Unbe­rech­tig­te Abbu­chun­gen – So reagie­ren Sie rich­tig 

Die Kre­dit­kar­te kommt ver­mehrt auch in Deutsch­land zum Ein­satz. Durch mas­si­ve Wer­bung sowie eine brei­te Aus­wahl ver­schie­de­ner Ange­bo­te ent­schei­den sich zahl­rei­che Haus­hal­te für die Nut­zung einer sol­chen Kar­te im Rah­men der täg­li­chen, anfal­len­den Trans­ak­tio­nen. Und auch die Bean­tra­gung einer neu­en und kos­ten­lo­sen Kre­dit­kar­te ist heu­te so ein­fach wie nie zuvor.

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Miss­brauchs einer zur eige­nen Nut­zung über­las­se­nen Kre­dit­kar­te

§ 266b StGB ist ein Son­der­de­likt, das nur der berech­tig­te Kar­ten­in­ha­ber als taug­li­cher Täter bege­hen kann. Zwar ist 'berech­tig­ter Kar­ten­in­ha­ber' im Sin­ne der Norm auch der­je­ni­ge, der die Kar­te durch fal­sche Anga­ben, also eine Täu­schung des Aus­stel­lers, z. B. über sei­ne Iden­ti­tät oder sei­ne Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se, von die­sem erlangt . Täter

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Die abre­de­wid­rig ein­ge­setz­te frem­de Kre­dit­kar­te

Wer von dem berech­tig­ten Inha­ber einer Kre­dit­kar­te , die Daten der Kar­te er- hält und unter ihrer Ver­wen­dung abspra­che­wid­ri­ge Ver­fü­gun­gen tätigt, indem er den Mit­ar­bei­tern eines Rei­se­bü­ros bei der Bezah­lung sei­ner Rech­nung bewusst wahr­heits­wid­rig erklärt, der Kar­ten­in­ha­ber habe ihm die Ermäch­ti­gung zum Ein­satz der Kre­dit­kar­te erteilt, begeht kei­nen Com­pu­ter­be­trug .

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Ser­vice­pau­scha­le für eine Kre­dit­kar­ten­zah­lung – und der aus­ge­wie­se­ne End­preis

Eine Ser­vice­pau­scha­le, die Kun­den nur im Fal­le der Wahl eines von meh­re­ren mög­li­chen Zah­lungs­mit­teln (hier: einer bestimm­ten Kre­dit­kar­te) erlas­sen wird und die bei Bezah­lung mit ande­ren Zah­lungs­mit­teln ent­rich­tet wer­den muss, ist ein unver­meid­ba­res und vor­her­seh­ba­res Ent­gelt, das gemäß Art. 23 Abs. 1 Satz 2 der Ver­ord­nung (EG) 1008/​2008 in den End­preis ein­zu­rech­nen ist.

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Die über­las­se­ne Kre­dit­kar­te – und ihre Nut­zung nach dem Tod des Inha­bers

Über­lässt der Kre­dit­kar­ten­in­ha­ber sei­ne Kar­te einem Drit­ten zur eigen­nüt­zi­gen Ver­wen­dung, macht sich der Drit­te nicht bereits dann straf­bar, wenn er die Kre­dit­kar­te nach dem Tode des Inha­bers wei­ter­hin aus­nutzt. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall betreu­te die Ange­klag­te den Haus­halt eines im Janu­ar 2013 ver­stor­be­nen, ver­mö­gen­den Man­nes. Die­ser

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Sie hat mei­ne Kre­dit­kar­te!

Über­lässt der Kre­dit­kar­ten­in­ha­ber sei­ne Kar­te einem Drit­ten zur eigen­nüt­zi­gen Ver­wen­dung, macht sich der Drit­te nicht bereits dann straf­bar, wenn er die Kre­dit­kar­te nach dem Tode des Inha­bers wei­ter­hin aus­nutzt. Eine jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm frei­ge­spro­che­ner Ange­klag­te betreu­te den Haus­halt eines im Janu­ar 2013 ver­stor­be­nen, ver­mö­gen­den Bewoh­ners des Krei­ses Olpe. Die­ser

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Insol­venz­an­fech­tung einer Kre­dit­kar­ten­zah­lung

Wird eine Kre­dit­kar­te als Bar­zah­lungs­er­satz ein­ge­setzt, rich­tet sich die Deckungs­an­fech­tung in der Insol­venz des Kar­ten­in­ha­bers gegen das Ver­trags­un­ter­neh­men und nicht gegen den Kar­ten­aus­stel­ler. Die insol­venz­recht­li­che Deckungs­an­fech­tung nach den §§ 130, 131 InsO ist im Ver­hält­nis zur Bank wegen des Vor­rangs der Anfech­tung gegen­über dem jewei­li­gen Ver­trags­un­ter­neh­men als Leis­tungs­emp­fän­ger aus­ge­schlos­sen. Hat

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