Cannabis

Die Behand­lung eines Schlaf­apnoe­syn­droms mit Can­na­bis und die Kosten

Bei einem Schlaf­apnoe­syn­drom mit Zäh­ne­knir­schen und Tages­mü­dig­keit han­delt es sich nicht um eine lebens­be­droh­li­che oder die Lebens­qua­li­tät auf Dau­er nach­hal­tig beein­träch­ti­gen­de Erkran­kung. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ver­sor­gung mit Can­na­bis auf Rezept ver­neint und damit die Beru­fung gegen die gleich­lau­ten­de Ent­schei­dung des

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Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­run­gen – Leis­tun­gen nur noch mit elek­tro­ni­scher Gesundheitskarte

Gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te kön­nen von ihren Kran­ken­kas­sen kei­nen papier­ge­bun­de­nen Berech­ti­gungs­nach­weis („Kran­ken­schein“) ver­lan­gen. In den bei­den jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Ver­fah­ren hat­ten zwei Mit­glie­der einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se gel­tend gemacht, die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te (eGK) und die dahin­ter ste­hen­de Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur wie­sen Sicher­heits­män­gel auf, sen­si­ble Daten sei­en nicht aus­rei­chend vor unbe­rech­tig­tem Zugriff geschützt. Das Bundessozialgericht

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Kos­ten­er­stat­tung durch Kran­ken­ver­si­che­rung bei Diagnosefehler

Ist für die Behand­lung einer objek­tiv vor­lie­gen­den Erkran­kung von Anbe­ginn der Ein­satz von spe­zi­el­len Leis­tun­gen zuge­las­sen und medi­zi­nisch indi­ziert gewe­sen, kann die Kran­ken­kas­se die Kos­ten­er­stat­tung nicht mit Hin­weis auf Dia­gno­se­feh­ler ver­wei­gern. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kran­ken­kas­se ver­pflich­tet, die Kos­ten für eine

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Hausbau

Der Unfall auf der Bau­stel­le – und der Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch der Berufsgenossenschaft

Mit dem Anspruch einer Berufs­ge­nos­sen­schaft gegen den Unfall­ver­ur­sa­cher auf Erstat­tung von Auf­wen­dun­gen nach § 110 Abs. 1 Satz 1 SGB VII hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach § 110 Abs. 1 Satz 1 SGB VII haf­ten Per­so­nen, deren Haf­tung nach den §§ 104 bis 107 SGB VII beschränkt ist, den Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­gern für

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Pau­scha­le Bonus­zah­lun­gen der Kran­ken­kas­se – und der Sonderausgabenabzug

Die von einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se gewähr­te Geld­prä­mie (Bonus) für gesund­heits­be­wuss­tes Ver­hal­ten min­dert nicht den Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge, sofern hier­durch ein finan­zi­el­ler Auf­wand des Steu­er­pflich­ti­gen ganz oder teil­wei­se aus­ge­gli­chen wird. Dies gilt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch in den Fäl­len, in denen der Bonus pau­schal ermit­telt wird. Sowohl der objektive

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Stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung und die Kos­ten­er­stat­tung für die Fahr­ten zum Arbeitsort

Bei medi­zi­ni­scher Reha­bi­li­ta­ti­on sieht das Gesetz eine Fahrt­kos­ten­er­stat­tung vor. Bereits die stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung an sich gilt als Maß­nah­me der medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on, obwohl es hier nicht z.B. um den Auf­ent­halt in einer medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung geht, son­dern um Tätig­kei­ten beim Arbeit­ge­ber. Daher hat die Kran­ken­kas­se die Kos­ten für Fahr­ten zum Arbeits­ort zu

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Perücke

Die Kos­ten einer Echthaarperücke

Ein tota­ler Haar­ver­lust stellt bei einer Frau eine Behin­de­rung dar. Eine Ver­sor­gung mit einer Kunsthaar­pe­rü­cke ist nicht aus­rei­chend, da nur eine Echt­haar­pe­rü­cke eine Qua­li­tät auf­weist, die den Ver­lust des natür­li­chen Haupt­haa­res für unbe­fan­ge­ne Beob­achtende nicht sogleich erken­nen lässt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Mann­heim in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Prü­fung der Kran­ken­haus­ab­rech­nung – und die unbe­rech­tigt gezahl­ten Aufwandspauschalen

