Streik im Kran­ken­haus – und der Notdienst

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat das Begeh­ren einer Kran­ken­haus­be­trei­be­rin zurück­ge­wie­sen, der Gewerk­schaft ver.di den Auf­ruf zu und die Durch­füh­rung von Streiks in ihren Kli­ni­ken bis zum Abschluss einer schrift­li­chen Not­dienst­ver­ein­ba­rung zu unter­sa­gen. Die Unter­sa­gung soll­te Bestand haben, solan­ge bis Arbeit­ge­ber und Gewerk­schaft eine schrift­li­che Not­dienst­ver­ein­ba­rung abschlie­ßen. Hilfs­wei­se soll­te die Unter­sa­gung ergehen,

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Krankenhausflur

Umsatz­steu­er­freie Leis­tun­gen einer Hygienefachkraft

Gegen­über Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen erbrach­te Leis­tun­gen einer selbst­stän­di­gen Hygie­ne­fach­kraft sind nach Art. 132 Abs. 1 Buchst. g MwSt­Sys­tRL umsatz­steu­er­frei. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Rechts­streit erbringt ein aus­ge­bil­de­ter Fach­kran­ken­pfle­ger für Kran­ken­haus­hy­gie­ne, der als selb­stän­di­ge Hygie­ne­fach­kraft tätig ist, sei­ne Leis­tun­gen unter ande­rem gegen­über Kran­ken­häu­sern, Alten­hei­men und Pfle­ge­zen­tren. Hier­zu gehö­ren die Schulung,

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Hin­ter­grund­dienst – als ver­gü­tungs­recht­li­che Rufbereitschaft

Die von einem Kran­ken­haus­arzt außer­halb sei­ner regel­mä­ßi­gen Arbeits­zeit auf Anord­nung des Kran­ken­hau­ses geleis­te­ten Hin­ter­grund­diens­te stell­ten ver­gü­tungs­recht­lich kei­nen Bereit­schafts­dienst iSd. § 7 Abs. 4 Satz 1 TV-Ärz­­te/TdL, son­dern Ruf­be­reit­schaft iSd. § 7 Abs. 6 Satz 1 TV-Ärz­­te/TdL dar. Die Ver­pflich­tung der Ärz­te, sich auf Anord­nung des Arbeit­ge­bers außer­halb der regel­mä­ßi­gen Arbeits­zeit an einer vom Arbeit­ge­ber bestimm­ten Stelle

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Arbeitszeiterfassung

Per­so­nal­ge­stel­lung – und der Ver­stoß gegen die Leiharbeitsrichtlinie

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on die Rechts­fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt, ob die Per­so­nal­ge­stel­lung nach § 4 Abs. 3 des Tarif­ver­tra­ges für den öffent­li­chen Dienst (TVöD) in der für kom­mu­na­le Arbeit­ge­ber (VKA) gel­ten­den Fas­sung in den Anwen­dungs­be­reich der Richt­li­nie 2008/​104/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 19.11.2008 über Leiharbeit

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Krankenhausflur

Aus­glie­de­rung beim kom­mu­na­len Kran­ken­haus – und die Personalgestellung

Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on muss sich mit der Fra­ge der Per­so­nal­ge­stel­lung nach § 4 Abs. 3 TVöD (VKA) – und in die­sem Zusam­men­hang mit der Bereichs­aus­nah­me in § 1 Abs. 3 Nr. 2b AÜG sowie der Ver­ein­bar­keit mit der Lei­h­ar­­beits-Rich­t­­li­­nie 2008/​104/​EG – befas­sen: 1. Fin­det Art. 1 Abs. 1 und Abs. 2 der Richt­li­nie 2008/​104/​EG des

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Krankenhaus

Das aus­ge­glie­der­te städ­ti­sche Kran­ken­haus – und die Per­so­nal­ge­stel­lung nach § 4 Abs. 3 TVöD/​VKA

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on eine Rechts­fra­ge zur Ver­ein­bar­keit der Bereichs­aus­nah­me in § 1 Abs. 3 Nr. 2b AÜG mit der Lei­h­ar­­beits-Rich­t­­li­­nie 2008/​104/​EG zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. In dem beim Bun­des­ar­beits­ge­richt anhän­gi­gen Ver­fah­ren strei­ten die Par­tei­en über die Ver­pflich­tung des Arbeit­neh­mers, sei­ne ver­trag­lich geschul­de­te Arbeits­leis­tung dau­er­haft im Wege der Personalgestellung

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Coro­na – und die Behand­lungs­be­schrän­kun­gen in Notfallkrankenhäusern

