Berufs­ver­bot für einen Kran­ken­pfle­ger

Das Berufs­ver­bot nach § 70 Abs. 1 StGB ist ein schwer­wie­gen­der Ein­griff, mit dem die All­ge­mein­heit, sei es auch nur ein bestimm­ter Per­so­nen­kreis, vor wei­te­rer Gefähr­dung geschützt wer­den soll. Es darf nur dann ver­hängt wer­den, wenn die Gefahr besteht, dass der Täter auch in Zukunft den Beruf, des­sen Aus­übung ihm ver­bo­ten

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Gesund­heits­pfle­ge­rin in der Psych­ia­trie – und ihre Ein­grup­pie­rung nach dem AVR Dia­ko­nie

Der für die Ein­grup­pie­rung maß­geb­li­che Kata­log der Anla­ge 1 zu den Arbeits­ver­trags­richt­li­ni­en des Dia­ko­ni­schen Wer­kes der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (AVR-DW EKD) – bzw. seit 2014 den Arbeits­ver­trags­richt­li­ni­en der Dia­ko­nie Deutsch­land (AVR-DD) – sieht für die Tätig­keit als Gesun­d­heits- und Kran­ken­pfle­ge­rin im Grund­satz eine Ver­gü­tung nach Ent­gelt­grup­pe 7 vor. Nach dem ers­ten

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Umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen eines Fach­kran­ken­pfle­gers für Kran­ken­haus­hy­gie­ne

Infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Leis­tun­gen eines Fach­kran­ken­pfle­gers für Kran­ken­haus­hy­gie­ne an Kran­ken­häu­ser, Alten­hei­me oder Pfle­ge­hei­me sind (nur) inso­weit nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a.F. umsatz­steu­er­frei, als die­se Ein­rich­tun­gen mit den bezo­ge­nen Leis­tun­gen bei der Aus­übung einer Heil­be­hand­lungs­tä­tig­keit infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Anfor­de­run­gen erfül­len müs­sen. Nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a.F. waren die Umsät­ze aus der

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Kran­ken­pfle­ge­hel­fe­rin als Berufs­be­treue­rin

Die Fra­ge, unter wel­chen Umstän­den ein Berufs­be­treu­er im Ein­zel­fall die Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, unter denen ihm gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 VBVG eine erhöh­te Ver­gü­tung zu bewil­li­gen ist, obliegt einer wer­ten­den Betrach­tungs­wei­se des Tatrich­ters. Des­sen Wür­di­gung kann im Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren nur dar­auf­hin über­prüft wer­den, ob er die maß­ge­ben­den Tat­sa­chen voll­stän­dig und feh­ler­frei

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Umzie­hen und Des­in­fi­zie­ren

Einem auf der Inten­siv­sta­ti­on eines Kran­ken­hau­ses beschäf­tig­ten Kran­ken­pfle­ger steht nach Ansicht des Bun­des­ar­beits­ge­richts kei­ne Ver­gü­tung für die Zeit zu, die er täg­lich für Klei­der­wech­sel und Des­in­fek­ti­on auf­wen­det. Zu der grund­sätz­li­chen Fra­ge, ob Zei­ten des Umklei­dens und der Des­in­fek­ti­on zu Beginn und Ende der Arbeits­zeit ver­gü­tungs­pflich­tig sind, hat das Bun­des­ar­beit­ge­richt in

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Hän­de­wa­schen als Arbeits­zeit

Nach Inkraft­tre­ten des TVöD besteht im öffent­li­chen Dienst grund­sätz­lich kei­ne Ver­gü­tungs­pflicht für Umklei­de­zei­ten als Vor- bzw. Nach­be­rei­tungs­zei­ten. Etwas ande­res gilt jedoch für Zei­ten der Des­in­fek­ti­on, bei der der Arbeit­neh­mer bereits beson­de­re Sorg­falts­pflich­ten zu beach­ten hat. In einem jetzt vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Rechts­streit führt dies zum Beginn der ver­gü­tungs­pflich­ti­gen Arbeit

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Mecha­ni­ker arbei­ten unbe­schwer­ter als Pfle­ge­diens­te

Eine band­schei­ben­be­ding­te Erkran­kung der Len­den­wir­bel­säu­le ist als Berufs­krank­heit anzu­er­ken­nen, wenn der Zusam­men­hang zwi­schen der beruf­li­chen Tätig­keit und der Erkran­kung mit der erfor­der­li­chen Wahr­schein­lich­keit nach­ge­wie­sen wird. Das ist bei einem beson­de­ren Gefähr­dungs­po­ten­ti­al durch hohe Belas­tungs­spit­zen der Fall. Mecha­ni­ker sei­en die­sen jedoch – anders als Pfle­ge­per­so­nal – nicht aus­ge­setzt. Dies ent­schied jetzt

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Kran­ken­pfle­ger und Kin­der­por­no

Mit der Fra­ge der Unzu­ver­läs­sig­keit eines Kran­ken­pfle­gers, der wegen des Besit­zes von kin­der­por­no­gra­phi­schen Bil­dern ver­ur­teilt wor­den ist, hat­te sich jetzt das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt zu befas­sen. Die erteil­te Erlaub­nis zum Füh­ren der Berufs­be­zeich­nung "Kran­ken­pfle­ger" ist nach § 2 Abs. 2 Satz 2, Abs. 1 Nr. 2 KrPflG zu wider­ru­fen, wenn der Inha­ber sich nach Ertei­lung

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