Foto­be­ar­bei­tung – für die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te

Kran­ken­kas­sen sind berech­tigt, ein­ge­reich­te Licht­bil­der der Ver­si­cher­ten für die Ver­wen­dung auf der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te zu bear­bei­ten. Hier­bei haben sie das Inter­es­se an der Eig­nung der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te als Ver­si­che­rungs­nach­weis gegen die geschütz­ten Rechts­gü­ter der Ver­si­cher­ten abzu­wä­gen, ins­be­son­de­re deren all­ge­mei­nes Per­sön­lich­keits­recht und das Recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung. Die Aus­ga­be der elek­tro­ni­schen

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Die nie­der­län­di­sche Ver­sand­apo­the­ke – und der Apo­the­ken­ra­batt im Umsatz­steu­er­recht

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zu der Fra­ge gerich­tet, ob eine Apo­the­ke, die ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arz­nei­mit­tel grenz­über­schrei­tend an gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen lie­fert, auf­grund einer Rabatt­ge­wäh­rung an die gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­te Per­son umsatz­steu­er­recht­lich zu einer Steu­er­ver­gü­tung für die an die Kran­ken­kas­se aus­ge­führ­te Lie­fe­rung berech­tigt ist. Dem EuGH wer­den

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Beson­de­rer Aus­lands­kran­ken­schutz als Wahl­ta­rif

Kran­ken­kas­sen dür­fen ihren Ver­si­cher­ten Extras wie beson­de­ren Aus­lands­kran­ken­schutz nicht als Wahl­ta­rif anbie­ten. Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung haben Anspruch dar­auf, dass gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen das Bewer­ben und Anbie­ten von in ihrer Sat­zung gere­gel­ten Wahl­ta­ri­fen für Gestal­tungs­leis­tun­gen wie beson­de­ren Aus­lands­kran­ken­schutz unter­las­sen, soweit sie dadurch ohne gesetz­li­che Ermäch­ti­gung ihren Tätig­keits­kreis erwei­tern. Mit die­ser Begrün­dung

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Alles über die pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­rung

Wenn Sie mit dem Gedan­ken spie­len, eine pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen, dann kann das unter bestimm­ten Umstän­den eine gute Idee sein. Aller­dings soll­ten Sie sich nicht blind­lings für eine Ver­si­che­rung ent­schei­den. Der fol­gen­de Text klärt dar­über auf, wann bestimm­te pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­run­gen sinn­voll sind und auf was Sie ach­ten soll­ten. Sinn und

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Hör­ge­rä­te – und die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Für wel­ches Hör­ge­rät muss die (pri­va­te) Kran­ken­ver­si­che­rung leis­ten – und ab wann kann sich die Kran­ken­ver­si­che­rung auf den Leis­tungs­aus­schluss für eine Über­maß­be­hand­lung beru­fen? Nach § 5 Abs. 2 S. 1 der AVB (MB/​KK) kann der Ver­si­che­rer sei­ne Leis­tung zwar auf einen ange­mes­se­nen Betrag her­ab­set­zen. Vor­aus­set­zung ist jedoch, dass eine Heil­be­hand­lung oder sons­ti­ge Maß­nah­me,

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Der Not­lagen­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Auf­rech­nung mit rück­stän­di­gen Bei­trä­gen

Im Not­lagen­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist der Ver­si­che­rer nicht gehin­dert, mit rück­stän­di­gen Bei­trä­gen gegen Kos­ten­er­stat­tungs­an­sprü­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers auf­zu­rech­nen. Die Neu­re­ge­lung des so genann­ten Not­lagen­ta­rif gemäß § 193 Abs. 6 bis 9 VVG wur­de mit Wir­kung zum 1.08.2013 durch das Gesetz zur Besei­ti­gung sozia­ler Über­for­de­rung bei Bei­trags­schul­den in der Kran­ken­ver­si­che­rung vom 15.07.2013 ein­ge­führt

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Prä­mi­en­an­pas­sun­gen in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Unab­hän­gig­keit des Treu­hän­ders