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat in zwei Eil­ver­fah­ren ent­schie­den, dass die den Not­fall­kran­ken­häu­sern und Not­fall­zen­tren durch die Zwei­te Kran­­ken­haus-Covid-19-Ver­­or­d­­nung auf­er­leg­te Beschrän­kung der Behand­lung von Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten recht­mä­ßig ist. Danach dür­fen die­se unter Ein­hal­tung vor­ge­ge­be­ner Reser­­vie­­rungs- und Frei­hal­te­quo­ten nur noch medi­zi­nisch dring­li­che plan­ba­re Auf­nah­men, Ope­ra­tio­nen und Ein­grif­fe durch­füh­ren. Das Ober­ver­wal­tuangs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat

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Krankenhaus

Das Kran­ken­haus-Besuchs­kon­zept in Coro­na-Zei­ten – und die Betei­li­gung des Betriebsrats

Der Betriebs­rat hat bei der Aus­ge­stal­tung eines Besuchs­kon­zepts für ein Kran­ken­haus wäh­rend der SARS-CoV-2-Pan­­de­­mie mit­zu­be­stim­men. In dem hier vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Fall hat­te die Kran­ken­haus­be­trei­be­rin im Zuge der Coro­­na-Pan­­de­­mie ohne Betei­li­gung des bei ihr gebil­de­ten Betriebs­rats ein Sys­tem zur Doku­men­ta­ti­on des Zutritts und Auf­ent­halts betriebs­frem­der Per­so­nen auf dem Klinikgelände

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Ärzt­li­cher Hin­ter­grund­dienst – Ruf­be­reit­schaft oder Bereitschaftsdienst?

Ob ärzt­li­cher Hin­ter­grund­dienst nach § 9 des Tarif­ver­trags für Ärz­tin­nen und Ärz­te an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken (TV-Ärz­­te/TdL) zu ver­gü­ten­de Ruf­be­reit­schaft oder Bereit­schafts­dienst ist, hängt davon ab, ob der Arbeit­ge­ber den Arbeit­neh­mer durch eine Vor­ga­be ins­be­son­de­re hin­sicht­lich der Zeit zwi­schen Abruf und Auf­nah­me der Arbeit zwingt, sich an einem bestimm­ten Ort auf­zu­hal­ten und damit

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Schwimmbad

Mut­ter-Kind-Kur – und ihre jeder­zei­ti­ge Kündbarkeit

Eine Klau­sel in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen einer Kur­kli­nik, die einen Scha­dens­er­satz­an­spruch für den Fall vor­sieht, dass die Pati­en­tin einer Mut­­ter-Kind-Kur die­se vor­zei­tig abbricht, ist unwirk­sam. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall war einer Mut­ter von vier min­der­jäh­ri­gen Kin­dern von ihrer gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung eine drei­wö­chi­ge medi­zi­ni­sche Vor­sor­ge­maß­nah­me in Form einer

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Ein­grup­pie­rung von Sta­ti­ons­lei­tun­gen im Kreiskrankenhaus

Der Begriff der Sta­ti­ons­lei­tung, wie er in Teil B Abschnitt XI Zif­fer 2 der Anla­ge 1 zum TVöD/​VKA ver­wen­det wird, ent­spricht dem all­ge­mei­nen berufs­kund­li­chen Ver­ständ­nis. Sta­ti­ons­lei­tun­gen koor­di­nie­ren die pfle­ge­ri­schen Auf­ga­ben der Sta­ti­on und üben inso­weit Lei­tungs­auf­ga­ben gegen­über den fach­lich unter­stell­ten Beschäf­tig­ten aus. Dar­über hin­aus wir­ken sie bei der Betriebs­füh­rung der Sta­ti­on mit. Die

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OPs im Kran­ken­haus – und ihre Prognosse

Für die Pro­gno­se eines Kran­ken­hau­ses zur Min­dest­men­gen­re­ge­lung von Ope­ra­tio­nen ist u.a. das „vor­an­ge­gan­ge­ne Kalen­der­jahr“ maß­ge­bend, das aber nicht mit den letz­ten vier Quar­ta­len gleich­zu­set­zen ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Rechts­wid­rig­keit des Wider­le­gungs­be­schei­des der Kran­ken­kas­sen fest­ge­stellt, da das Kran­ken­haus sei­ne Pro­gno­se auf fehlerfreie

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Ein­grup­pie­rung einer Stationsleitung

Beschäf­tig­te in der Pfle­ge lei­ten im Regel­fall dann eine „gro­ße Sta­ti­on“ iSd. Ent­gelt­grup­pe P 13 der Anla­ge 1 – Ent­gelt­ord­nung (VKA) zum TVöD/​VKA, wenn ihnen als Sta­ti­ons­lei­tung mehr als zwölf Beschäf­tig­te (Voll­zeit­äqui­va­len­te) fach­lich unter­stellt sind. Mit dem Begriff „in der Regel“ haben die Tarif­ver­trags­par­tei­en aber zu erken­nen gege­ben, dass im Ausnahmefall