Kran­ken­häu­ser müs­sen Auf­wands­pau­scha­len, die sie von Kran­ken­kas­sen für bean­stan­dungs­los durch­ge­führ­te Prü­fun­gen der sach­­lich-rech­­ne­­ri­­schen Rich­tig­keit von Kran­ken­haus­ab­rech­nun­gen vor dem 1. Janu­ar 2015 erhal­ten haben, nicht erstat­ten. Wenn Kran­ken­kas­sen die Abrech­nung von Kran­ken­häu­sern prü­fen und die Prü­fung nicht zu einer Bean­stan­dung führt, müs­sen die Kran­ken­kas­sen den Kran­ken­häu­sern eine Auf­wands­pau­scha­le zah­len. Erst­mals mit

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Wenn sich die Kran­ken­kas­se zu lan­ge Zeit läßt…

Stel­len Ver­si­cher­te bei ihrer Kran­ken­kas­se einen Antrag auf Leis­tun­gen, muss die Kran­ken­kas­se hier­über inner­halb kur­zer Fris­ten ent­schei­den. Ver­säumt sie die­se Fris­ten, gilt die Leis­tung als geneh­migt (§ 13 Absatz 3a Satz 6 SGB V). Wie das Bun­des­so­zi­al­ge­richt nun unter Auf­ga­be sei­ner frü­he­ren Recht­spre­chung ent­schie­den hat, begrün­det die Geneh­mi­gungs­fik­ti­on jedoch kei­nen eigenständigen

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Behin­de­rungs­aus­gleich durch das Exoskelett

Ein Exo­ske­lett ersetzt als ortho­pä­di­sches Hilfs­mit­tel die Funk­ti­on der Bei­ne, in dem es das selb­stän­di­ge Ste­hen und Gehen ermög­licht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Kran­ken­kas­se zur Kos­ten­über­nah­me eines Exo­ske­letts ver­ur­teilt und damit gleich­zei­tig das erst­in­stanz­li­che Urteil des Sozi­al­ge­richts abge­än­dert. Seit einem Verkehrsunfall

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Kran­ken­trans­port­kos­ten – zwi­schen zwei Kli­ni­ken des­sel­ben Krankenhauses

Wenn wäh­rend eines Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes aus medi­zi­ni­schen Grün­den eine sta­tio­nä­re Behand­lung eines Pati­en­ten in einem ande­ren Kran­ken­haus not­wen­dig ist, sind die für den Kran­ken­trans­port ent­ste­hen­den Kos­ten von der Kran­ken­kas­se zu tra­gen. Das gilt auch wenn bei­de Kli­ni­ken zu einem Kran­ken­haus gehö­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Reut­lin­gen in dem hier

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Brustimplantat

Implan­tat­wech­sel für bei­de Brüste

Bei dem chir­ur­gi­schen Wie­der­auf­bau einer Brust nach einer Krebs­ope­ra­ti­on ist die Brust ins­ge­samt als ein paa­ri­ges Organ wie­der­her­zu­stel­len, ein­schließ­lich des Erhalts der Sym­me­trie. Glei­ches gilt für einen Implan­tat­wech­sel. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge auf Kos­ten­über­nah­me für einen Brust­im­plan­tat­wech­sel für bei­de Brüste

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Freie Mit­ar­bei­ter – und die Zusatz­ren­te der Pen­si­ons­kas­se Rundfunk

Ver­sor­gungs­be­zü­ge gel­ten bei der Bemes­sung der Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Kran­­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung als der Ren­te ver­gleich­ba­re Ein­nah­men. Dies sind ins­be­son­de­re auch Ren­ten der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung, zu denen auch die Zusatz­ren­ten der Pen­si­ons­kas­se Rund­funk zäh­len. Die Zusatz­ren­te der Pen­si­ons­kas­se Rund­funk ist daher auch bei frei­en Mit­ar­bei­tern in der gesetz­li­chen Kran­­ken- und

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Rück­stel­lun­gen für zukünf­ti­ge Krankenkassenschließungen

Eine Kran­ken­kas­se darf in der Jah­res­rech­nung Ver­pflich­tun­gen wegen des Haf­tungs­ri­si­kos bei Schlie­ßung ande­rer Kran­ken­kas­sen erst buchen, wenn der Spit­zen­ver­band Bund der Kran­ken­kas­sen hier­für eine Umla­ge durch Bescheid ange­for­dert hat. Sie darf dage­gen kei­ne Rück­stel­lung für geschätz­te künf­ti­ge Ver­pflich­tun­gen wegen Kran­ken­kas­sen­schlie­ßun­gen bil­den. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt auf die Kla­ge einer

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Foto­be­ar­bei­tung – für die elek­tro­ni­sche Gesundheitskarte