Eine vom Ver­si­che­rer mit Zustim­mung eines "unab­hän­gi­gen Treu­hän­ders" gemäß § 203 Abs. 2 VVG vor­ge­nom­me­ne Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist nicht allein wegen einer ggf. zu ver­nei­nen­den Unab­hän­gig­keit des Treu­hän­ders als unwirk­sam anzu­se­hen. Ist der zustim­men­de Treu­hän­der gemäß den Vor­schrif­ten des Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­set­zes (hier noch § 12b VAG a.F.) ord­nungs­ge­mäß bestellt

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für das Kind – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Tra­gen Steu­er­pflich­ti­ge auf­grund einer Unter­halts­ver­pflich­tung die Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge des Kin­des, kön­nen sie die­se als eige­ne Bei­trä­ge nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG abset­zen. Die Unter­halts­ver­pflich­tung der Eltern ist zwin­gen­de Tat­be­stands­vor­aus­set­zung und daher posi­tiv fest­zu­stel­len. Die Erstat­tung der eige­nen Bei­trä­ge des Kin­des ist nur im Wege des Bar­un­ter­halts mög­lich.

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Prä­mi­en­ge­wäh­rung durch gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen – und der ver­min­der­te Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Prä­mi­en­zah­lun­gen, die eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se ihren Mit­glie­dern gemäß § 53 Abs. 1 SGB V gewährt, stel­len Bei­trags­rück­erstat­tun­gen dar, die die wirt­schaft­li­che Belas­tung der Mit­glie­der und damit auch ihre Son­der­aus­ga­ben gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG redu­zie­ren. Erhält ein Steu­er­pflich­ti­ger also von sei­ner gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se eine Prä­mie, die auf einem

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Karenz­ta­ge in der Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung

Mit der Aus­le­gung einer Karenz­zeit­re­ge­lung in den Tarif­be­din­gun­gen einer Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Kon­kret ging es um die Bestim­mung des $§ 1, 4 der Mus­ter­be­din­gun­gen für die Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung 2008 (im Fol­gen­den: MB/​KT 2008) und den dazu­ge­hö­ri­gen Tarif­be­din­gun­gen (im Fol­gen­den: TB) des ver­ein­bar­ten Kran­ken­­ta­ge­geld-Tarifs (hier: "TH3"): § 1 MB/​KT

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen: das Wich­tigs­te im Über­blick

Die gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­run­gen bie­ten allen Ver­si­cher­ten den­sel­ben Schutz. Den­noch sind die Leis­tun­gen der GKV teil­wei­se beschränkt. Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen garan­tie­ren Leis­tun­gen, die über den gesetz­li­chen Schutz hin­aus­ge­hen. Von einem Basis­ta­rif bis zum Top­schutz kann der Leis­tungs­um­fang indi­vi­du­ell aus­ge­wählt wer­den. Wer kann sich pri­vat kran­ken­ver­si­chern? Eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung kann prin­zi­pi­ell jeder abschlie­ßen,

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Neu­es PKV-Rating im aktu­el­len Map-Report

Bereits seit der Jahr­tau­send­wen­de erscheint er regel­mä­ßig: der Map-Report. Die­ser bie­tet Ver­brau­chern Ori­en­tie­rung im Dschun­gel der Ver­si­che­run­gen. Seit dem 22. März 2018 ist das aktu­el­le „Rating Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung“ ver­füg­bar – mit erneut modi­fi­zier­ten Rating-Bedin­gun­­gen. Ins­ge­samt 100 Punk­te streb­ten die Ver­si­che­rer an, die der Prüf-Redak­­ti­on bereit­wil­lig ihre Daten über­lie­ßen. Was sich

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Selbst getra­ge­ne Krank­heits­kos­ten – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Trägt ein pri­vat kran­ken­ver­si­cher­ter Steu­er­pflich­ti­ger sei­ne Krank­heits­kos­ten selbst, um dadurch die Vor­aus­set­zun­gen für eine Bei­trags­er­stat­tung zu schaf­fen, kön­nen die­se Kos­ten nicht als Bei­trä­ge zu einer Ver­si­che­rung i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG steu­er­lich abge­zo­gen wer­den. Damit setzt der Bun­des­fi­nanz­hof sei­ne Recht­spre­chung zur inso­weit ver­gleich­ba­ren Kos­ten­tra­gung bei einem

