Beiträge zum Stichwort ‘ Kündigungsgrund ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Arbeitszeugnis – und der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

11. Mai 2018 | Arbeitsrecht

Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch darauf, dass der Grund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Zeugnis genannt wird. Dabei gebietet es der Grundsatz der Klarheit des Zeugnisses, dass erwähnt wird, wenn die Beendigung durch den Arbeitnehmer erfolgte und damit in diesem Sinne “auf seinen Wunsch”. Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 7. November … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fristlose Kündigung – und die vorweggenommene Abmahnung

24. Oktober 2017 | Arbeitsrecht

Eine vorweggenommene Abmahnung kann nur dann eine konkrete Abmahnung nach vorheriger Tatbegehung entbehrlich machen, wenn der Arbeitgeber diese bereits in Ansehung einer möglicherweise bevorstehenden Pflichtverletzung ausspricht, sodass die dann tatsächlich zeitnah folgende Pflichtverletzung des Arbeitnehmers aus Sicht eines besonnenen Arbeitgebers als beharrliche Arbeitsverweigerung angesehen werden kann. Gemäß § 626 Abs. … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verwertungskündigung – und der erforderliche erhebliche Nachteil

6. Oktober 2017 | Zivilrecht

Unter welchen Voraussetzungen ist die Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses wegen beabsichtigter wirtschaftlicher Verwertung des Grundstücks nach § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB (hier: zur Erweiterung eines benachbarten Modehauses) wirksam? Mit dieser Frage hatte sich aktuell der Bundesgerichtshof zu befassen: Anlass hierfür bot ihm ein Fall aus dem Schwarzwald: Die Mieter … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Außerordentliche Verdachtskündigung

3. August 2017 | Arbeitsrecht

Eine Verdachtskündigung kann gerechtfertigt sein, wenn starke, auf objektive Tatsachen gründende Verdachtsmomente vorliegen, die geeignet sind, das für die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses erforderliche Vertrauen zu zerstören, und wenn der Arbeitgeber alle zumutbaren Anstrengungen zur Aufklärung des Sachverhalts unternommen, insbesondere dem Arbeitnehmer Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat. Der Verdacht muss auf … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Strafantrag? Verhaltensbedingte Kündigung!

16. Mai 2017 | Arbeitsrecht

Die Einschaltung der Staatsanwaltschaft durch einen Arbeitnehmer wegen eines vermeintlich strafbaren Verhaltens des Arbeitgebers oder seiner Repräsentanten stellt als Wahrnehmung staatsbürgerlicher Rechte – soweit nicht wissentlich unwahre oder leichtfertig falsche Angaben gemacht werden – im Regelfall keine eine Kündigung rechtfertigende Pflichtverletzung dar. Eine Kündigung ist iSv. § 1 Abs. 2 … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verhaltensbedingte Kündigungen

25. April 2017 | Arbeitsrecht

Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses gegenüber einem Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestanden hat, ist rechtsunwirksam, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist (§ 1 Abs. 1 LSGchG). Sozial ungerechtfertigt ist die Kündigung, wenn sie nicht durch Gründe, die in der Person oder in … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Frankreich: Kurze Vorstellung des Gesetzes für Arbeit (oder El Khomri-Gesetz)

3. März 2017 | Arbeitsrecht

Für das „Gesetz für Arbeit“ sind meistens Anwendungsdekrete erforderlich, die seit August 2016 nach und nach in Kraft treten. Im Dezember 2016 und Januar 2017 ist eine große Anzahl von Maßnahmen in Kraft getreten. Durch das Gesetz für Arbeit wurden für die Unternehmen Anpassungsmöglichkeiten an etwaige Konjunkturschwingungen sowie dem wirtschaftlichen … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die unwirksamke Betriebsratsanhörung vor der Kündigung – und der Auflösungsantrag des Arbeitgebers

