Screen­rea­der auf Rezept

Ver­si­cher­te der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, die blind oder hoch­gra­dig seh­be­hin­dert sind, kön­nen im Rah­men der Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung einen Anspruch auf Ver­sor­gung mit einem Bild­schirm­vor­le­se­pro­gramm (Screen­rea­der) haben. Nach § 27 Abs 1 Satz 1 SGB V haben Ver­si­cher­te in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung Anspruch auf Kran­ken­be­hand­lung, wenn sie not­wen­dig ist, um eine Krank­heit zu erken­nen, zu hei­len, ihre

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Aus­kunfts­an­spruch gegen die Kas­sen­ärzt­li­che Vereinigung

Einem in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung Ver­si­cher­ten steht gegen die jewei­li­ge Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung ein Anspruch auf Aus­kunft über sei­ne von ihr gespei­cher­ten Sozi­al­da­ten zu. Die­ser Anspruch folgt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts aus § 83 Abs 1 Satz 1 Nr 1, Abs 2 und 4 SGB X. § 83 Abs 1 SGB X begrün­det ein Auskunftsrecht

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Ärzt­lich ver­ord­ne­ter Reha­bi­li­ta­ti­ons­sport – Rollstuhlbasketballsport

In der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung besteht gegen die beklag­te Kran­ken­kas­se ein Anspruch auf Gewäh­rung von ärzt­lich ver­ord­ne­tem Reha-Sport in Grup­pen unter ärzt­li­cher Betreu­ung und Über­wa­chung. Der Anspruch auf die­se ergän­zen­de Leis­tung zur medi­zi­ni­schen Reha folgt aus § 43 Abs 1 Nr 1 SGB V iVm § 44 Abs 1 Nr 3 SGB IX. Ähn­lich wie das

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Arz­nei­mit­tel­prei­se über dem Festbetrag

Die Kos­ten­er­stat­tung beim Asth­­ma-Arz­n­ei­­mi­t­­tel Alve­s­co® ist nach einer Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Aachen in bestimm­ten Fäl­len nicht auf den Fest­be­trag begrenzt. Durch das Gesund­heits­re­form­ge­setz hat der Gesetz­ge­ber seit 1989 die Mög­lich­keit geschaf­fen, bestimm­te Arz­nei­mit­tel bzw. Wirk­stof­fe in Grup­pen zusam­men­zu­fas­sen und für die­se Grup­pen Fest­be­trä­ge fest­zu­set­zen. Wird einem gesetz­lich Ver­si­cher­ten ein Medikament

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Ope­ra­ti­ve Magen­band­ver­klei­ne­rung als Kassenleistung

Kran­ken­kas­sen müs­sen die Kos­ten einer ope­ra­ti­ven Magen­band­ver­klei­ne­rung für über­ge­wich­ti­ge Ver­si­cher­te nur nach einer inte­grier­ten, mul­ti­moda­len Adi­po­si­tasthe­ra­pie tra­gen, mit­hin nur dann, wenn zuvor unter ärzt­li­cher Anlei­tung eine sechs- bis zwölf­mo­na­ti­ge inte­grier­te Ernährungs‑, Bewe­­gungs- und Ver­hal­tens­the­ra­pie statt­ge­fun­den hat. In dem jetzt vom Sozi­al­ge­richt Dort­mund ent­schie­de­nen Fall hat­te eine 49-jäh­­ri­­ge Ver­si­cher­te aus Dort­mund ihre

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Kran­ken­kas­se zahlt Feuerwehr

Die Feu­er­wehr, dein Freund und Hel­fer: Wegen sei­nes Über­ge­wichts konn­te ein gesetz­lich Ver­si­cher­ter weder allein noch mit Hil­fe der Sani­tä­ter sei­ne Woh­nung im ers­ten Stock ver­las­sen, so dass die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ein­sprin­gen muss­te. Mit Hil­fe von Tra­ge und Dreh­lei­ter hol­te sie den Mann auf die Stra­ße und brach­te ihn auch

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Das Bun­des­kar­tell­amt vor den Sozialgerichten

Für Kla­gen gegen die Aus­kunfts­be­schlüs­se des Bun­des­kar­tell­amts sind nach Mei­nung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts nicht wie sonst in Kar­tell­sa­chen die Ober­lan­des­ge­rich­te zustän­dig, son­dern viel­mehr die Sozi­al­ge­rich­te. Anlass für die Ent­schei­dun­gen des Bun­des­so­zi­al­ge­richts war eine Unter­su­chung des Bun­des­kar­tell­am­tes wegen der von eini­gen Kran­ken­kas­sen ver­lang­ten Zusatz­bei­trä­gen: Acht Kran­ken­kas­sen ist vom Bun­des­kar­tell­amt ein Fra­gen­ka­ta­log zur

