Die in Syrien begangenen Kriegsverbrechen

Die in Syri­en began­ge­nen Kriegs­ver­bre­chen

Das Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf wegen in Syri­en began­ge­ner Kriegs­ver­bre­chen ist rechts­kräf­tig. Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hat den Ange­klag­ten wegen Mor­des, wegen meh­re­rer Fäl­le des erpres­se­ri­schen Men­schen­raubs und wegen einer Viel­zahl von Kriegs­ver­bre­chen gegen Per­so­nen zu lebens­lan­ger Frei­heits­stra­fe ver­ur­teilt und die beson­de­re Schwe­re der Schuld fest­ge­stellt . Der Bun­des­ge­richts­hof hat die

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Bürgerkrieg in Syrien - und die Billigung der Enthauptung von Geiseln des IS

Bür­ger­krieg in Syri­en – und die Bil­li­gung der Ent­haup­tung von Gei­seln des IS

§ 8 Abs. 6 Nr. 1 VStGB betrifft allein den inter­na­tio­na­len bewaff­ne­ten Kon­flikt. Dar­un­ter ist ein Krieg oder eine sons­ti­ge mit Waf­fen­ge­walt aus­ge­tra­ge­ne Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen zwei oder meh­re­ren Staa­ten zu ver­ste­hen, wäh­rend der nicht­in­ter­na­tio­na­le bewaff­ne­te Kon­flikt sol­che Aus­ein­an­der­set­zun­gen erfasst, bei denen Streit­kräf­te inner­halb eines Staa­tes gegen orga­ni­sier­te bewaff­ne­te Grup­pen oder sol­che Grup­pen unter­ein­an­der

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Kriegsverbrechen in Syrien - und die deutsche Strafjustiz

Kriegs­ver­bre­chen in Syri­en – und die deut­sche Straf­jus­tiz

Bei den in Syri­en statt­fin­den­den Kämp­fen zwi­schen der staat­li­chen syri­schen Armee und oppo­si­tio­nel­len Grup­pie­run­gen han­del­te es sich um einen nicht­in­ter­na­tio­na­len bewaff­ne­ten Kon­flikt im Sin­ne des § 8 Abs. 1 VStGB. Maß­ge­bend für das Vor­lie­gen eines bewaff­ne­ten Kon­flikts ist der Ein­satz von Waf­fen­ge­walt, die einer der betei­lig­ten Kon­flikt­par­tei­en zuzu­rech­nen ist . Wäh­rend ein

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Massenexekutionen im Reichskommissariat Ukraine

Mas­sen­exe­ku­tio­nen im Reichs­kom­mis­sa­ri­at Ukrai­ne

Die Betei­li­gung eines ame­ri­ka­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen ukrai­ni­scher Her­kunft an Mas­sen­exe­ku­tio­nen im Reichs­kom­mis­sa­ri­at Ukrai­ne in den Jah­ren 1943/​1944 unter­liegt deut­schem Straf­recht. Im vor­lie­gen­den Fall geht es um – im Rah­men von Par­­ti­­sa­­nen­be­­käm­p­­fungs- und soge­nann­ten "Pazi­fi­zie­rungs­maß­nah­men", aber auch der orga­ni­sier­ten Juden­ver­fol­gung erfolg­te – Mas­sen­exe­ku­tio­nen durch die "31. Schut­z­­man­n­­schafts-Btl. des SD", einer dem Kom­man­deur

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Sant' Anna di Stazzema - das Massaker vom 12. August 1944

Sant' Anna di Staz­ze­ma – das Mas­sa­ker vom 12. August 1944

Der gegen die Ein­stel­lung der Ermitt­lun­gen wegen des Mas­sa­kers von Sant' Anna di Staz­ze­ma gerich­te­te Kla­ge­er­zwin­gungs­an­trag hat vor dem Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he über­wie­gend kei­nen Erfolg. Das Ober­lan­des­ge­richt hat den gegen die Ein­stel­lungs­be­schei­de der Staats­an­walt­schaft Stutt­gart und der Gene­ral­an­walt­schaft Stutt­gart gerich­te­ten Kla­ge­er­zwin­gungs­an­trag zurück­ge­wie­sen, soweit es vier Beschul­dig­te anbe­langt; hin­sicht­lich des wei­te­ren Beschul­dig­ten

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