­li­che Ver­trags­klau­sel dahin­ge­hend aus­zu­le­gen ist, dass das Pla­nungs­ri­si­ko auch für den

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Prü­fung der Erfolgs­aus­sich­ten

Der dem zweit­in­stanz­li­chen Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten erteil­te Auf­trag, die Er-folgs­­aus­­si­ch­­ten einer geg­ne­ri­schen Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de vor deren Begrün­dung ledig­lich anhand des bis zum Abschluss des Beru­fungs­ver­fah­rens ange­fal­le­nen Pro­zess­stoffs zu prü­fen, kann sinn­voll nicht erfüllt wer­den, weil Grund­la­ge der Ent­schei­dung über die Zulas­sung der Revi­si­on sowohl in recht­li­cher als auch in tat­säch­li­cher Hin­sicht das Beschwer­de­vor­brin­gen

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Der Zuschuss zum Auf­ent­halt in einem Kin­der­hos­piz

Ein Zuschuss zu einer vor­rüber­ge­hen­den sta­tio­nä­ren Hos­piz­ver­sor­gung kann nur bean­sprucht wer­den, wenn eine ambu­lan­te Ver­sor­gung zu Hau­se oder in der Fami­lie nicht mög­lich ist. Bei einem gleich­blei­ben­den Zustand eines schwerst­be­hin­der­ten Kin­des, das grund­sätz­lich bis­her in der Fami­lie ver­sorgt wor­den ist, kann eine sol­che Unmög­lich­keit nicht durch die star­ke Dau­er­be­las­tung der

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Ein­stel­lung nach § 153 StPO – und die Kos­ten­tra­gung durch die Staats­kas­se

Führt erst ein begrün­de­ter Antrag des Ver­tei­di­gers dazu, dass sich die Schwe­re des Tat­vor­wurfs weit­ge­hend redu­ziert, so dass das Ver­fah­ren gemäß § 153 Abs.2 StPO ein­ge­stellt wer­den kann, sind die not­wen­di­gen Aus­la­gen der Ange­klag­ten der Staats­kas­se auf­zu­er­le­gen. Für eine Anwen­dung des § 467 Abs.4 StPO besteht dann kein Raum. Auch

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Die Inge­wahrs­am­nah­me eines Fuß­ball­fans

Eine wirk­sa­me Rechts­grund­la­ge für die Gewahrs­am­nah­me einer Per­son ist in § 18 Abs. 1 a) des Nds. Geset­zes über die öffent­li­che Sicher­heit und Ord­nung (SOG) gege­ben. Dem steht auch weder ein Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te noch die Euro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on (EMRK) selbst ent­ge­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver

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Das Abi­fes­ti­val und die Pflich­ten des Ver­an­stal­ters

Aus der über den nor­ma­len Gebrauch der Stra­ßen hin­aus­ge­hen­den (Sonder-)Nutzung folgt die Pflicht, an der Umset­zung des ver­an­stal­tungs­be­zo­ge­nen Ver­­kehrs­­len­kungs- und ‑siche­rungs­kon­zep­tes mit­zu­wir­ken, ins­be­son­de­re die gefor­der­ten Ver­kehrs­pos­ten bereit­zu­stel­len. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall der ver­kehrs­re­geln­den Maß­nah­men zum Abi­fes­ti­val 2012 in Lin­gen. Der Ver­an­stal­ter des Fes­ti­vals begehrt

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Ver­an­las­sung zur Kla­ge

Die beklag­te Par­tei kann allein schon dadurch zur Erhe­bung der Kla­ge Ver­an­las­sung geben, dass sie sich auf eine Leis­tungs­auf­for­de­rung der kla­gen­den Par­tei vor­pro­zes­su­al mit der Bit­te ein­lässt, sie nicht zu beläs­ti­gen, auch wenn die kla­gen­de Par­tei in ihrer Leis­tungs­auf­for­de­rung den Anspruch nicht näher dar­legt oder belegt und die beklag­te Par­tei

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Kos­ten einer Montesso­ri-The­ra­pie

Bei der Montesso­­ri-The­ra­pie han­delt es sich um eine den Kern­be­reich der pädagogi­schen Arbeit der Leh­rer in der Schu­le ledig­lich unter­stüt­zen­de Tätig­keit, die jeden­falls auch zu den Auf­ga­ben der Sozi­al­hil­fe­trä­ger zählt. Bei Maß­nah­men außer­halb des Kern­be­reichs der Schulausbil­dung haben die Sozi­al­hil­fe­trä­ger nach­ran­gig gegen­über den Leis­tun­gen der Schu­le Hil­fen zu gewäh­ren, soweit

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Kos­ten einer Gen­un­ter­su­chung für ein gesun­des Kind

Bei der Erken­nung des bei einem unge­bo­re­nen Kind mög­li­cher­wei­se vor­lie­gen­den Gen­de­fekts geht es nicht um die Behand­lung einer Krank­heit son­dern sie zielt allein dar­auf ab, ggfls. des­sen Leben zu been­den. Der Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung garan­tiert aber kein „Recht auf ein gesun­des Kind“. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len

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Ver­le­gung von Tele­fon­lei­tun­gen beim Köl­ner U‑Bahn-Bau

Die Kos­ten für eine Ver­le­gung von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­lei­tun­gen im Rah­men des Köl­ner U‑Bahn-Pro­­jekts „Nord-Süd-Stadt­­­bahn­­li­­nie“ in Köln hat nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Köln nicht das Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men zu tra­gen, son­dern die Bau­her­rin. Die Stadt Köln über­trug unter ande­rem aus wirt­schaft­li­chen Grün­den die Bau­her­ren­ei­gen­schaft für das U‑Bahn-Pro­­jekt auf eine ihrer kom­mu­na­len Eigen­ge­sell­schaf­ten. Die­se konn­te

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