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Arz­nei­mit­tel­re­gress wegen Über­schrei­tens der arz­nei­mit­tel­recht­li­chen Zulassung

Ver­ord­net ein Arzt ein Medi­ka­ment zu einem The­ra­pie­zweck, der jen­seits der aktu­el­len Medi­ka­men­ten­zu­las­sung liegt, ris­kiert er, von der Kran­ken­kas­se wegen unwirt­schaft­li­cher Ver­ord­nungs­wei­se in Regress genom­men zu wer­den, wie ein aktu­el­ler Fall des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Ham­burg zeigt, in dem ein Arz­nei­mit­tel­re­greß wegen der ambu­lan­ten Behand­lung eines Pati­en­ten mit Nie­ren­zell­kar­zi­nom im fort­ge­schrit­te­nen (meta­stasie­ren­den) Stadium

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Der Daten­schutz­be­auf­trag­te bei der Fusi­on zwei­er öffent­li­cher Stellen

Nach § 4f Abs. 1 BDSG haben öffent­li­che und nicht­öf­fent­li­che Stel­len, die per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten auto­ma­ti­siert ver­ar­bei­ten, einen Beauf­trag­ten für den Daten­schutz zu bestel­len. Das Gesetz regelt nicht aus­drück­lich, ob das Amt eines Daten­schutz­be­auf­trag­ten bestehen bleibt, wenn zwei öffent­li­che Stel­len fusio­nie­ren und ihre Rechts­fä­hig­keit ver­lie­ren. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat nun ent­schie­den, dass bei

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Häus­li­chen Kran­ken­pfle­ge durch eine Institutsambulanz

Der Ver­gü­tungs­an­spruch der Erbrin­ger von Leis­tun­gen der häus­li­chen Kran­ken­pfle­ge ist ein vom Leis­tungs­an­spruch des Ver­si­cher­ten unab­hän­gi­ger eigen­stän­di­ger Anspruch. Er kor­re­spon­diert in der Regel mit dem Leis­tungs­an­spruch der Ver­si­cher­ten, kann aber unter beson­de­ren Umstän­den auch ohne einen sol­chen Leis­tungs­an­spruch bestehen oder trotz Bestehens eines Leis­tungs­an­spruchs nicht gege­ben sein. Der Anspruch auf

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Kei­ne Pati­en­ten­un­ter­la­gen für die Krankenkasse

Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men hat in einem jetzt rechts­kräf­tig gewor­de­nen Urteil das Begeh­ren einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se abge­lehnt, die von einem zuge­las­se­nen Kran­ken­haus die Her­aus­ga­be von bzw. Ein­sicht­nah­me in Behand­lungs­un­ter­la­gen einer bei ihr ver­si­cher­ten Pati­en­tin gefor­dert hat­te. Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt hat in sei­ner Ent­schei­dung unter ande­rem klar­ge­stellt, dass die Rege­lung des § 249a SGB

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Kei­ne gestaf­fel­te Prä­mi­en von der Krankenkasse

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts ist eine Sat­zungs­än­de­rung einer bun­des­weit täti­gen Betriebs­kran­ken­kas­se nicht geneh­mi­gungs­fä­hig, die eine vom Umfang der in Anspruch genom­me­nen Leis­tun­gen abhän­gi­ge Staf­fe­lung der Prä­mi­en für ihre Ver­si­cher­ten vor­sieht. Die Betriebs­kran­ken­kas­se regelt in § 8a ihrer Sat­zung die „Wahltarifprä­mienzahlung“. Danach erhal­ten Mit­glie­der, die dort im abge­lau­fe­nen Kalenderjahr

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Kein Elek­tro-Roll­stuhl von der Krankenkasse

Erwach­se­ne Kran­ken­ver­si­cher­te haben, wie jetzt das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem Fall eines geh­be­hin­der­ten erwach­se­nen Klä­gers aus Not­tuln ent­schied, kei­nen Anspruch auf Erstat­tung der Kos­ten für ein selbst­be­schaff­tes Roll­stuhl­bike („Spee­­dy-bike“) oder einen Ele­k­­tro-Rol­l­­stuhl, wenn sie sich mit einem gewöhn­li­chen Aktiv(Greif)roll­stuhl in einem Umkreis von 500 m um ihre Woh­nung in zumut­ba­rer Zeit noch

