Die Kran­ken­ak­te des Straf­ge­fan­ge­nen

Das Grund­recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung gewähr­leis­tet die Befug­nis des Ein­zel­nen, über die Preis­ga­be und Ver­wen­dung sei­ner per­sön­li­chen Daten grund­sätz­lich selbst zu bestim­men . Auch der feh­len­de Zugang zum Wis­sen Drit­ter über die eige­ne Per­son kann die von Art. 2 Abs. 1 in Ver­bin­dung mit Art. 1 Abs. 1 GG geschütz­te indi­vi­du­el­le Selbst­be­stim­mung berüh­ren

Lesen

Die Kran­ken­ak­te und die Kran­ken­kas­se

Eine Ein­sicht­nah­me in die Krank­heits­ak­ten und Pfle­ge­do­ku­men­ta­tio­nen ist bei Ein­ver­ständ­nis des Betrof­fe­nen auch durch Kran­ken­kas­sen mög­lich. Das Ein­sichts­recht in sei­ne per­sön­li­chen Kran­ken­ak­ten ist kein so höchst­per­sön­li­ches Recht, dass eine Über­tra­gung auf Drit­te unmög­lich wäre. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechts­streit befand sich ein 88-jäh­­ri­ger, an fort­ge­schrit­te­ner Demenz mit

Lesen