Kei­ne Pil­le für die Pickel

Ein Arzt, der die Anti-Baby-Pil­­le nur zur Behand­lung von Akne ver­ord­net hat, muss Regress an die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se leis­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf die Kla­ge eines Frau­en­arz­tes aus Eus­kir­chen abge­wie­sen. Nach Ansicht der Düs­sel­dor­fer Sozi­al­rich­ter müs­sen gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­run­gen in aller Regel nur für Arz­nei­mit­tel zah­len. Die

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Kran­ken­kas­sen-Genos­sen­schaft

Schlie­ßen sich Kran­ken­kas­sen zu einer Genos­sen­schaft zusam­men, die an ihre Mit­glie­der ent­gelt­li­che Leis­tun­gen erbringt, sind die­se Leis­tun­gen nach Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. f der Richt­li­nie 77/​388/​EWG nur steu­er­frei, wenn es hier­durch nicht zu Wett­be­werbs­ver­zer­run­gen kommt. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. April 2009 – V R 5/​07

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Phar­ma­ra­bat­te in der Umsatzsteuer

Mit hat­te der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) über die umsatz­steu­er­recht­li­chen Fol­gen der Rabatt­ge­wäh­rung Auf­grund der Bestim­mung des § 130a SGB V erhal­ten Kran­ken­kas­sen von Apo­the­ken sowie Apo­the­ken von phar­ma­zeu­ti­schen Unter­neh­men einen Abschlag von 6% auf den Abga­be­preis der zu Las­ten der Kran­ken­kas­sen abge­ge­be­nen Arz­nei­mit­tel. Die­se Rabatt­ge­wäh­rung hat auch umsatz­steu­er­recht­li­che Aus­wir­kun­gen, da sich aufgrund

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Euro­päi­sche Krankenversicherungskarte

Jeder gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te hat sie: die Kran­ken­ver­si­che­rungs­kar­te. Die Vor­der­sei­te die­ser Kar­te bil­det die (deut­sche) Kran­ken­ver­si­che­rungs­kar­te, auf der Rück­sei­te befin­det sich nor­ma­ler­wei­se die Euro­päi­sche Kran­ken­ver­si­che­rungs­kar­te. Damit kann die Kar­te auch im euro­päi­schen Aus­land zur Abrech­nung von gesetz­li­chen Arzt­leis­tun­gen benutzt wer­den. Die Über­win­dung der Gren­zen zwi­schen den EU-Staa­­ten ist eine der Errungenschaften

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Pati­en­ten­ver­schi­ckung

Wird ein Pati­ent zwi­schen ver­schie­de­nen Betriebs­stät­ten eines Kran­ken­hau­ses ver­legt, hat das Kran­ken­haus gegen­über der Kran­ken­kas­se des Pati­en­ten kei­nen Anspruch auf Ver­gü­tung von Kran­ken­trans­por­ten. Dies ent­schied das Sozi­al­ge­richt Dort­mund auf die Kla­ge der St. Mari­en-Hos­­pi­­tal Hamm gGmbH, die von der AOK Wes­t­­fa­­len-Lip­­pe die Bezah­lung von Ver­le­gungs­fahr­ten zwi­schen ihrer Psych­ia­tri­schen Kli­nik und

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Ambu­lan­te Krankenhausbehandlung

Das Lan­des­so­zi­al­ge­richts der Län­der Ber­lin und Bran­den­burg hat sich kürz­lich in zwei Ent­schei­dun­gen mit Kla­gen der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung (KBV) gegen den Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss und das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit zu Fra­gen der ambu­lan­ten Kran­ken­haus­be­hand­lung befasst. Die KBV wand­te sich mit ihren Kla­gen gegen Detail­re­ge­lun­gen in der vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss gegen die

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Tsche­chi­scher Zahnersatz

Auch für die Ver­sor­gung mit Zahn­ersatz im Aus­land gibt es den Fest­zu­schuss der Kran­ken­kas­se nur bei vor­he­ri­ger Geneh­mi­gung des Heil- und Kos­ten­plans durch die Kran­ken­kas­se. In einem ges­tern vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit geneh­mig­te die beklag­te AOK der bei ihr ver­si­cher­ten Klä­ge­rin im Juli 2004 eine zahn­pro­the­ti­sche Ver­sor­gung gemäß dem Heil-