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Han­dels­ra­bat­te für eine Inter­netapo­the­ke aus den Niederlanden

Das deut­sche Kran­ken­ver­si­che­rungs­recht bie­tet auch für Inter­netapo­the­ken eini­ge Fall­stri­cke. So muss eine aus den Nie­der­lan­den agie­ren­de Ver­­­sand- und Inter­netapo­the­ke einem Phar­ma­un­ter­neh­men Her­stel­ler­ra­bat­te auf Arznei­mittel in Höhe von ca. 290.000,00 € zurück­zah­len. Vor dem Sozi­al­ge­richt Aachen geklagt hat­te ein in Aachen ansäs­si­ges Phar­ma­un­ter­neh­men. Die­ses hat­te in den Jah­ren 2003 bis 2005 in der

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Aus­kunfts­recht gegen die kas­sen­ärzt­li­che Vereinigung

Gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te kön­nen von der für sie zustän­di­gen kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Aus­kunft über dort gespei­cher­te per­so­nen­be­zo­ge­ne Sozi­al­da­ten ver­lan­gen, wenn der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung dadurch kein unver­hält­nis­mä­ßi­ger Auf­wand ent­steht. Das ent­schied jetzt das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Essen in dem Fall eines gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­ten Man­nes aus Brühl. Der Mann hat­te die für ihn zuständige

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Kran­ken­kas­sen-Bonus für gesund­heits­be­wuss­tes Verhalten

Gewährt eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se Nor­mal­ge­wich­ti­gen und Nicht­rau­chern einen Bonus und ver­zich­tet inso­weit auf einen ärzt­li­chen Nach­weis, ist dies nicht wett­be­werbs­wid­rig, son­dern liegt noch im Rah­men der Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz der Kran­ken­kas­se, die Erklä­run­gen der Ver­si­cher­ten zu beur­tei­len, ent­schied das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in einem Eil­ver­fah­ren. Im kon­kre­ten Fall bean­stan­de­te die AOK Hes­sen die

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The­ra­pie­rad von der Krankenkasse

Soweit ein The­ra­pie­rad dem dro­hen­den Ver­lust der Geh­fä­hig­keit vor­beugt, sind die Kos­ten für die­ses Hilfs­mit­tel von der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se zu über­neh­men, ent­schied das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt. Im kon­kre­ten Fall klag­te eine 44-jäh­­ri­­ge Frau, die seit ihrer Geburt an einer Tetras­pas­tik lei­det. Die halb­tags berufs­tä­ti­ge Frau benutzt seit ihrem 16. Lebens­jahr zur

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Pfle­ge­ak­te für die Krankenkasse

Liegt eine Ein­wil­li­gung des Heim­be­woh­ners oder sei­nes gesetz­li­chen Betreu­ers vor, kann dem Kran­ken­ver­si­che­rer aus über­ge­gan­ge­nem Recht gemäß § 116 Abs. 1 SGB X in Ver­bin­dung mit §§ 401 Abs. 1 ana­log, 412 BGB ein Anspruch auf Her­aus­ga­be von Kopien der Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on gegen Kos­ten­er­stat­tung zuste­hen. Ein auf ande­ren gesetz­li­chen Vor­schrif­ten beru­hen­der Anspruch auf Ersatz

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Ein­sicht­nah­me in die Pflegedokumentation

Nach § 294a SGB V steht der Kran­ken­kas­se – unter eini­gen ein­schrän­ken­den Vor­aus­set­zun­gen ein eige­nes Ein­­sichts- und Aus­kunfts­recht gegen­über den behan­deln­den Ärz­ten und Kran­ken­häu­sern zu, auf­grund des­sen sie Mit­tei­lung von Krank­heits­ur­sa­chen und dritt­ver­ur­sach­ten Gesund­heits­schä­den ver­lan­gen kann. Die­ses Bestim­mung des § 294a SGB V ist jedoch, wie jetzt der Bun­des­ge­richts­hofs ent­schied, nicht entsprechend

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Bun­des­zu­schuss zur gesetz­li­chen Krankenversicherung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de, die sich gegen die Höhe des Bun­des­zu­schus­ses zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (§ 221 Abs. 1 SGB V in der Fas­sung des GKV-Wet­t­­be­­werbs­­stär­­kungs­­­ge­­se­t­­zes vom 26. März 2007) rich­tet, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de ist, so das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in sei­nem Nicht­an­nah­me­be­schluss, unzu­läs­sig, weil der (pri­vat kran­ken­ver­si­cher­te) Beschwer­de­füh­rer durch die

