Der Vorerbe als Vermieter - und die Kündigung durch den Nacherben

Der Vor­er­be als Ver­mie­ter – und die Kün­di­gung durch den Nach­er­ben

Das Recht des Nach­er­ben, ein vom Vor­er­ben über ein zum Nach­lass gehö­ren­des Grund­stück abge­schlos­se­nes und bei Ein­tritt der Nach­erb­fol­ge noch bestehen­des Wohn­raum­miet­ver­hält­nis außer­or­dent­lich unter Ein­hal­tung der gesetz­li­chen Kün­di­gungs­frist nach §§ 2135, 1056 Abs. 2 BGB zu kün­di­gen, setzt ein berech­tig­tes Inter­es­se des Nach­er­ben an der Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses vor­aus (§ 573d

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Kostenausgleichsvereinbarung und Nettopolicen in der Lebensversicherung

Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung und Net­to­po­li­cen in der Lebens­ver­si­che­rung

Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­run­gen ver­sto­ßen nicht gegen § 169 Abs. 5 Satz 2, § 171 Satz 1 VVG . Auch eine Unwirk­sam­keit wegen feh­len­der Trans­pa­renz gemäß § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB kommt nicht in Betracht. Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer wird unmiss­ver­ständ­lich vor Augen geführt, dass er die Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­run­gen nicht kün­di­gen kann und nur der Wider­ruf sei­ner Ver­trags­er­klä­run­gen

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Die Lebensversicherung als Nettopolice - und die Provisionsvereinbarung mit dem Versicherungsvertreter

Die Lebens­ver­si­che­rung als Net­to­po­li­ce – und die Pro­vi­si­ons­ver­ein­ba­rung mit dem Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter

Ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter kann mit sei­nem Kun­den ver­ein­ba­ren, dass für die Ver­mitt­lung eines Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trags mit Net­to­po­li­ce (raten­wei­se) eine Ver­gü­tung zu zah­len ist und der Kun­de auch bei einer Kün­di­gung des Ver­si­che­rungs­ver­trags zur Fort­zah­lung der ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung ver­pflich­tet bleibt. § 169 Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 2 VVG n.F. ste­hen der Wirk­sam­keit die­ser

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Nettopolice und Kostenausgleichsvereinbarung

Net­to­po­li­ce und Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung

Eine geson­der­te Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung ver­stößt zwar nicht gegen § 169 Abs. 5 Satz 2, § 171 Satz 1 VVG. Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer steht aber das Recht zu, die Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung zu kün­di­gen. Einem Zah­lungs­an­spruch des Lebens­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens kann dar­über hin­aus auch ein vom Ver­si­che­rungs­neh­mer erklär­ter Wider­ruf sei­ner auf Abschluss des Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges gerich­te­ten Wil­lens­er­klä­rung ent­ge­gen ste­hen. Inhalts­über­sichtZuläs­sig­keit

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Die Nettopolice und die Kündbarkeit der Kostenausgleichsvereinbarung

Die Net­to­po­li­ce und die Künd­bar­keit der Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung

Schließt der Ver­si­che­rer mit dem Ver­si­che­rungs­neh­mer neben dem Ver­trag über eine fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung eine geson­der­te Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung, nach der der Ver­si­che­rungs­neh­mer die Abschluss­kos­ten in monat­li­chen Raten unab­hän­gig vom Fort­be­stand des Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges zu zah­len hat, so ist eine Rege­lung in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen über den Aus­schluss des Kün­di­gungs­rechts für die Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung gem. §

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Kündbarkeit der Kostenausgleichsvereinbarung einer Lebensversicherungs-Nettopolice

Künd­bar­keit der Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung einer Lebens­ver­si­che­rungs-Net­to­po­li­ce

Die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Unkünd­bar­keit von geson­der­ten Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Ver­si­che­rungs­neh­mer und Ver­si­che­rer bei Abschluss eines Ver­tra­ges über eine fonds­ge­bun­de­ne Ren­­ten- oder Lebens­ver­si­che­rung ist unzu­läs­sig. In den bei­den jetzt beim Bun­des­ge­richts­hof zur Beur­tei­lung anste­hen­den Fäl­len bot die Klä­ge­rin, ein in Liech­ten­stein ansäs­si­ger Lebens­ver­si­che­rer, in Deutsch­land woh­nen­den Kun­den den Abschluss von (fonds­ge­bun­de­nen) Ren­ten­ver­si­che­run­gen

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Der tarifvertragliche Ausschluss ordentlicher Kündigungen als Altersdiskriminierung

Der tarif­ver­trag­li­che Aus­schluss ordent­li­cher Kün­di­gun­gen als Alters­dis­kri­mi­nie­rung

Tarif­li­che Rege­lun­gen über den Aus­schluss ordent­li­cher Kün­di­gun­gen erwei­sen sich in Aus­wahl­si­tua­tio­nen nur dann als ange­mes­sen und geset­zes­kon­form im Sin­ne von § 10 Satz 1 AGG bzw. § 1 Abs. 3 KSchG, wenn sie zumin­dest gro­be Aus­wahl­feh­ler ver­mei­den. Die Aus­le­gung der ein­schlä­gi­gen Tarif­be­stim­mung kann erge­ben, dass der Aus­schluss ordent­li­cher Kün­di­gun­gen nicht gilt, falls er

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Die Kündigungsklausel eines Fitness-Studiovertrags

Die Kün­di­gungs­klau­sel eines Fit­ness-Stu­dio­ver­trags

Eine Klau­sel in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Fit­ness­stu­di­os ist unwirk­sam, die den Kun­den des Fit­ness­stu­di­os zwar zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung des Nut­zungs­ver­tra­ges berech­tigt, wenn er krank­heits­be­dingt für die rest­li­che Ver­trags­lauf­zeit die Ein­rich­tun­gen des Cen­ters nicht nut­zen kann, die Wirk­sam­keit der Kün­di­gung jedoch an die zusätz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen knüpft, dass die Kün­di­gung unver­züg­lich,

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Befristeter Kündigungsverzichts in einem Wohnraummietvertrag

Befris­te­ter Kün­di­gungs­ver­zichts in einem Wohn­raum­miet­ver­trag

Mit der Aus­le­gung eines befris­te­ten Kün­di­gungs­ver­zichts in einem Wohn­raum­miet­ver­trag hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist ein bei­der­sei­ti­ger, zeit­lich begrenz­ter Kün­di­gungs­aus­schluss in einem For­mu­lar­miet­ver­trag über Wohn­raum grund­sätz­lich zuläs­sig; in der Regel unwirk­sam ist er nur dann, wenn sei­ne Dau­er mehr als vier Jah­re beträgt

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Formularmäßiger Kündigungsausschluss bei Staffelmietverträgen

For­mu­lar­mä­ßi­ger Kün­di­gungs­aus­schluss bei Staf­fel­miet­ver­trä­gen

Ein for­mu­lar­mä­ßi­ger Kün­di­gungs­aus­schluss ist wegen unan­ge­mes­se­ner Benach­tei­li­gung des Mie­ters unwirk­sam, wenn er einen Zeit­raum von vier Jah­ren – gerech­net vom Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses bis zu dem Zeit­punkt, zu dem der Mie­ter den Ver­trag erst­mals been­den kann – über­schrei­tet. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist es aller­dings mög­lich, einen zeit­lich begrenz­ten

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