Das Schadensersatzbegehren wegen einer Krebserkrankung

Das Scha­dens­er­satz­be­geh­ren wegen einer Krebs­er­kran­kung

Aus einer Brust­krebs­er­kran­kung, die bei einer Vor­sor­ge­un­ter­su­chung durch Tast­be­fund fest­ge­stellt wor­den ist, kann nicht geschlos­sen wer­den, dass ein tast­ba­rer Tumor bereits bei der letz­ten Unter­su­chung im vor­her­ge­hen­den Jahr vor­han­den gewe­sen sein muss. Das begrün­det kei­ne feh­ler­haf­te Beur­tei­lung durch den behan­deln­den Arzt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem

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Krebsvorsorgeuntersuchung

Krebs­vor­sor­ge­un­ter­su­chung

Hat ein Frau­en­arzt einer Pati­en­tin im Rah­men einer durch­ge­führ­ten Krebs­vor­sor­ge­un­ter­su­chung nicht zu einem Mam­mo­gra­phie­s­cree­ning gera­ten und bei die­ser Pati­en­tin wird 2 Jah­re spä­ter Brust­krebs dia­gnos­ti­ziert, dann haf­tet der Frau­en­arzt auf Scha­dens­er­satz. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall unter teil­wei­ser Abän­de­rung der Ent­schei­dung des Land­ge­richts Essen

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Spitzenmedizin um jeden Preis - und die gesetzlichen Krankenkassen

Spit­zen­me­di­zin um jeden Preis – und die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen

Ein Anspruch auf Kos­ten­er­stat­tung durch die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se besteht auch bei lebens­be­droh­li­chen Erkran­kun­gen nur für Leis­tun­gen aus dem gesetz­li­chen Leis­tungs­ka­ta­log, die all­ge­mein aner­kann­ten medi­zi­ni­schen Stan­dards ent­spre­chen. Ein Anspruch auf „Spit­zen­me­di­zin um jeden Preis“ besteht nicht. So die Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines an Krebs erkrank­ten

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Ambulante Chemotherapien

Ambu­lan­te Che­mo­the­ra­pi­en

Ambu­lan­te Che­mo­the­ra­pi­en in einem von einem gemein­nüt­zi­gen Trä­ger geführ­ten Kran­ken­haus sind nicht steu­er­pflich­tig. Nach­dem das , urteil­te das Finanz­ge­richt Müns­ter nun zur Fra­ge der Kör­per­schaft­steu­er und Gewer­be­steu­er und befand eine sol­che in einem Kran­ken­haus durch­ge­führ­te ambu­lan­te Che­mo­the­ra­pi­en auch inso­weit als nicht steu­er­pflich­tig, wie die zur Behand­lung ein­ge­setz­ten Zyto­sta­ti­ka durch die

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Umsatzsteuerfreie Zytostatika aus der Krankenhausapotheke

Umsatz­steu­er­freie Zyto­sta­ti­ka aus der Kran­ken­haus­apo­the­ke

Die Abga­be von Krebs­me­di­ka­men­ten (Zyto­sta­ti­ka) durch eine Kran­ken­haus­apo­the­ke ist umsatz­steu­er­frei, und das nach einem aktu­el­len Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter auch dann, wenn die Pati­en­ten ambu­lant the­ra­piert wer­den. Im hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall betrieb die Klä­ge­rin ein gemein­nüt­zi­ges Kran­ken­haus. Auf­grund einer sog. Insti­tuts­er­mäch­ti­gung war es ihr gestat­tet, auch ambu­lan­te

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Keine Protonentherapie bei Brustkrebs

Kei­ne Pro­to­nen­the­ra­pie bei Brust­krebs

Bei Brust­krebs darf eine Pro­to­nen­be­strah­lung nicht auf Kos­ten der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung durch­ge­führt wer­den. Eine der­ar­ti­ge The­ra­pie von Mam­ma­kar­zi­no­men an Stel­le der bis­lang übli­chen Bestrah­lung mit Pho­to­nen (Rönt­gen­strah­len) ist nur im Rah­men kli­ni­scher Stu­di­en mög­lich, in denen Wirk­sam­keit und Neben­wir­kun­gen genau­er erforscht wer­den. Dies hat jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­den und damit

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