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Krankenhaus

Zyto­sta­ti­ka aus der Kran­ken­haus­apo­the­ke – und die Rück­for­de­rung nicht ange­fal­le­ner Umsatzsteuer

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich erneut mit den Rück­for­de­rungs­an­sprü­chen eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rers aus über­ge­gan­ge­nem Recht bezüg­lich der von sei­nem Ver­si­che­rungs­neh­mer für die pati­en­ten­in­di­vi­du­ell von der Kran­ken­haus­apo­the­ke im Rah­men einer ambu­lan­ten Kran­ken­haus­be­hand­lung her­ge­stell­ten Zyto­sta­ti­ka an das Kran­ken­haus gezahl­ten und von die­sem an das Finanz­amt abge­führ­ten Umsatz­steu­er zu befas­sen, wenn das Kran­ken­haus in

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Krankenhaus

Prü­fung der Kran­ken­haus­ab­rech­nung – und die unbe­rech­tigt gezahl­ten Aufwandspauschalen

Kran­ken­häu­ser müs­sen Auf­wands­pau­scha­len, die sie von Kran­ken­kas­sen für bean­stan­dungs­los durch­ge­führ­te Prü­fun­gen der sach­­lich-rech­­ne­­ri­­schen Rich­tig­keit von Kran­ken­haus­ab­rech­nun­gen vor dem 1. Janu­ar 2015 erhal­ten haben, nicht erstat­ten. Wenn Kran­ken­kas­sen die Abrech­nung von Kran­ken­häu­sern prü­fen und die Prü­fung nicht zu einer Bean­stan­dung führt, müs­sen die Kran­ken­kas­sen den Kran­ken­häu­sern eine Auf­wands­pau­scha­le zah­len. Erst­mals mit

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Ver­jäh­rungs­be­ginn bei Arzt­haf­tungs­an­sprü­chen – und die nicht über­prüf­ten Krankenhausunterlagen

Die regel­mä­ßi­ge Ver­jäh­rungs­frist nach § 195 BGB wird man­gels grob fahr­läs­si­ger Unkennt­nis von den den Anspruch begrün­den­den Umstän­den im Sin­ne von § 199 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2 BGB grund­sätz­lich nicht schon dann in Lauf gesetzt, wenn es der Geschä­dig­te oder sein Wis­sens­ver­tre­ter unter­lässt, Kran­ken­haus­un­ter­la­gen auf ärzt­li­che Behand­lungs­feh­ler hin zu über­prü­fen. Gemäß

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Ver­let­zungs­ge­fahr im Krankenhaus

Im Kran­ken­haus hat sich ein Besu­cher auf die typi­schen Gege­ben­hei­ten eines Kran­ken­hau­ses ein­zu­stel­len und muss auf abge­stell­te Bet­ten, medi­zi­ni­sche Gerä­te und auf War­te­zo­nen mit Sitz­grup­pen ach­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Scha­dens­er­satz­kla­ge abge­wie­sen. Hier hat­te sich die Klä­ge­rin wäh­rend eines Besuchs im

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Kran­ken­haus­ver­gü­tung – und die Aus­wir­kun­gen der Aufklärungspflichten

Pati­en­ten sind schon aus Haf­tungs­grün­den über Chan­cen und Risi­ken einer mög­li­chen Behand­lung ord­nungs­ge­mäß auf­zu­klä­ren. Wie das Bun­des­so­zi­al­ge­richt jetzt ent­schie­den hat, dient eine ord­nungs­ge­mä­ße Auf­klä­rung der Ver­si­cher­ten in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung aber auch dem Wirt­schaft­lich­keits­ge­bot. Denn im Sach­leis­tungs­sys­tem ent­schei­det letzt­lich der Ver­si­cher­te, ob er die ihm ärzt­lich ange­bo­te­ne, medi­zi­nisch not­wen­di­ge Leistung

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Frei­stel­lung einer Arbeit­neh­me­rin – und der Beschäftigungsanspruch

Kein ordent­lich unkünd­ba­rer Arbeit­neh­mer muss gegen sei­ne Wil­len Ver­hand­lun­gen über die Auf­he­bung und Abwick­lung des eige­nen Anstel­lungs­ver­tra­ges füh­ren. Die Ver­hand­lun­gen kön­nen auch nicht durch eine Frei­stel­lung erzwun­gen wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­­wig-Hol­stein in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Anspruch auf Beschäf­ti­gung bejaht und gleich­zei­tig die Ent­schei­dung des

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Der Wirt­schafts­aus­schuss – und sei­ne Unter­rich­tung durch den Arbeitgeber