7. Februar 2017 | Arbeitsrecht

Ist die Kündigung des Arbeitgebers wegen einer unterbliebenen oder fehlerhaften vorherigen Anhörung des Betriebsrates unwirksam, ist regelmäßig auch auch Auflösungsantrag des Arbeitgebers abzuweisen. Eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegen Zahlung einer Abfindung auf Antrag des Arbeitgebers nach § 9 Abs. 1 Satz 2 KSchG kommt nur in Betracht, wenn eine ordentliche … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die Kündigung des Arbeitgebers – und die vorherige Anhörung des Betriebsrats

7. Februar 2017 | Arbeitsrecht

Nach § 102 Abs. 1 Satz 1 BetrVG ist der Betriebsrat vor jeder Kündigung zu hören. Gemäß Satz 2 der Bestimmung hat ihm der Arbeitgeber die Gründe für die Kündigung mitzuteilen. Eine Kündigung ist dabei nach Satz 3 nicht erst unwirksam, wenn eine Unterrichtung ganz unterblieben ist, sondern schon dann, … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das Password der Kollegin

18. November 2016 | Arbeitsrecht

Erfolgt die Nutzung des betrieblichen IT-Systems durch Anmeldung im Netz mit Nutzernamen und Passwort, kann allein aus der Verwendung des Computers eines anderen Mitarbeiters für das Einloggen im System noch nicht geschlossen werden, dass der Arbeitnehmer damit versucht haben müsse, auf fremde ihm an sich nicht zugängliche Daten zugreifen zu … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fristlose Kündigung – und schwerwiegende persönliche Härtegründe des Mieters

10. November 2016 | Im Brennpunkt, Zivilrecht

Die Gerichte müssen schwerwiegende persönliche Härtegründe auf Seiten des Mieters auch bei einer fristloser Kündigung nach § 543 Abs. 1 BGB berücksichtigen. Schwerwiegende persönliche Härtegründe auf Seiten des Mieters können daher im Einzelfall zur Folge haben, dass ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung im Sinne des § 543 Abs. … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verhaltensbedingte Kündigung – und der dem Betriebsrat verschwiegene Kündigungsgrund

27. Juni 2016 | Arbeitsrecht

Eine Kündigung ist aus Gründen im Verhalten des Arbeitnehmers gemäß § 1 Absatz 2 Satz 1 Alt. 2 LSGchG sozial gerechtfertigt, wenn der Arbeitnehmer seine vertraglichen Haupt- oder Nebenpflichten erheblich und in der Regel schuldhaft verletzt hat, eine dauerhaft störungsfreie Vertragserfüllung in Zukunft nicht mehr zu erwarten steht und die … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verkaufsabsichten – und die vergeschobene Eigenbedarfskündigung

6. Juni 2016 | Zivilrecht

Eine Kündigung wegen Eigenbedarfs kann auch dann vorgeschoben sein, wenn ein Vermieter seit längerem Verkaufsabsichten hegt und der von ihm benannten Eigenbedarfsperson den Wohnraum in der – dieser möglicherweise nicht offenbarten – Erwartung zur Miete überlässt, diese im Falle eines doch noch gelingenden gewinnbringenden Verkaufs ohne Schwierigkeiten zum Auszug bewegen … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Schadensersatz wegen vorgeschobener Eigenbedarfskündigung – und der Räumungsvergleich

6. Juni 2016 | Zivilrecht

Ein Schadensersatzanspruch wegen vorgetäuschten Eigenbedarfs gemäß § 280 Abs. 1 BGB ist nicht durch einen zwischen den Mietvertragsparteien abgeschlossenen Räumungsvergleich ausgeschlossen. Ein Räumungsvergleich unterbricht den Zurechnungszusammenhang zwischen der Vortäuschung einer (Eigen)Bedarfssituation und dem später vom Mieter geltend gemachten Schaden nur dann, wenn damit auch etwaige Ansprüche des Mieters wegen eines … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Wie sieht eine ordentliche Wohnungskündigung aus?