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Methyl­phe­ni­dat für den erwach­se­nen Zappelphillip

Eine Kran­ken­kas­se kann auch bei einem an einem Auf­­­mer­k­­sam­­keits­­de­­fi­­zit-Hyper­ak­­tiv-Syn­­­drom (ADHS) lei­den­den Erwach­se­nen zu einer Ver­sor­gung mit methyl­phe­ni­dat­hal­ti­gen Arz­nei­mit­teln (hier: Con­cer­ta) nach den Grund­sät­zen des sog Off-Label-Use ver­pflich­tet sein, wie eine aktu­el­le Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem Fall eines 22jährigen Ver­si­cher­ten zeigt: Arz­nei­mit­tel mit dem Wirk­stoff Methyl­phe­ni­dat sind gemäß § 21

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Kei­ne Brust­ver­klei­ne­rung auf Kassenkosten

Eine Mam­ma­hy­per­pla­sie (über­gro­ße Brust) ist nach einem aktu­el­len Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­­berg grund­sätz­lich kei­ne Krank­heit im Sin­ne der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Die Rich­ter lehn­ten einen Anspruch auf die Brust­ver­klei­ne­rungs­ope­ra­ti­on ab, weil die Mam­ma­hy­per­pla­sie kei­ne Krank­heit im Sin­ne der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung und die Brust­ope­ra­ti­on zur Behand­lung einer psy­chi­schen Erkran­kung nicht not­wen­dig gewesen

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„Ein­kaufs­fuchs“ für Blin­de auf Kassenkosten

Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men hat eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se dazu ver­pflich­tet, eine blin­de Klä­ge­rin mit einem Bar­­code-Lese­­ge­rät mit digi­ta­ler Sprach­aus­ga­be (sog. Ein­kaufs­fuchs) aus­zu­stat­ten. Die haus­wirt­schaft­li­che Ver­sor­gung des eige­nen Haus­halts ein­schließ­lich des Ein­kau­fens gehört zu den mensch­li­chen Grund­be­dürf­nis­sen. Ein Bar­­code-Lese­­ge­rät mit digi­ta­ler Sprach­aus­ga­be (sog. Ein­kaufs­fuchs), der es einer erblin­de­ten Ver­si­cher­ten ermög­licht, die hauswirtschaftliche

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Augen­op­ti­ker – und ihre Kon­trol­le durch die Krankenkassen

Augen­op­ti­ker sind dazu ver­pflich­tet, gegen­über der zustän­di­gen Kran­ken­kas­se Aus­kunft über Leis­­tungs- und Abrech­nungs­vor­gän­ge auch noch für den Zeit­raum 2001 bis 2003 zu ertei­len, ent­schied das Sozi­al­ge­richt Aachen in meh­re­ren bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren. Die Klä­ge­rin, eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se, hat­te die­se Aus­künf­te ver­langt, nach­dem sie und ande­re Kran­ken­kas­sen Hin­wei­se auf vermeintliche

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Fami­li­en­aus­flü­ge auf Kassenkosten

Fami­li­en­aus­flü­ge mit dem Fahr­rad kön­nen von der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nicht mit Hilfs­mit­teln (hier: Roll­fiets) unter­stützt wer­den. Ein Roll­fiets ist ein Fahr­rad, an das anstel­le des Vor­der­ra­des ein Roll­stuhl zur Beför­de­rung eines Geh­be­hin­der­ten gekop­pelt wird. Das Sozi­al­ge­richt Det­mold hat jetzt die Kla­ge eines schwerstbehin­derten, geh­un­fä­hi­gen Kin­des auf Ver­sor­gung mit einer solchen

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Die Kran­ken­ak­te und die Krankenkasse

Eine Ein­sicht­nah­me in die Krank­heits­ak­ten und Pfle­ge­do­ku­men­ta­tio­nen ist bei Ein­ver­ständ­nis des Betrof­fe­nen auch durch Kran­ken­kas­sen mög­lich. Das Ein­sichts­recht in sei­ne per­sön­li­chen Kran­ken­ak­ten ist kein so höchst­per­sön­li­ches Recht, dass eine Über­tra­gung auf Drit­te unmög­lich wäre. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechts­streit befand sich ein 88-jäh­­ri­­ger, an fort­ge­schrit­te­ner Demenz mit Desorientiertheit

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