Die Behand­lung in der Sport­kli­nik – und die Erstat­tungs­pflicht der Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung

Die Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung ver­pflich­tet den Ver­si­che­rer gegen­über dem Ver­si­che­rungs­neh­mer nur zum Ersatz der­je­ni­gen Auf­wen­dun­gen, die die­sem in Bezug auf das ver­si­cher­te Risi­ko zur Erfül­lung von Ver­pflich­tun­gen aus berech­tig­ten Ansprü­chen Drit­ter erwach­sen sind . Auf­wen­dungs­er­satz­an­sprü­che der Ver­si­che­rungs­neh­mers aus der Heil­be­hand­lung in einer Sport­kli­nik sind nur in Höhe der nach dem DRG-Sys­­­tem berück­sich­ti­gungs­fä­hi­gen

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Behand­lung in einem pri­va­ten Kran­ken­haus – und die Bei­hil­fe­fä­hig­keit

Eine sinn­ge­mä­ße Anwen­dung der Bun­des­pfle­ge­satz­ver­ord­nung im Sin­ne von § 7 Abs. 7 Satz 1 BVO a.F. liegt vor, wenn die Abrech­nung der all­ge­mei­nen Kran­ken­haus­leis­tun­gen eines pri­va­ten Kran­ken­hau­ses durch Inrech­nungstel­lung pau­scha­lier­ter Tages­sät­ze geprägt ist, die mit denen der zuge­las­se­nen Kran­ken­häu­ser noch ver­gleich­bar sind. Zu den pau­schal berech­ne­ten Auf­wen­dun­gen eines pri­va­ten Kran­ken­hau­ses im Sin­ne von

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Kran­ken­haus­be­hand­lung als sozi­al­hil­fe­recht­li­che Not­hil­fe

Die Not­hil­fe setzt nicht nur vor­aus, dass nach den Umstän­den des Ein­zel­fal­les sofort gehol­fen wer­den muss, son­dern auch, dass dem Not­hel­fer nicht vor­ge­wor­fen wer­den kann, den Sozi­al­hil­fe­trä­ger nicht umge­hend infor­miert zu haben. Hat das Kran­ken­haus dies unter­las­sen, obwohl ihm dies mög­lich und zumut­bar war, kann es sich in die­sem Zusam­men­hang

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Die Kran­ken­haus­be­hand­lung und die gut­ach­ter­li­che Stel­lung­nah­me des MDK

Nach § 275 Abs 1 Nr 1 SGB V sind die Kran­ken­kas­sen in den gesetz­lich bestimm­ten Fäl­len oder wenn es nach Art, Schwe­re, Dau­er oder Häu­fig­keit der Erkran­kung oder nach dem Krank­heits­ver­lauf erfor­der­lich ist, ver­pflich­tet, bei Erbrin­gung von Leis­tun­gen, ins­be­son­de­re zur Prü­fung von Vor­aus­set­zun­gen, Art und Umfang der Leis­tung, sowie bei Auf­fäl­lig­kei­ten

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Pri­vat­kli­nik oder Kas­sen­ab­tei­lung?

Der Pati­ent, der ein Kran­ken­haus besucht, in dem – ohne dass er das weiß – unter einem Dach eine Pri­vat­kli­nik und ein Plan­k­ran­ken­haus betrie­ben wer­den, ist von der Behand­lungs­sei­te wirt­schaft­lich auf­zu­klä­ren, wenn sie Anhalts­punk­te dafür hat, dass der pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rer die Behand­lungs­kos­ten in der Pri­vat­kli­nik nur in der Höhe über­nimmt,

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Bei­hil­fe­fä­hig­keit von Wahl­leis­tun­gen

Auf der Grund­la­ge der Rege­lung in § 6 a Abs. 1 Nr. 3 BVO hat die recht­li­che Über­prü­fung der Bei­hil­fe­fä­hig­keit von Wahl­leis­tun­gen nach den­sel­ben Kri­te­ri­en zu erfol­gen, die auch für die pri­vat­recht­li­che Bezie­hung des Pati­en­ten zum Kran­ken­haus gel­ten. Danach beur­teilt sich die Ange­mes­sen­heit des Ent­gelts für die Wahl­leis­tung Unter­kunft – hier Zwei­bett­zim­mer –

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Kran­ken­haus­kos­ten der "Son­der­klas­se" in Öster­reich

Ein Anspruch gegen die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung auf Kos­ten­über­nah­me für die Behand­lungs­kos­ten im Euro­päi­schen Aus­land in der "Son­der­klas­se" besteht nicht. So die Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Spey­er in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Klä­ge­rin, die von ihrer gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine sta­tio­nä­ren Kran­ken­haus­auf­ent­halt in Öster­reich erstat­tet haben möch­te. Die Klä­ge­rin

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Kos­ten­tra­gung einer nicht erfor­der­li­chen Behand­lung

Nur wenn die Kran­ken­kas­se die Prü­fung der medi­zi­ni­schen Erfor­der­lich­keit einer Behand­lung im Kran­ken­haus durch den Medi­zi­ni­schen Dienst der Kran­ken­kas­sen inner­halb von 6 Wochen nach Ein­gang der Rech­nung ein­ge­lei­tet hat, darf sie die Bezah­lung einer nicht not­wen­di­gen Behand­lung im Kran­ken­haus ver­wei­gern. Nach einem Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men kann die Klä­ge­rin in dem

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