§ 106 Abs. 2 Satz 1 BetrVG ver­pflich­tet den Unter­neh­mer, den Wirt­schafts­aus­schuss über die wirt­schaft­li­chen Ange­le­gen­hei­ten des Unter­neh­mens anhand aus­sa­ge­kräf­ti­ger Unter­la­gen zu unter­rich­ten. Einer zusätz­li­chen Erfor­der­lich­keits­prü­fung bedarf es nicht. Die Zustän­dig­keit einer Eini­gungs­stel­le nach § 109 BetrVG setzt nicht vor­aus, dass der Wirt­schafts­aus­schuss über sein an den Unter­neh­mer gerich­te­tes Aus­­­kunfts- oder Vor­la­ge­ver­lan­gen zuvor

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Kran­ken­haus­ta­ge­geld aus der Unfall­ver­si­che­rung – und der Auf­ent­halt in der Rehaklinik

Eine Unfall­ver­si­che­rungs­be­din­gung, nach der Kran­ken­haus­ta­ge­geld bei einem Auf­ent­halt in Sana­to­ri­en, Erho­lungs­hei­men und Kur­an­stal­ten ent­fällt, schließt die­sen Anspruch auch für den Auf­ent­halt in einer Reha­kli­nik aus. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof für einen Ver­si­che­rungs­ver­trag, bei dem es in den zugrun­de lie­gen­den All­ge­mei­nen Unfall­ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen in § 7 „Die Leis­tungs­ar­ten“ unter ande­rem heißt: IV. Krankenhaustagegeld

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Die Heb­am­me als Erfül­lungs­ge­hil­fe des Beleg­arz­tes – und die Haftpflichtversicherungen

Ein dop­pelt ver­si­cher­tes Haf­t­pflicht-Risi­­ko führt zu Aus­gleichs­pflich­ten zwi­schen den bei­den Ver­si­che­run­gen. Ist ein Risi­ko (hier: Inan­spruch­nah­me als Heb­am­me wegen Geburts­schä­den) sowohl über die Ver­si­che­rung des Beleg­arz­tes als auch über die des Anstel­lungs­kran­ken­hau­ses der Heb­am­me ver­si­chert, kann die Ver­si­che­rung des Arz­tes die Heb­am­me per­sön­lich nicht auf antei­li­gen Aus­gleich in Anspruch nehmen;

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Abga­be von Zyto­sta­ti­ka an ambu­lant behan­del­te Pati­en­ten – durch ein gemein­nüt­zi­ges Plankrankenhaus

Für die Zurech­nung von Behand­lungs­leis­tun­gen mit Abga­be von Zyto­sta­ti­ka zum Zweck­be­trieb Kran­ken­haus ist es nicht erfor­der­lich, dass die Behand­lung von Pati­en­ten des Kran­ken­hau­ses durch einen ermäch­tig­ten Arzt als Dienst­auf­ga­be inner­halb einer nicht­selb­stän­di­gen Tätig­keit erbracht wird. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in dem Fall der Trä­ge­rin eines gemein­nüt­zi­gen Plan­k­ran­ken­hau­ses, bei dem

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für Hono­rar­ärz­te im Krankenhaus

Ärz­te, die als Hono­rar­ärz­te in einem Kran­ken­haus tätig sind, sind in die­ser Tätig­keit regel­mä­ßig nicht als Selbst­stän­di­ge anzu­se­hen, son­dern unter­lie­gen als Beschäf­tig­te des Kran­ken­hau­ses der Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht. Bei einer Tätig­keit als Arzt ist eine sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung nicht von vorn­her­ein wegen der beson­de­ren Qua­li­tät der ärzt­li­chen Heil­kun­de als Dienst „höhe­rer Art“ ausgeschlossen.

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Leis­tun­gen einer Pri­vat­kli­nik mit Beleg­ärz­ten – und die Umsatzsteuer

Rech­net eine Pri­vat­kli­nik ent­spre­chend § 17b Abs. 1 KHG Fall­pau­scha­len ab, ist im Rah­men der nach § 4 Nr. 16 Buchst. b UStG a.F. i.V.m. § 67 Abs. 2 AO vor­zu­neh­men­den Ver­gleichs­be­rech­nung weder als „schäd­lich“ oder „unschäd­lich“ i.S. des § 67 Abs. 1 AO zu berück­sich­ti­gen, ob ein im Kran­ken­haus täti­ger Beleg­arzt sei­ne Leis­tun­gen nach

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Umsatz­steu­er auf Arz­nei­mit­tel­zu­be­rei­tun­gen – und die Krankenkassen