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Bade­pro­the­sen

In drei Revi­si­ons­ver­fah­ren hat­te das Bun­des­so­zi­al­ge­richt jetzt über die Fra­ge ent­schieden, ob bein­am­pu­tier­te Ver­si­cher­te, die mit einer nor­ma­len Lauf­pro­the­se ver­sorgt sind, von der Kran­ken­kas­se die zusätz­li­che Ver­sor­gung mit einer was­ser­fes­ten Pro­the­se (Bade­pro­the­se, Schwimm­pro­the­se) ver­lan­gen kön­nen, um sich zuhau­se in Bad und Dusche sowie außer­halb der Woh­nung im Schwimm­bad sicher und

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Pra­xis­ge­bühr

Die „Pra­xis­ge­bühr“ ist recht­mä­ßig. Die in § 28 Abs 4 iVm § 61 Satz 2 SGB V vor­ge­se­he­ne vier­tel­jähr­li­che Zuzah­lung von 10 € für den Arzt­be­such von Ver­si­cher­ten (die „Pra­xis­ge­bühr“) ist nach Ansicht des Bun­des­so­zi­al­ge­richts nicht ver­fas­sungs­wid­rig. Der bei der beklag­ten Kran­ken­kas­se ver­si­cher­te Klä­ger begehr­te die Rück­zah­lung von 30 €, die er als Pra­xis­ge­bühr für

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Wenn die Kran­ken­kas­se Wer­bung macht

Eine deut­sche gesetz­li­che Kran­ken­kas­se, die gegen­über ihren Mit­glie­dern auf einen „Bonus“ beim Bezug von zuzah­lungs­pflich­ti­gen Arz­nei­mit­teln bei einer nie­der­län­di­schen Ver­sand­apo­the­ke hin­weist, ver­stößt, wie das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz jetzt ent­schie­den hat, gegen die Bestim­mun­gen der in Rhein­­land-Pfalz gel­ten­den Arz­nei­mit­tel­ver­trä­ge. Eine Betriebs­kran­ken­kas­se hat­te an ihre Mit­glie­der Wer­be­bro­schü­ren einer nie­der­län­di­schen Ver­sand­apo­the­ke ver­schickt und in

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Haf­tung für Bilanz­ma­ni­pu­la­tio­nen bei einer Krankenkasse

Ein Kran­­ken­­kas­­sen-Vor­­­stand muss für Bilanz­ma­ni­pu­la­tio­nen Scha­dens­er­satz zah­len, ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt. In dem vom BSG zu ent­schei­den­den Fall ver­schob die Beklag­te als allei­ni­ger Vor­stand einer Betriebs­kran­ken­kas­se Anfang 1997 in der BKK-Bilanz eine Viel­zahl von bereits im Jahr 1996 ange­fal­le­nen Rech­nungs­po­si­tio­nen in das Jahr 1997, um das hohe Defi­zit zu ver­schlei­ern und

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Kran­ken­haus-Sanie­rungs­bei­trag

Kran­ken­häu­ser müs­sen für die Jah­re 2007 bis 2009 eine Kür­zung ihrer ver­trag­lich aus­ge­han­del­ten Ansprü­che durch die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen in Höhe von einem hal­ben Pro­zent der maß­geb­li­chen Kran­ken­haus­leis­tung hin­neh­men („Kran­­ken­haus-Sanie­­rungs­­­bei­­trag”). Wie das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len jetzt in vier Mus­ter­ver­fah­ren zwi­schen Kran­ken­kas­sen und Kran­ken­häu­sern ent­schie­den hat, ist die­se Rege­lung des GKV-Wet­t­­be­­werbs­­stär­­kungs­­­ge­­se­t­­zes im Grundsatz

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Kos­ten­zu­schuss für künst­li­che Befruchtung

Der nur 50%ige Kos­ten­zu­schuss der Kran­ken­kas­sen für künst­li­che Befruch­tung ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­ge­mäß Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de betrifft die seit dem 1. Janu­ar 2004 gel­ten­de Begren­zung der Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung bei medi­zi­ni­schen Maß­nah­men zur Her­bei­füh­rung einer Schwan­ger­schaft (künst­li­che Befruch­tung) auf einen Zuschuss von 50 %. Nach dem bis