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen auf dem Prüf­stand

Die Mit­glie­der­zah­len in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV) sta­gnie­ren schon seit Jah­ren. Vie­le Ver­si­cher­te zei­gen sich unzu­frie­den oder wür­den nicht wie­der in eine PKV ein­tre­ten. Eini­ge Par­tei­en sehen das dua­le Ver­si­che­rungs­sys­tem als ver­al­tet an und Alter­na­ti­ven wie das Ham­bur­ger Modell wer­den dis­ku­tiert. Wie steht es um die Zukunft der Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­run­gen?

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – und die Dop­pel­ver­si­che­rung

Ist ein Steu­er­pflich­ti­ger sowohl Pflicht­mit­glied in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se als auch frei­wil­lig pri­vat kran­ken­ver­si­chert, kann er ledig­lich die Bei­trä­ge gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG abzie­hen, die er an die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung ent­rich­tet. Der Abzug der nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­ba­ren Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung schei­det eben­falls aus. Im

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – neben der gesetz­li­chen KV

Bei­trä­ge zu einer pri­va­ten Basis­kran­ken­ver­si­che­rung sind neben Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nicht als unbe­schränkt abzugs­fä­hi­ge Son­der­aus­ga­ben zu berück­sich­ti­gen. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a) Satz 1 EStG sind Son­der­aus­ga­ben auch Bei­trä­ge zu Kran­ken­ver­si­che­run­gen, soweit die­se zur Erlan­gung eines durch das Zwölf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch bestimm­ten sozi­al­hil­fe­glei­chen Ver­sor­gungs­ni­veaus erfor­der­lich sind und

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Eizell­spen­de aus Tsche­chi­en – und die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Für eine im Aus­land vor­ge­nom­me­ne künst­li­che Befruch­tung mit­tels Eizell­spen­de besteht kein Ver­si­che­rungschutz in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­ne Fall hat­te sich eine kin­der­lo­se Frau im Jahr 2012 in die Tsche­chi­sche Repu­blik zu einem Zen­trum für Invi­­tro-Fer­­ti­­li­­sa­­ti­on (IVF) bege­ben. Dort wur­den meh­re­re Ver­su­che einer Eizell­spen­de mit IVF-Behan­d­­lung sowie

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Las­ik-Augen­ope­ra­ti­on – und die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Eine Fehl­sich­tig­keit auf bei­den Augen von ‑3 bzw. ‑2,75 Diop­tri­en stellt eine Krank­heit im Sin­ne von § 1 Abs. 2 der Mus­ter­be­din­gun­gen für die Kran­k­heits­­­kos­­ten- und Kran­ken­haus­ta­ge­geld­ver­si­che­rung dar. Der pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rer muss des­halb bei Vor­lie­gen der wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen auch die Kos­ten einer Las­ik-Ope­ra­­ti­on zur Besei­ti­gung die­ser Fehl­sich­tig­keit tra­gen. In dem die­sem Urteil

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Erstat­te­te Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Die gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG ab 2010 unbe­schränkt abzieh­ba­ren Basis­kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge müs­sen auch dann vor­ran­gig mit den im sel­ben Ver­an­la­gungs­zeit­raum erstat­te­ten Bei­trä­gen zur Basis­kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung ver­rech­net wer­den, wenn die­se im Jahr ihrer Zah­lung nur beschränkt steu­er­lich abzieh­bar waren. Erstat­te­te Bei­trä­ge zur Basis­kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung sind also

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug – trotz gesund­heits­be­wuß­tem Ver­hal­tens

Erstat­tet eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se dem Steu­er­pflich­ti­gen im Rah­men eines Bonus­pro­gramms gemäß § 65a SGB V von ihm getra­ge­ne Kos­ten für Gesund­heits­maß­nah­men, liegt hier­in eine Leis­tung der Kran­ken­kas­se, die nicht mit den als Son­der­aus­ga­ben abzieh­ba­ren Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen des Steu­er­pflich­ti­gen zu ver­rech­nen ist . Die­se Erstat­tung der Kran­ken­kas­se min­dert also nicht die die