Haben Kran­ken­häu­ser und Kran­ken­kas­sen ver­ein­bart, in Kran­ken­haus­apo­the­ken an Ver­si­cher­te abge­ge­be­ne Arz­nei­mit­tel­zu­be­rei­tun­gen mit Net­to­prei­sen zuzüg­lich der jeweils gel­ten­den Umsatz­steu­er zu ver­gü­ten, und zah­len die Kran­ken­kas­sen Umsatz­steu­er, deren Anmel­dung die Kran­ken­häu­ser spä­ter ohne Pro­zess­ri­si­ko kor­ri­gie­ren kön­nen, soweit sie sich nach Recht­spre­chung und Steu­er­erlas­sen als unzu­tref­fend erweist, haben die Kran­ken­kas­sen nach ergän­zen­der Vertragsauslegung

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Siche­rungs­haft – und der Fortsetzungsfeststellungsantrag

An einem Inter­es­se des Betrof­fe­nen auf Fest­stel­lung der Rechts­wid­rig­keit der Haft fehlt es, wenn und soweit er in dem von der Anord­nung der Siche­rungs­haft erfass­ten Zeit­raum auf­grund ärzt­li­cher Über­wei­sung in ein Kran­ken­haus ver­legt wur­de, es sei denn, der sta­tio­nä­re Auf­ent­halt fin­det wegen der ange­ord­ne­ten Siche­rungs­haft in einem Haft­kran­ken­haus, in einer

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Das Ein­gie­ßen von hei­ßem Tee­was­ser will gelernt sein

Ein im Kran­ken­haus lie­gen­der Patient,der sich mit hei­ßem Tee­was­ser ver­brüht, hat kei­nen Anspruch auf Schmer­zens­geld, wenn die bei der Kan­ne kei­ner­lei Defekt vor­ge­le­gen hat und von einem über­wie­gen­den Mit­ver­schul­den sei­tens des Pati­en­ten aus­zu­ge­hen ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Schmer­zens­geld­kla­ge eines Schau­spie­lers aus

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Vor­ver­le­gung einer Ope­ra­ti­on und die wider­spens­tig erteil­te Einwilligung

Wird eine Ope­ra­ti­on um meh­re­re Stun­den vor­ver­legt, hat sich die Kli­nik im Fall einer bereits unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen erteil­ten Ein­wil­li­gung vom Fort­be­stand der Ein­wil­li­gung zu ver­ge­wis­sern. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin einen Betrag von 10.000 Euro wegen aus einer Ope­ra­ti­on resultierenden

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Krebs­me­di­ka­men­te im Rah­men einer ambu­lan­ten Kran­ken­haus­be­hand­lung – und die abge­rech­ne­te Umsatzsteuer

Der Bun­des­ge­richts­hof hat ent­schie­den, dass eine – tat­säch­lich nicht ange­fal­le­ne – Umsatz­steu­er, die für pati­en­ten­in­di­vi­du­ell her­ge­stell­te Zyto­sta­ti­ka im Rah­men einer ambu­lan­ten Kran­ken­haus­be­hand­lung sei­tens der Apo­the­ke des Kran­ken­hau­ses in Über­ein­stim­mung mit der Sicht­wei­se der maß­geb­li­chen Ver­kehrs­krei­se als Teil der geschul­de­ten Ver­gü­tung berech­net wor­den ist, unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen – abzüg­lich des nachträglich

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Organ­spen­de – und die erfor­der­li­che Auf­klä­rung vor einer Lebendspende

Auch bei einer Organ­spen­de unter Ehe­gat­ten oder Ver­wand­ten (Lebend­spen­de) besteht eine Auf­klä­rungs­pflicht des behan­deln­den Arz­tes gegen­über dem Lebend­spen­der über die Risi­ken, Neben­wir­kun­gen und Spät­fol­gen der Lebend­spen­de. Ist die­se Auf­klä­rung unzu­rei­chend kann die Haf­tung des Arz­tes nicht mit dem Argu­ment ver­neint wer­den, der Spen­der hät­te die Organ­spen­de in jedem Fall getätigt.

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Der Betrieb einer Gewebebank

Betrieb einer Gewe­be­bank kann für Ärz­te nur erlaub­nis­frei sein, wenn sie alle wesent­li­chen Tätig­kei­ten selbst durch­füh­ren. Die Gewin­nung und Bear­bei­tung von mensch­li­chem Gewe­be bedarf grund­sätz­lich einer behörd­li­chen Erlaub­nis. Die für Ärz­te gel­ten­de Aus­nah­me­re­ge­lung setzt vor­aus, dass der das Gewe­be bei sei­nen Pati­en­ten anwen­den­de Arzt alle anfal­len­den Tätig­kei­ten in der Hand

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Prü­fung von Kran­ken­haus­ab­rech­nun­gen – ohne Aufwandspauschale

