Ver­jäh­rungs­be­ginn bei Arzt­haf­tungs­an­sprü­chen – und die nicht über­prüf­ten Krankenhausunterlagen

Die regel­mä­ßi­ge Ver­jäh­rungs­frist nach § 195 BGB wird man­gels grob fahr­läs­si­ger Unkennt­nis von den den Anspruch begrün­den­den Umstän­den im Sin­ne von § 199 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2 BGB grund­sätz­lich nicht schon dann in Lauf gesetzt, wenn es der Geschä­dig­te oder sein Wis­sens­ver­tre­ter unter­lässt, Kran­ken­haus­un­ter­la­gen auf ärzt­li­che Behand­lungs­feh­ler hin zu über­prü­fen. Gemäß

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Erkran­kung wäh­rend der Auslandsreise

Ein Rei­sen­der, der eine Aus­lands­kran­ken­ver­si­che­rung abge­schlos­sen hat und im Urlaub erkrankt, hat nach den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen die Not­ruf­zen­tra­le der Ver­si­che­rung zu benach­rich­ti­gen. Geschieht das nicht, reicht allein die Vor­la­ge der Kran­ken­haus­rech­nung nebst wei­te­ren Unter­la­gen für die Ein­stands­pflicht der Ver­si­che­rung nicht aus, wenn dar­aus kei­ne Dia­gno­se und kei­ne medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit der in

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Ein­sicht in die Pfle­ge­un­ter­la­gen des ver­stor­be­nen Pflegeheimbewohners

Der Anspruch des Pfle­ge­heim­be­woh­ners auf Ein­sicht in die Pfle­ge­un­ter­la­gen geht gemäß § 116 Abs. 1 Satz 1 SGB X i.V.m. § 401 Abs. 1 ana­log, § 412 BGB auf den – auf­grund des Scha­dens­er­eig­nis­ses zu kon­gru­en­ten Sozi­al­leis­tun­gen ver­pflich­te­ten – Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger über, wenn und soweit mit sei­ner Hil­fe das Bestehen von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen geklärt wer­den soll

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