Der Kin­der­krip­pen­ver­trag – als dau­ern­des Dienst­ver­hält­nis mit fes­ten Bezü­gen

Ist der Ver­trag über die Betreu­ung eines Kin­des in einer Kin­der­krip­pe ein "dau­ern­des Dienst­ver­hält­nis mit fes­ten Bezü­gen" im Sin­ne von § 627 Abs. 1 BGB? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Ein Kün­di­gungs­recht nach § 627 Abs. 1 BGB – wel­ches durch All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen grund­sätz­lich nicht wirk­sam abbe­dun­gen

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Kin­der­krip­pen­ver­trag – Kün­di­gungs­fris­ten und kei­ne Pro­be­zeit

Sieht ein sol­cher Ver­trag ein ordent­li­ches Kün­di­gungs­recht von zwei Mona­ten zum Monats­en­de vor, so ist dies im Hin­blick auf § 307 BGB unbe­denk­lich. Es ist dann ins­be­son­de­re nicht gebo­ten, dass den Eltern (Dienst­be­rech­tig­ten) für die Dau­er der anfäng­li­chen Ein­ge­wöh­nungs­pha­se – im Sin­ne einer "Pro­be­zeit" – ein frist­lo­ses Lösungs­recht ein­ge­räumt wird.

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Kin­der­krip­pen-AGB

Sieht das Ver­trags­for­mu­lar einer Kin­der­krip­pe ein ordent­li­ches Kün­di­gungs­recht von zwei Mona­ten zum Monats­en­de vor, so ist dies im Hin­blick auf die AGB-Kon­­trol­­le nach § 307 BGB – auch ohne Ein­räu­mung einer anfäng­li­chen Pro­be­zeit – unbe­denk­lich. Auch ist es zuläs­sig, wenn ver­ein­bar­te Fest- und Pau­schal­be­trä­ge stets für vol­le Mona­te zu ent­rich­ten

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Kün­di­gungs­fris­ten für den neben­be­ruf­li­chen Han­dels­ver­tre­ter

Eine gegen­über einem Han­dels­ver­tre­ter im Neben­be­ruf ver­wen­de­te For­mu­lar­be­stim­mung, wonach eine Ver­trags­kün­di­gung nach einer Lauf­zeit von drei Jah­ren nur unter Ein­hal­tung einer Frist von zwölf Mona­ten auf das Ende eines Kalen­der­jah­res zuläs­sig ist, ist wegen unan­ge­mes­se­ner Benach­tei­li­gung unwirk­sam. Eine gegen­über einem Han­dels­ver­tre­ter ver­wen­de­te For­mu­lar­be­stim­mung, wo-nach der Han­dels­ver­tre­ter eine Ver­trags­stra­fe unab­hän­gig vom

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Kün­di­gungs­fris­ten in der Kin­der­ta­ges­stät­te

Eine in einem Betreu­ungs­ver­trag ver­ein­bar­te bei­der­sei­ti­ge Kün­di­gungs­frist von 3 Mona­ten zum Monats­en­de ist wirk­sam. Auch eine Anga­be von Kün­di­gungs­grün­den ist nicht not­wen­dig – auch nicht bei einer Kün­di­gung sei­tens der Kin­der­ta­ges­stät­te. In dem vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Fall such­te ein Münch­ner Ehe­paar im Jahr 2007 eine Ganz­tags­be­treu­ung mit weni­gen Feri­en­schlie­ßungs­zei­ten für

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Kün­di­gungs­frist bei Direkt­un­ter­richts­ver­trä­gen

Die im Wege einer For­mu­lar­be­stim­mung in einem einer Berufs­aus­bil­dung die­nen­den Stu­di­en­ver­trag getrof­fe­ne Kün­di­gungs­re­ge­lung, wonach das Aus­bil­dungs­ver­hält­nis durch ordent­li­che Kün­di­gung nur zum Ende des jewei­li­gen Stu­di­en­jah­res been­det wer­den kann, benach­tei­ligt den Stu­die­ren­den unan­ge­mes­sen und ist daher wegen Ver­sto­ßes gegen § 307 Abs. 1 S. 1 BGB unwirk­sam, wenn die Frist zum Aus­spruch der

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Zu jung für den Kün­di­gungs­schutz? – Kücük­de­veci und die Fol­gen

Nach § 622 Abs. 2 BGB ver­län­gert sich bei einem Arbeits­ver­hält­nis die vom Arbeit­ge­ber ein­zu­hal­ten­den Kün­di­gungs­frist in meh­re­ren Stu­fen, je län­ger das Arbeits­ver­hält­nis besteht. So kann nach fünf Jah­ren besi­pi­els­wei­se nur noch mit einer Frist von zwei Mona­ten zum Monats­en­de gekün­digt wer­den, bei einem seit 20 Jah­ren bestehen­den Arbeits­ver­hält­nis ver­län­gert sich

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Kün­di­gung trotz (Massen-)Entlassungssperre

Ein Arbeit­ge­ber, der beab­sich­tigt, meh­re­re Arbeit­neh­mer zu ent­las­sen, ist ver­pflich­tet, dies der Agen­tur für Arbeit anzu­zei­gen, wenn die Anzahl der Ent­las­sun­gen bestimm­te, in § 17 KSchG beschrie­be­ne Gren­zen über­steigt. Für die­se anzei­ge­pflich­ti­gen Ent­las­sun­gen bestimmt sodann § 18 KSchG, dass die­se "vor Ablauf eines Monats nach Ein­gang der Anzei­ge bei der

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