Die Höhe der vertragsärztlichen Vergütung

Die Höhe der ver­trags­ärzt­li­chen Ver­gü­tung

Bei einer Ver­än­de­rung der Ver­gü­tungs­struk­tur der kas­sen­ärzt­li­chen Hono­rie­rung dürf­ten bei der Anpas­sung des Behand­lungs­be­darfs Nach § 87a Abs. 4 SGB V aber nur die Ver­än­de­run­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr berück­sich­tigt wer­den und nicht eine seit Jah­ren bestehen­de ungüns­ti­ge Mor­bi­di­täts­struk­tur. So das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Sach­­sen-Anhalt in dem hier vor­lie­gen­den Fall, in dem sich

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Morbiditäts-Risikostrukturausgleich - der Finanzausgleich bei den Krankenkassen

Mor­bi­di­täts-Risi­ko­struk­tur­aus­gleich – der Finanz­aus­gleich bei den Kran­ken­kas­sen

Der sog. "Mor­­bi­­di­­täts-Risi­­ko­­struk­­tur­aus­gleich" zwi­schen den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen zum Aus­gleich der finan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen von Unter­schie­den in der Risi­ko­struk­tur ist recht­mä­ßig. Ledig­lich die Rege­lung von Details ist dem Bun­des­ver­si­che­rungs­amt über­tra­gen wor­den und die­se hal­ten sich im Rah­men der gesetz­li­chen Vor­ga­ben. So hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kran­ken­kas­se

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Abrechnungsobergrenzen in der vertragsärztlichen Versorgung in Job-Sharing-Praxen

Abrech­nungs­ober­gren­zen in der ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung in Job-Sharing-Pra­xen

Die maß­geb­li­che Rechts­grund­la­ge für Anhe­bun­gen oder Absen­kun­gen von Abrech­nungs­ober­gren­zen (Gesamt­punkt­zahl­vo­lu­mi­na) bei Job-Sharing-Pra­­xen ist die Rege­lung in Nr 23e bzw § 23e Bedarf­spl­RL; die­se ist Teil der Bestim­mun­gen der Nr 23c ff bzw der §§ 23c ff Bedarf­spl­RL zur Fest­le­gung der Abrech­nungs­ober­gren­zen für Job-Sharing-Pra­­xen (zunächst Nr 23e Bedarf­spl­RL idF vom 08.01.1999

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Verbandsumlagen des BKK-Bundesverbandes

Ver­bands­um­la­gen des BKK-Bun­des­ver­ban­des

Die Erhe­bung von Ver­bands­um­la­gen durch den BKK-Bun­­­des­­ver­­­band zum Aus­gleich von ins­ge­samt 53 Mio. € gezahl­ter finan­zi­el­ler Hil­fen für drei "not­lei­den­de" Betriebs­kran­ken­kas­sen war rechts­wid­rig. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schied jetzt, dass die drei Beschei­de, mit denen der BKK-Bun­­­des­­ver­­­band im Jahr 2006 von einer in Baden-Wür­t­­te­m­berg ansäs­si­gen (kla­gen­den) BKK die Zah­lung von ca 500

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Festbeträge für Cholesterinsenker

Fest­be­trä­ge für Cho­le­ste­rin­sen­ker

Fest­be­trä­ge für Cho­le­ste­rin­sen­ker sind recht­mä­ßig. In den drei jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Ver­fah­ren strit­ten ein Ver­si­cher­ter und zwei Arz­nei­mit­tel­her­stel­ler jeweils gegen die Fest­be­trags­fest­set­zung für das cho­le­ste­rin­sen­ken­de Arz­nei­mit­tel Sor­tis. Es ent­hält den noch unter Patent­schutz ste­hen­den Wirk­stoff Ator­va­s­ta­tin, ein Sta­tin. Sta­ti­ne die­nen ins­be­son­de­re dazu, den LDL-Cho­­le­s­te­­rin-Spie­gel im Blut zu sen­ken. Sie

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Rabattverträge und die Apotheker

Rabatt­ver­trä­ge und die Apo­the­ker

Kran­ken­kas­sen dür­fen bei der Aus­schrei­bung von Rabatt­ver­trä­gen für wirk­stoff­glei­che Medi­ka­men­te den Zuschlag an drei phar­ma­zeu­ti­sche Unter­neh­men gleich­zei­tig ertei­len; dies ver­stößt nicht gegen das ver­ga­be­recht­li­che Trans­pa­renz­ge­bot oder das Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot. Die Aus­wahl des kon­kret an den Ver­si­cher­ten abzu­ge­ben­den Arz­nei­mit­tels darf dann der Apo­the­ker tref­fen, nach Maß­ga­be der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten und der bestehen­den

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