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Gesund­heits­we­sen – und die Gleich­be­hand­lung bei der Umsatz­steu­er

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen nach Art. 267 AEUV an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on gerich­tet zur Klä­rung der Rechts­fra­ge, wel­che Bedeu­tung dem in Art.20 der EU-Grun­d­­rech­­te­char­­ta (EUGrdRCh) ver­an­ker­ten Gleich­hand­lungs­grund­satz bei der Lie­fe­rung von Arz­nei­mit­teln im Umsatz­steu­er­recht zukommt. Dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on wird fol­gen­de Rechts­fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt: Ist

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und die rück­wir­ken­de Ein­stu­fung in den Not­lagen­ta­rif

Die rück­wir­ken­de Ein­stu­fung in den Not­lagen­ta­rif des § 12h VAG in der bis zum 31.12 2015 gel­ten­den Fas­sung gemäß Art. 7 Satz 2 EGVVG setzt vor­aus, dass ein Ruhen der Leis­tun­gen noch bei Inkraft­tre­ten der Rege­lung am 1.08.2013 vor­ge­le­gen hat. Zu der Rechts­fra­ge, ob die Rege­lung des Art. 7 Satz 2 EGVVG vor­aus­setzt, dass

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – aus der Zeit vor Insol­venz­eröff­nung

Ansprü­che des Ver­si­che­rers auf Prä­mi­en für einen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag aus der Zeit vor Insol­venz­eröff­nung sind Insol­venz­for­de­run­gen. Zahlt der Schuld­ner eine Ver­si­che­rungs­prä­mie für sei­nen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag in bar aus einem nach § 811 Abs. 1 Nr. 8 ZPO unpfänd­ba­ren Geld­be­trag, fehlt es an einer Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung. Die Zah­lung von Ver­si­che­rungs­prä­mi­en an einen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rer

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Arz­nei­mit­tel­ra­batt für pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen

§ 1 Satz 3 des Geset­zes über Rabat­te für Arz­nei­mit­tel in der Fas­sung des Drit­ten Geset­zes zur Ände­rung arz­nei­mit­tel­recht­li­cher Vor­schrif­ten vom 07.08.2013 beinhal­tet kei­ne ver­fas­sungs­recht­lich unzu­läs­si­ge Rück­wir­kung. Viel­mehr gibt die­se Norm die schon zuvor gül­ti­ge Rechts­la­ge klar­stel­lend wie­der, wonach die Abschlags­pflicht auch bei nur teil­wei­ser Kos­ten­er­stat­tung durch die Kos­ten­trä­ger besteht. Macht die

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Rück­stän­di­ge Kran­ken­ver­si­che­rungs­prä­mi­en – und die Insol­venz des Ver­si­che­rungs­neh­mers

Ansprü­che des Ver­si­che­rers auf Prä­mi­en für einen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag aus der Zeit vor Insol­venz­eröff­nung sind Insol­venz­for­de­run­gen. Zahlt der Schuld­ner eine Ver­si­che­rungs­prä­mie für sei­nen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag in bar aus einem nach § 811 Abs. 1 Nr. 8 ZPO unpfänd­ba­ren Geld­be­trag, fehlt es an einer Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te

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Rabatt­pflicht für Arz­nei­mit­tel – und die Abschlag­for­de­rung der Kran­ken­ver­si­che­rung

§ 1 Satz 3 des Geset­zes über Rabat­te für Arz­nei­mit­tel (Arz­nei­mit­tel­ra­batt­ge­setz, AMRabG) in der Fas­sung des Drit­ten Geset­zes zur Ände­rung arz­nei­mit­tel­recht­li­cher Vor­schrif­ten vom 07.08.2013 beinhal­tet kei­ne ver­fas­sungs­recht­lich unzu­läs­si­ge Rück­wir­kung. Viel­mehr gibt die­se Norm die schon zuvor gül­ti­ge Rechts­la­ge klar­stel­lend wie­der, wonach die Abschlags­pflicht auch bei nur teil­wei­ser Kos­ten­er­stat­tung durch die Kos­ten­trä­ger besteht.

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