Abga­be von Blut­ge­rin­nungs­prä­pa­ra­ten zur Heim­selbst­be­hand­lung durch ein Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum

Die Abga­be von Medi­ka­men­ten zur Blut­ge­rin­nung (sog. Fak­tor­prä­pa­ra­te) an Hämo­phi­lie­pa­ti­en­ten ist auch dann dem Zweck­be­trieb Kran­ken­haus (§ 67 AO) zuzu­ord­nen, wenn sich der Pati­ent selbst das Medi­ka­ment im Rah­men einer ärzt­lich kon­trol­lier­ten Heim­selbst­be­hand­lung ver­ab­reicht. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof im Fal­le eines nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums. Die­ses ist eine rechts­fä­hi­ge Anstalt des

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Die steu­er­freie ambu­lan­te Krebs­be­hand­lung im Kran­ken­haus

Die Ver­ab­rei­chung von Zyto­sta­ti­ka im Rah­men einer ambu­lant in einem Kran­ken­haus durch­ge­führ­ten ärzt­li­chen Heil­be­hand­lung, die dort indi­vi­du­ell für den ein­zel­nen Pati­en­ten in einer Apo­the­ke die­ses Kran­ken­hau­ses her­ge­stellt wer­den, ist als ein mit der ärzt­li­chen Heil­be­hand­lung eng ver­bun­de­ner Umsatz (ent­ge­gen Abschn. 100 Abs. 3 Nr. 4 UStR 2005 und Abschn. 4.14.6 Abs. 3 Nr.

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Das Kran­ken­haus und sei­ne Koope­ra­ti­ons­apo­the­ke

Das in § 11 Abs. 4 SGB V gere­gel­te Ver­sor­gungs­ma­nage­ment und das in § 39 Abs. 1 Satz 4 bis 6 SGB V gere­gel­te Ent­lass­ma­nage­ment erfor­dern eine ein­schrän­ken­de Aus­le­gung des § 11 Abs. 1 Satz 1 ApoG. Es ist daher mit die­ser Vor­schrift ver­ein­bar, wenn ein Kran­ken­haus oder eine von einem Kran­ken­haus beauf­trag­te Per­son im Rah­men

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Krebs­me­di­ka­men­te aus der Kran­ken­haus­apo­the­ke

Die Abga­be von Zyto­sta­ti­ka durch die Kran­ken­haus­apo­the­ke an ambu­lant behan­del­te Pati­en­ten des Kran­ken­hau­ses zur unmit­tel­ba­ren Ver­ab­rei­chung im Kran­ken­haus ist dem Zweck­be­trieb Kran­ken­haus zuzu­rech­nen. Dies gilt auch dann, wenn die Ermäch­ti­gung zur Durch­füh­rung ambu­lan­ter Behand­lun­gen nicht dem Kran­ken­haus im Wege einer sog. Insti­tuts­er­mäch­ti­gung, son­dern dem Chef­arzt des Kran­ken­hau­ses erteilt wird, der

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Abspra­chen zwi­schen Arzt und Apo­the­ker bei Ver­mitt­lung des Rezepts durch einen Drit­ten

Belie­fert ein Apo­the­ker zur Ent­las­sung anste­hen­de Pati­en­ten einer Uni­ver­si­täts­kli­nik mit Medi­ka­men­ten, nach­dem er jeweils durch eine GmbH, an der die Uni­ver­si­täts­kli­nik zu 40 % betei­ligt ist, eine ent­spre­chen­de Anfor­de­rung durch Tele­fa­x­über­mitt­lung des Rezepts erhal­ten hat, so liegt dar­in auch dann kein Ver­stoß gegen das in § 11 ApoG fest­ge­schrie­be­ne Ver­bot unzu­läs­si­ger

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Lie­fer­zeit für Kran­ken­haus-Medi­ka­men­te

Die Ge­neh­mi­gung des nach § 14 Abs. 3 ApoG ge­schlos­se­nen Ver­trags eines Kran­ken­hau­ses mit einer Apo­the­ke über die Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung des Kran­ken­hau­ses setzt vor­aus, dass die Apo­the­ke in an­ge­mes­se­ner Nähe zum Kran­ken­haus liegt. Ein Arz­n­ei­­mit­­tel-Ver­­­sor­gungs­­­ver­­­trag ist jeden­falls bei einer Lie­fer­zeit zum Kran­ken­haus von zwei bis drei Stun­den nicht geneh­mi­gungs­fä­hig. Der von einem

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Umsatz­steu­er bei ambu­lan­ter Che­mo­the­ra­pie

Mit einem an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on gerich­te­ten Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen möch­te der Bun­des­fi­nanz­hof durch den Euro­päi­schen Gerichts­hof geklärt haben, ob die Abga­be von Zyto­sta­ti­ka durch Kran­ken­haus­apo­the­ken bei ambu­lan­ten Behand­lun­gen in Kran­ken­häu­sern umsatz­steu­er­frei ist. Die Finanz­ver­wal­tung sieht nur die ambu­lan­te Behand­lung selbst, nicht aber auch die Lie­fe­rung der­ar­ti­ger Medi­ka­men­te für ambu­lan­te

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