Kran­ken­kas­sen sind berech­tigt, ein­ge­reich­te Licht­bil­der der Ver­si­cher­ten für die Ver­wen­dung auf der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te zu bear­bei­ten. Hier­bei haben sie das Inter­es­se an der Eig­nung der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te als Ver­si­che­rungs­nach­weis gegen die geschütz­ten Rechts­gü­ter der Ver­si­cher­ten abzu­wä­gen, ins­be­son­de­re deren all­ge­mei­nes Per­sön­lich­keits­recht und das Recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung. Die Aus­ga­be der elektronischen

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Kran­ken­kas­sen­pro­gram­me fürs Versorgungsmanagement

Kran­ken­kas­sen dür­fen Pro­gram­me für Ver­sor­gungs­ma­nage­ment in Erman­ge­lung einer gesetz­li­chen Grund­la­ge nicht in Koope­ra­ti­on mit pri­va­ten Bera­tungs­un­ter­neh­men ver­ein­ba­ren. Seit 2007 haben Ver­si­cher­te der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung Anspruch auf ein Ver­sor­gungs­ma­nage­ment, ins­be­son­de­re zur Lösung von Pro­ble­men beim Über­gang in die ver­schie­de­nen Ver­sor­gungs­be­rei­che. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall schloss eine bun­des­un­mit­tel­ba­re Ersatzkasse

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Die Kran­ken­kas­sen-Arbeits­ge­mein­schaft – und die akti­en­recht­li­che Schweigepflicht

Ein Zusam­men­schluss von Kran­ken­kas­sen zu einer Arbeits­ge­mein­schaft in der Rechts­form der Akti­en­ge­sell­schaft darf gegen­über auf­sichts­be­hörd­li­chen Aus­kunfts­ver­lan­gen nicht auf­grund akti­en­recht­li­cher Pflich­ten schwei­gen. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te eine bun­des­un­mit­tel­ba­re Betriebs­kran­ken­kas­se geklagt, ist zusam­men mit ande­ren Kran­ken­kas­sen Aktio­nä­rin einer Akti­en­ge­sell­schaft war, die als Arbeits­ge­mein­schaft für die betei­lig­ten Kran­ken­kas­sen insbesondere

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Die Dienst­ord­nungs­an­ge­stell­te als Per­so­nal­rats­mit­glied – und die unter­blie­be­ne Beförderung,

§ 7 Abs. 1, § 42 Abs. 3 Satz 4 LPVG NW begrün­den grund­sätz­lich kei­nen Anspruch eines dienst­ord­nungs­mä­ßig ange­stell­ten von der beruf­li­chen Tätig­keit frei­ge­stell­ten Per­so­nal­rats­mit­glieds auf rück­wir­ken­de Beför­de­rung auf eine Stel­le mit höhe­rer Besol­dungs­grup­pe. Ist eine Beför­de­rung zu Unrecht unter­blie­ben, kann das Per­so­nal­rats­mit­glied gege­be­nen­falls im Wege des Scha­dens­er­sat­zes die rück­wir­ken­de Zah­lung der Vergütung

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Schein­ar­beits­ver­hält­nis­se – und die Erstat­tung ver­meint­li­cher Entgeltfortzahlungen

Fin­giert jemand Arbeits­ver­hält­nis­se zwi­schen ihm selbst sowie ihm nahe­ste­hen­den Per­so­nen einer­seits und ver­schie­de­nen Unter­neh­men ande­rer­seits, deren (fak­ti­scher) Geschäfts­füh­rer er war und bean­tragt er anschlie­ßend gegen­über meh­re­ren Kran­ken­kas­sen die Erstat­tung von ver­meint­li­chen Ent­gelt­fort­zah­lun­gen an die zum Schein Beschäf­tig­ten, liegt ein voll­ende­ter Betrug vor, wenn die Kran­ken­kas­sen dar­auf­hin ent­spre­chen­de Zah­lun­gen leis­ten. Dagegen

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Beson­de­rer Aus­lands­kran­ken­schutz als Wahltarif

Kran­ken­kas­sen dür­fen ihren Ver­si­cher­ten Extras wie beson­de­ren Aus­lands­kran­ken­schutz nicht als Wahl­ta­rif anbie­ten. Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung haben Anspruch dar­auf, dass gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen das Bewer­ben und Anbie­ten von in ihrer Sat­zung gere­gel­ten Wahl­ta­ri­fen für Gestal­tungs­leis­tun­gen wie beson­de­ren Aus­lands­kran­ken­schutz unter­las­sen, soweit sie dadurch ohne gesetz­li­che Ermäch­ti­gung ihren Tätig­keits­kreis erwei­tern. Mit die­ser Begründung