Die Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts nach der es bezo­gen auf die Rechts­la­ge vor 2016 bei der Prü­fung einer Kran­ken­haus­ab­rech­nung unter Ein­be­zie­hung des Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Kran­ken­kas­sen (MDK), neben der gesetz­lich aus­drück­lich vor­ge­se­he­nen „Auf­fäl­lig­keits­prü­fung“ noch eine davon unab­hän­gi­ge „Prü­fung der sach­­lich-rech­­ne­­ri­­schen Rich­tig­keit“ gab, die zu kei­nem Anspruch der Kran­ken­häu­ser auf Zah­lung einer

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Die von der Kran­ken­kas­se fik­tiv geneh­mig­te Haut­straf­fung in der Türkei

Ent­schei­det eine Kran­ken­kas­se nicht zeit­ge­recht über einen Antrag auf Haut­straf­fungs­ope­ra­ti­on und lehnt sie es ab, dem Leis­tungs­be­rech­tig­ten die des­we­gen fik­tiv geneh­mig­te Leis­tung als Natu­ral­leis­tung zur Ver­fü­gung zu stel­len, hat sie dem Leis­tungs­be­rech­tig­ten die hier­durch ent­stan­de­nen Kos­ten zu erstat­ten, auch wenn er sich eine ent­spre­chen­de Leis­tung im Aus­land selbst beschafft. In

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Die Behand­lung in der Sport­kli­nik – und die Erstat­tungs­pflicht der Krankheitskostenversicherung

Die Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung ver­pflich­tet den Ver­si­che­rer gegen­über dem Ver­si­che­rungs­neh­mer nur zum Ersatz der­je­ni­gen Auf­wen­dun­gen, die die­sem in Bezug auf das ver­si­cher­te Risi­ko zur Erfül­lung von Ver­pflich­tun­gen aus berech­tig­ten Ansprü­chen Drit­ter erwach­sen sind. Auf­wen­dungs­er­satz­an­sprü­che der Ver­si­che­rungs­neh­mers aus der Heil­be­hand­lung in einer Sport­kli­nik sind nur in Höhe der nach dem DRG-Sys­­tem berück­sich­ti­gungs­fä­hi­gen Fall­pau­scha­len entstanden

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Kran­ken­haus­be­hand­lung – ohne ver­trags­ärzt­li­che Einweisung

Der Ver­gü­tungs­an­spruch eines zuge­las­se­nen Kran­ken­hau­ses gegen eine Kran­ken­kas­se für eine erfor­der­li­che und wirt­schaft­li­che teil­sta­tio­nä­re Behand­lung ihres Ver­si­cher­ten setzt kei­ne ver­trags­ärzt­li­che Ein­wei­sung in das Kran­ken­haus vor­aus. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall for­der­te die kla­gen­de Kran­ken­haus­trä­ge­rin ver­geb­lich für die teil­sta­tio­nä­re Behand­lung des bei der beklag­ten Kran­ken­kas­se Ver­si­cher­ten 5596,24 Euro. Die

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Bundesfinanzhof (BFH)

Abga­be von Blut­ge­rin­nungs­prä­pa­ra­ten zur Heim­selbst­be­hand­lung durch ein Universitätsklinikum

Die Abga­be von Medi­ka­men­ten zur Blut­ge­rin­nung (sog. Fak­tor­prä­pa­ra­te) an Hämo­phi­lie­pa­ti­en­ten ist auch dann dem Zweck­be­trieb Kran­ken­haus (§ 67 AO) zuzu­ord­nen, wenn sich der Pati­ent selbst das Medi­ka­ment im Rah­men einer ärzt­lich kon­trol­lier­ten Heim­selbst­be­hand­lung ver­ab­reicht. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof im Fal­le eines nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums. Die­ses ist eine rechts­fä­hi­ge Anstalt des

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Ent­gelt­fort­zah­lung – und die Ruf­be­reit­schaf­ten der Krankenhausärzte

Bei der Berech­nung der Ent­gelt­fort­zah­lung für Kran­k­heits- und Urlaubs­zei­ten ist das im Refe­renz­zeit­raum erziel­te Ent­gelt für die tat­säch­li­che Inan­spruch­nah­me wäh­rend einer Ruf­be­reit­schaft nach § 22 Satz 2 TV-Ärz­­te/­V­­KA ein­zu­be­zie­hen. § 22 des Tarif­ver­trags für Ärz­tin­nen und Ärz­te an kom­mu­na­len Kran­ken­häu­sern im Bereich der Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber­ver­bän­de vom 17.08.2006 (TV-Ärz­­te/­V­­KA) regelt

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Das ambu­lan­te Dia­ly­se­zen­trum – und die Gewerbesteuerbefreiung

