Die Behand­lung in der Sport­kli­nik – und die Erstat­tungs­pflicht der Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung

Die Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung ver­pflich­tet den Ver­si­che­rer gegen­über dem Ver­si­che­rungs­neh­mer nur zum Ersatz der­je­ni­gen Auf­wen­dun­gen, die die­sem in Bezug auf das ver­si­cher­te Risi­ko zur Erfül­lung von Ver­pflich­tun­gen aus berech­tig­ten Ansprü­chen Drit­ter erwach­sen sind . Auf­wen­dungs­er­satz­an­sprü­che der Ver­si­che­rungs­neh­mers aus der Heil­be­hand­lung in einer Sport­kli­nik sind nur in Höhe der nach dem DRG-Sys­­­tem berück­sich­ti­gungs­fä­hi­gen

Lesen

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung in der Insol­venz

Ein pri­va­ter Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rungs­ver­trag wird nicht vom Insol­venz­be­schlag erfasst und unter­liegt daher nicht dem Wahl­recht des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 103 InsO. Zwar fal­len auch Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge als Dau­er­schuld­ver­hält­nis­se, die noch nicht voll­stän­dig erfüllt sind, im Grund­satz unter das Wahl­recht des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 103 InsO , sofern sie vom Insol­venz­be­schlag erfasst wer­den.

Lesen

Der Preis des Hör­ge­rä­tes

Eine Klau­sel in den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen mit einer Leis­tungs­be­schrän­kung, wonach nur Hilfs­mit­tel in ange­mes­se­ner Aus­füh­rung zu erstat­ten sind, ver­stößt gegen das Trans­pa­renz­ge­bot, da sie nicht klar und ver­ständ­lich ist und den Ver­si­cher­ten unan­ge­mes­sen benach­tei­ligt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines Mün­che­ners statt­ge­ge­ben,

Lesen

Kei­ne außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen bei pri­va­ter Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung

Die Leis­tun­gen einer pri­va­ten Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung min­dern die steu­er­lich als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen abzugs­fä­hi­gen Pfle­ge­kos­ten. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Ver­fah­ren mach­te der schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ge Klä­ger (Pfle­ge­stu­fe III) gel­tend, dass das Pfle­ge­geld sei­ner pri­va­ten Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung nicht auf sei­ne Heim­un­ter­brin­gungs­kos­ten anzu­rech­nen sei. Das sah das Finanz­ge­richt Köln frei­lich anders und wies sei­ne

Lesen

Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung im Kran­ken­haus

Die Tarif­be­din­gung in der pri­va­ten Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung, die die Erstat­tung von Kos­ten pri­va­ter Kran­ken­häu­ser auf höchs­tens 150% der durch die Bun­des­pfle­ge­satz­ver­ord­nung bzw. das Kran­ken­haus­ent­gelt­ge­setz für öffent­lich geför­der­te Kli­ni­ken vor­ge­ge­be­nen Ent­gel­te beschränkt, ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs wirk­sam. Dass die Beschrei­bung der Kap­pungs­gren­ze, die als Basis auf die Kran­ken­haus­ent­gel­te nach

Lesen