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Kran­ken­kas­sen­wer­bung – mit Rabatt bei Vorteilspartnern

Ein Ersatz­kas­sen­ver­band kann eine Kran­ken­kas­se gericht­lich zwin­gen, nicht mit Rabat­ten für ihre Ver­si­cher­ten bei Vor­teils­part­nern zu wer­ben. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Streit­fall mahn­te der Ver­band der Ersatz­kas­sen eine Kran­ken­kas­se zunächst erfolg­los ab, weil sie auf ihrer Web­site mit Rabat­ten und ande­ren Son­der­kon­di­tio­nen für ihre Ver­si­cher­ten bei soge­nann­ten Vorteilspartnern

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Beschei­de einer Kran­ken­kas­se zur Versicherungspflicht

Die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung (Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund) darf sich gegen eine Zustän­dig­keits­ver­let­zung durch die als Ein­zugs­stel­le täti­ge Kran­ken­kas­se zur Wehr set­zen. Die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund ist berech­tigt, Beschei­de zur Ver­si­che­rungs­pflicht einer als Ein­zugs­stel­le han­deln­den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se mit dem Argu­ment anzu­fech­ten, ihre Allein­zu­stän­dig­keit im obli­ga­to­ri­schen Clea­ring­stel­len­ver­fah­ren sei ver­letzt. Dies hat aktu­ell das

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Auf­schub der Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht – und der Ent­gel­tersatz im Krankheitsfall

Der Auf­schub des Beginns der Ver­si­che­rungs­pflicht setzt nicht vor­aus, dass der Beschäf­tig­te über eine dem Kran­ken­geld ver­gleich­ba­re Absi­che­rung gegen den krank­heits­be­ding­ten Aus­fall von Arbeits­ent­gelt ver­fügt. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richts eine Revi­si­on der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund zurück­ge­wie­sen und die Ent­schei­dun­gen der Vor­in­stan­zen inso­weit bestä­tigt. Ent­schei­dend ist, dass die

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Zigaretten

Arz­nei­mit­tel zur Raucherentwöhnung

Ver­si­cher­te der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung haben kei­nen Anspruch auf Ver­sor­gung mit Arz­nei­mit­teln zur Rau­cher­ent­wöh­nung. Damit ist in dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall die bei der beklag­ten Kran­ken­kas­se ver­si­cher­te Klä­ge­rin, die unter ande­rem an einer chro­nisch obstruk­ti­ven Lun­gen­wegs­er­kran­kung lei­det, auch in letz­ter Instanz mit ihrer Kla­ge auf Ver­sor­gung mit dem Arzneimittel

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Umsatz­steu­er auf Arz­nei­mit­tel­zu­be­rei­tun­gen – und die Krankenkassen

Haben Kran­ken­häu­ser und Kran­ken­kas­sen ver­ein­bart, in Kran­ken­haus­apo­the­ken an Ver­si­cher­te abge­ge­be­ne Arz­nei­mit­tel­zu­be­rei­tun­gen mit Net­to­prei­sen zuzüg­lich der jeweils gel­ten­den Umsatz­steu­er zu ver­gü­ten, und zah­len die Kran­ken­kas­sen Umsatz­steu­er, deren Anmel­dung die Kran­ken­häu­ser spä­ter ohne Pro­zess­ri­si­ko kor­ri­gie­ren kön­nen, soweit sie sich nach Recht­spre­chung und Steu­er­erlas­sen als unzu­tref­fend erweist, haben die Kran­ken­kas­sen nach ergän­zen­der Vertragsauslegung

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Ver­gü­tung von Krankenkassenvorständen

Die Auf­sichts­be­hör­de darf Kri­te­ri­en für die Ver­gü­tung von Kran­ken­kas­sen­vor­stän­den fest­le­gen. Die Auf­sichts­be­hör­den ent­schei­den über die Ange­mes­sen­heit der Ver­gü­tung eines Kran­ken­kas­sen­vor­stan­des nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen unter Ach­tung des Selbst­ver­wal­tungs­rechts der Kran­ken­kas­se. Dabei sind sie gehal­ten, die ein­schlä­gi­gen Ermes­sens­kri­te­ri­en in all­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten fest­zu­le­gen. Seit August 2013 bedür­fen der Abschluss, die Ver­län­ge­rung oder die

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