Ein Dia­ly­se­zen­trum, in wel­chem die Dia­ly­se­pa­ti­en­ten ambu­lant behan­delt wer­den, ist weder ein Kran­ken­haus i.S. des § 3 Nr.20 Buchst. b GewStG a.F. noch eine Ein­rich­tung zur vor­über­ge­hen­den Auf­nah­me pfle­ge­be­dürf­ti­ger Per­so­nen noch eine Ein­rich­tung zur ambu­lan­ten Pfle­ge kran­ker und pfle­ge­be­dürf­ti­ger Per­so­nen i.S. des § 3 Nr.20 Buchst. d GewStG a.F. Nach § 3 Nr.20 GewStG können

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Beleg­kran­ken­haus – und die Umsatzsteuer

§ 4 Nr. 16 Buchst. b UStG a.F. (2007) setzt für die Umsatz­steu­er­be­frei­ung bei Kran­ken­häu­sern vor­aus, dass im vor­an­ge­gan­ge­nen Kalen­der­jahr die in § 67 Abs. 1 oder 2 AO bezeich­ne­ten Vor­aus­set­zun­gen erfüllt waren. Die zu einem rei­nen Beleg­kran­ken­haus ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze des Urteils des Bun­des­fi­nanz­hofs vom 25.11.1993 kann auf ein Kran­ken­haus über­tra­gen wer­den, in dem

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

IHK-Bei­trag für Krankenhäuser

Die Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer darf der Berech­nung des Kam­mer­bei­trags einer kam­mer­zu­ge­hö­ri­gen Kli­nik die Kenn­zah­len ihres gesam­ten Unter­neh­mens zugrun­de legen, auch wenn sie für den Kran­ken­haus­be­trieb als den über­wie­gen­den Teil ihrer wirt­schaft­li­chen Betä­ti­gung von der Gewer­be­steu­er befreit ist. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall wand­te sich eine Trägerin

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Län­der­über­grei­fen­de Beauf­tra­gung des Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Krankenversicherung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die die Fra­ge betrifft, ob für die Ein­ho­lung einer gut­ach­ter­li­chen Stel­lung­nah­me des Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Kran­ken­ver­si­che­rung (Medi­zi­ni­scher Dienst) zur Prü­fung der Not­wen­dig­keit einer sta­tio­nä­ren Behand­lung eines Pati­en­ten aus einem Bun­des­land, der bei einer Betriebs­kran­ken­kas­se mit Sitz in die­sem Bun­des­land ver­si­chert ist,

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Kran­ken­haus­be­hand­lulng von Früh- und Neu­ge­bo­re­nen – und die Mindestquote

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich gegen die Ein­füh­rung einer Min­dest­men­ge von Ver­sor­gungs­fäl­len bei der Kran­ken­haus­be­hand­lung von Früh- und Neu­ge­bo­re­nen mit höchs­tem Risi­ko als Mit­tel der Qua­li­täts­si­che­rung wen­det. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de war nach Ansicht der Ver­fas­sungs­rich­ter man­gels hin­rei­chen­der Begrün­dung unzu­läs­sig. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de hat­ten neun Betrei­ber von

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Urlaubs­ent­gelt für Kran­ken­haus­ärz­te – und die geleis­te­te Rufbereitschaft

Gemäß § 27 Abs. 1 Satz 1 des Tarif­ver­trags für Ärz­tin­nen und Ärz­te an kom­mu­na­len Kran­ken­häu­sern im Bereich der Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber­ver­bän­de vom 17.08.2006 (TV-Ärz­­te/­V­­KA) haben Ärz­tin­nen und Ärz­te in jedem Kalen­der­jahr Anspruch auf Erho­lungs­ur­laub unter Fort­zah­lung des Ent­gelts (§ 22 TV-Ärz­­te/­V­­KA). Nicht in Monats­be­trä­gen fest­ge­leg­te Ent­gelt­be­stand­tei­le wer­den als Durch­schnitt auf Basis

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Umklei­de­zeit im Krankenhaus

Das An- und Able­gen einer durch Dienst­ver­ein­ba­rung vor­ge­schrie­be­nen wei­ßen Dienst­klei­dung eines Kran­ken­pfle­gers im Kran­ken­haus stellt nach Ansicht des Lan­des­ar­beits­ge­richts Nie­der­sach­sen nicht not­wen­dig ver­gü­tungs­pflich­ti­ge Arbeits­zeit dar. Auch die von der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ent­wi­ckel­ten Kri­te­ri­en über die Fremd­nüt­zig­keit füh­ren in die­sem Fall nicht zu einer Beur­tei­lung als ver­gü­tungs­pflich­ti­ge Arbeits­zeit. Die, soweit ersichtlich,

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Das katho­li­sche Kran­ken­haus – und der wie­der­ver­hei­ra­te­te Chefarzt

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat ein Ver­fah­ren wegen der Kün­di­gung des Chef­arz­tes eines katho­li­schen Kran­ken­hau­ses wegen Wie­der­ver­hei­ra­tung im zwei­ten Durch­gang – nach­dem das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein ers­tes Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf die Ver­fas­sungs­be­schwer­de der katho­li­schen Arbeit­ge­be­rin auf­ge­ho­ben hat – aus­ge­setzt, um dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on Rechts­fra­gen zur EU-Gleich­­be­han­d­­lungs­­­rich­t­­li­­nie zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­zu­le­gen. Der