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Nicht zuge­las­se­ne Arz­nei­mit­tel bei lebens­be­droh­li­cher Erkrankung

Lei­det ein gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­ter an einer lebens­be­droh­li­chen Erkran­kung, für die eine aner­kann­te medi­zi­ni­sche Behand­lung nicht zur Ver­fü­gung steht, kann er nach einem aktu­el­len Urteil des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts die Ver­sor­gung mit einem nicht zuge­las­se­nen Medi­ka­ment bean­spru­chen. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass sich der Ver­si­cher­te in einer not­stands­ähn­li­chen Situa­ti­on befin­det und dass eine

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Zu alt zur künst­li­chen Befruch­tung auf Kassenkosten

Die seit dem Jahr 2004 für den Anspruch auf Leis­tun­gen zur Her­bei­füh­rung einer Schwan­ger­schaft („Künst­li­che Befruch­tung“) gemäß § 27a SGB V gel­ten­de Ein­schrän­kung, dass die Ehe­frau das 40. Lebens­jahr noch nicht voll­endet haben darf, ver­stößt nicht gegen das Grund­ge­setz. Das hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt heu­te ent­schie­den. Die unglei­che Behand­lung von Ehe­frau­en vor

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Landgericht Leipzig

Kran­ken­geld unter Progressionsvorbehalt

Nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs soll es ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den sein, dass das von einem frei­wil­lig in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se Ver­si­cher­ten bezo­ge­ne Kran­ken­geld in den Pro­gres­si­ons­vor­be­halt ein­be­zo­gen wer­de. Nach § 32b Abs. 1 Nr. 1 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) wer­den bestimm­te Lohn- und Ein­kom­mens­er­satz­leis­tun­gen, die ein Steu­er­pflich­ti­ger erhält, dem Pro­gres­si­ons­vor­be­halt unterworfen.

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Son­der­kün­di­gungs­recht bei Bei­trags­satz­er­hö­hung in der gesetz­li­chen Krankenversicherung

Ein gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­ter hat nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts auch dann ein Son­der­kün­di­gungs­recht, wenn der Bei­trags­satz mit Beginn sei­ner Mit­glied­schaft erhöht wird. Die 55-jäh­­ri­­ge Klä­ge­rin des jetzt vom Darm­städ­ter LSG ent­schie­de­nen Falls wech­sel­te zum 1. April 2004 die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se und wur­de Mit­glied einer Betriebs­kran­ken­kas­se. Die­se hob

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Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Krankenversicherung

In der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung kommt zum Jah­res­wech­sel nicht nur der Gesund­heits­fonds mit sei­nem Ein­heits­bei­trag. Auch bei den Leis­tun­gen der Kran­ken­kas­sen ändert sich Eini­ges: 1. Sozi­al­me­di­zi­ni­sche Nach­sor­ge für schwer­kran­ke Kin­der Ein wich­ti­ger Bau­stein bei der Betreu­ung und Unter­stüt­zung schwer­kran­ker Kin­der und ihrer Fami­li­en ist die pro­fes­sio­nel­le Hil­fe, wenn ein schwer­kran­kes Kind

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Ver­si­che­rungs­pflicht in der Krankenversicherung

Ab 2009 gilt nicht nur ein ein­heit­li­cher Bei­trags­satz in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung von 14,6% zuzüg­lich eines Zusatz­bei­trags von 0,9 Pro­zent. Wer kei­ner gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se ange­hört, muss dann zwin­gend Mit­glied einer pri­va­ten Kran­ken­kas­se wer­den. Mit der Ver­si­che­rungs­pflicht ent­steht zugleich auch ein Ver­si­che­rungs­schutz für alle Men­schen in der Pflegeversicherung.