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Stel­len­aus­schrei­bung – und die posi­ti­ve Ein­stel­lung zu den Grund­la­gen eines katho­li­schen Trägers

For­dert die Aus­schrei­bung einer Stel­le eines Personalsachbearbeiters/​einer Per­so­nal­sach­be­ar­bei­te­rin eines Trä­gers eines katho­li­schen Kran­ken­hau­ses eine „posi­ti­ve Ein­stel­lung zu den Grund­la­gen /​Zielen eines katho­li­schen Trä­gers“, steht einer Bewer­be­rin, die nur des­halb nicht ein­ge­stellt wur­de, weil sie nicht getauft ist, sowohl ein Scha­den­er­satz­an­spruch nach § 15 Abs. 1 AGG als auch eine Ent­schä­di­gung nach

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Kran­ken­haus­ärz­te – und die Stu­fen­zu­ord­nung nach Über­lei­tung in den TV-Ärz­te VBGK

Die Stu­fen­zu­ord­nung eines Arzts anläss­lich sei­ner Über­lei­tung in den TV-Ärz­­te VBGK zum 1.01.2007 war nach § 4 TVÜ-Ärz­­te VBGK vor­zu­neh­men. Die Über­lei­tung bereits beschäf­tig­ter Ärz­te in das neue Tarif­sys­tem wird durch § 4 TVÜ-Ärz­­te VBGK gere­gelt. § 4 Abs. 1 TVÜ-Ärz­­te VBGK ent­hält bis auf die Dif­fe­ren­zie­rung in Satz 3 kei­ne Tätig­keits­an­for­de­run­gen, son­dern knüpft die

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Aktenvermerk

Zuwen­dun­gen eines Land­krei­ses an sein Kreiskrankenhaus

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen sind Zuwen­dun­gen eines Land­krei­ses an ein öffent­li­ches Kran­ken­haus von der Pflicht zur Anmel­dung bei der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on befreit? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­für bot ihm die Situa­ti­on im Land­kreis Calw: Der Land­kreis Calw ist Gesell­schaf­ter der Kreis­kli­ni­ken Calw gGmbH, die

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Pfle­ge­zu­la­ge in ger­ia­tri­schen Abteilungen

Eine ger­ia­tri­sche Abtei­lung oder Sta­ti­on im Tarif­sin­ne des TV‑L liegt dann vor, wenn in der betref­fen­den Abtei­lung oder Sta­ti­on kran­ke alte Men­schen gepflegt wer­den. Die Pfle­ge­zu­la­ge ist auch nach der Ent­gelt­ord­nung zum TV‑L nicht den Pfle­ge­kräf­ten der­je­ni­gen Ein­rich­tun­gen vor­be­hal­ten, bei denen die betreu­ten Per­so­nen in ärzt­li­cher Behand­lung ste­hen. Es genügt,

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Reha­kli­nik – und die Ver­pfle­gung von Mit­ar­bei­tern und Begleitpersonen

Eine Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts, die als gesetz­li­cher Trä­ger der Sozi­al­ver­si­che­rung im Rah­men der von ihr betrie­be­nen Reha­bi­li­ta­ti­ons­kli­ni­ken ohne medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit Begleit­per­so­nen von Pati­en­ten gegen pri­vat­recht­lich ver­ein­bar­tes geson­der­tes Ent­gelt unter­bringt und ver­pflegt sowie an ihre Mit­ar­bei­ter ent­gelt­li­che Ver­pfle­gungs­leis­tun­gen erbringt, ist inso­weit unter­neh­me­risch tätig und führt steu­er­ba­re und steu­er­pflich­ti­ge Umsät­ze aus,

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Wahl­ärzt­li­che Leis­tun­gen im Kran­ken­haus – und der Streit um ihre Liquidation

Sowohl beim tota­len Kran­ken­haus­ver­trag mit Arzt­zu­satz­ver­trag als auch beim gespal­te­nen Arzt-Kran­­ken­haus-Ver­­­trag ist es eine Fra­ge der Ver­trags­ge­stal­tung im Ein­zel­fall, ob der geson­der­te Behand­lungs­ver­trag, der zwi­schen dem Pati­en­ten und dem Wahl­arzt geschlos­sen wer­den soll, bereits Gegen­stand der zwi­schen dem Kran­ken­haus und dem Pati­en­ten abge­schlos­se­nen Wahl­leis­tungs­ver­ein­ba­rung ist (Kran­ken­haus als Stell­ver­tre­ter des Wahlarztes),

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