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Nicht ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arzneimittel

Der Aus­schluss nicht ver­schrei­bungs­pflich­ti­ger Arz­nei­mit­tel aus dem Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) ist nach Ansicht des Bun­des­so­zi­al­ge­richts rech­tens. In dem jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lei­det der 1934 gebo­re­ne bei der beklag­ten Ersatz­kas­se ver­si­cher­te Klä­ger an einer chro­ni­schen Emphy­sem­bron­chi­tis. Die beklag­te Kran­ken­kas­se ver­sorg­te ihn des­we­gen seit 1983 mit dem nicht

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für die Lebensversicherung

Kapi­tal­zah­lun­gen aus einer Direkt­le­bens­ver­si­che­rung unter­lie­gen der Bei­trags­pflicht zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Die ent­spre­chen­de Bestim­mung des Sozi­al­ge­setz­bu­ches sind, so das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in einer aktu­el­len Ent­schei­dung, mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Direkt­ver­si­che­run­gen sind meist eine Form der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung. Sie wer­den in der Regel als Lebens­ver­si­che­rung durch den Arbeit­ge­ber als Ver­si­che­rungs­neh­mer zuguns­ten des Arbeitnehmers

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Kein Via­gra auf Kassenrezept

Es bleibt dabei, dass Via­gra nicht auf Kas­sen­re­zept ver­schrie­ben wer­den kann. Eine dage­gen gerich­te­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de blieb jetzt vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt erfolg­los. Bei dem 1946 gebo­re­nen Beschwer­de­füh­rer besteht ein Dia­be­tes mel­li­tus mit der Fol­ge einer orga­nisch fixier­ten erek­ti­len Dys­funk­ti­on. Zur Behand­lung sei­ner Erek­ti­ons­stö­run­gen bean­trag­te er 1999 bei sei­ner gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se erfolglos

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Loren­zos Öl

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts besteht kein Anspruch gegen die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen auf eine Ver­sor­gung mit “Loren­zos Öl”. Der an einer sel­te­nen ange­bo­re­nen Stoff­wech­sel­er­kran­kung, der lang­sam fort­schrei­ten­den Adreno­myeloneuropathie (AMN), lei­den­de Klä­ger begehr­te in dem jetzt vom BSG enz­schie­de­nen Fall eine Ver­sor­gung mit Loren­zos Öl, um dem krank­heitsbedingt gestör­ten Abbau

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Kran­ken­geld­ver­wei­ge­rung nach Aktenlage

Kran­ken­geld darf von einer Kran­ken­kas­se nicht nach blo­ßer Akten­la­ge ver­wei­gert wer­den. Kran­ken­kas­sen müs­sen vor einer Ver­wei­ge­rung der Kran­ken­geld­zah­lung den medi­zi­ni­schen Sach­ver­halt viel­mehr genau ermit­teln. Sind Kran­ken­kas­sen der Auf­fas­sung, dass Ver­si­cher­te trotz einer Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung des behan­deln­den Arz­tes kei­nen Anspruch auf Kran­ken­geld haben, so sind sie von Amts wegen zu eige­nen medizinischen

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Son­den­nah­rung zum ermä­ßig­ten Umsatzsteuersatz?

Für flüs­si­ge Nah­rung, die über eine Ernäh­rungs­son­de ver­ab­reicht wird, gilt der ermä­ßig­te Steu­er­satz von 7%, nicht der Regel­steu­er­satz von 16%. Es han­delt sich hier­bei näm­lich nicht um Geträn­ke – so auch der Euro­päi­sche Gerichts­hof – , son­dern um eine so genann­te „ver­schie­de­ne Lebens­mit­tel­zu­be­rei­tung“. Gestützt wird die Beur­tei­lung zudem durch den

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Kür­zun­gen beim Arbeits­lo­sen­geld verfassungswidrig?

Mit dem Sozi­al­ge­richt Ber­lin hat jetzt erst­mals ein Sozi­al­ge­richt ver­fas­sungs­recht­li­che Beden­ken an den Harz IV-Refor­­men geäu­ßert und in zwei bei ihm anhän­gi­gen Fäl­len die Rechts­strei­te dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt vor­ge­legt. Das ?Gesetz zu Refor­men am Arbeits­markt? vom Dezem­ber 2003 hat­te die Höchst-Dau­er für Arbeits­lo­sen­geld für älte­re Arbeits­lo­se von 32 Mona­ten auf 18

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