4. März 2016 | Zivilrecht

Gründe für den Mieter, um einen bestehenden Mietvertrag zu kündigen, gibt es viele – doch welche Gründe sind rechtens und wie müssen diese formvollendet aufs Kündigungsschreiben? Dieser Ratgeber zeigt, was Mieter zu beachten haben, um ihrem Vermieter rechtskräftig zu verabschieden. Der Mietvertrag entscheidet über die Kündigungsoptionen Grundsätzlich gilt eine Kündigungsfrist … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Raubkopieren am Arbeitsplatz

22. Januar 2016 | Arbeitsrecht, Im Brennpunkt

Kopiert ein Arbeitnehmer unbefugt privat beschaffte Bild- oder Tonträger während der Arbeitszeit unter Verwendung seines dienstlichen Computers zum eigenen oder kollegialen Gebrauch auf dienstliche “DVD-” bzw. “CD-Rohlinge”, so kann hierin – unabhängig von der Frage, ob darin zugleich ein strafbewehrter Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz liegt – ein Grund zur fristlosen … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die Rüge durch nicht den kündigungsberechtigten Vorgesetzten – und der Kündigungsverzicht

15. Januar 2016 | Arbeitsrecht

Durch eine Vertragsrüge, die in formeller Weise ergeht und zur Personalakte gelangt, erklärt der Arbeitgeber im Regelfall einen konkludenten Kündigungsverzicht. Eine solche Vertragsrüge begründet ebenso wie eine Abmahnung das berechtigte Vertrauen des Arbeitnehmers darauf, dass der Arbeitgeber in Bezug auf das gerügte Verhalten auf den Ausspruch einer Kündigung verzichtet. Auch … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der Vorerbe als Vermieter – und die Kündigung durch den Nacherben

17. August 2015 | Zivilrecht

Das Recht des Nacherben, ein vom Vorerben über ein zum Nachlass gehörendes Grundstück abgeschlossenes und bei Eintritt der Nacherbfolge noch bestehendes Wohnraummietverhältnis außerordentlich unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist nach §§ 2135, 1056 Abs. 2 BGB zu kündigen, setzt ein berechtigtes Interesse des Nacherben an der Beendigung des Mietverhältnisses voraus (§ … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Vorgetäuschter Eigenbedarf – und Räumungsvergleich

17. August 2015 | Zivilrecht

Der Vermieter ist im Falle der Vortäuschung von (Eigen)Bedarf – wie auch sonst bei einer schuldhaften (materiell) unberechtigten Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses – dem Mieter gemäß § 280 Abs. 1 BGB zum Schadensersatz verpflichtet. Ob ein Räumungsvergleich den Zurechnungszusammenhang zwischen der Vortäuschung einer (Eigen)Bedarfssituation und dem später vom Mieter geltend gemachten … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Private Raubkopien auf dem Firmenrechner

23. Juli 2015 | Arbeitsrecht

Ein Grund zur fristlosen Kündigung eines Arbeitsverhältnisses kann darin liegen, dass ein Arbeitnehmer privat beschaffte Bild- oder Tonträger während der Arbeitszeit unter Verwendung seines dienstlichen Computers unbefugt und zum eigenen oder kollegialen Gebrauch auf dienstliche “DVD-” bzw. “CD-Rohlinge” kopiert. Das gilt unabhängig davon, ob darin zugleich ein strafbewehrter Verstoß gegen … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kündigungsgrund: fehlende ständige Erreichbarkeit

12. März 2015 | Zivilrecht

Es kann nicht als wichtiger Kündigungsgrund des Architektenvertrages angesehen werden, wenn der Architekt versucht, nicht zielführende zeitraubende und ineffektive Gespräche zu vermeiden und anstrebt, Absprachen in strukturierter Form zu erreichen. Erforderliche Abstimmungen zwischen dem Architekten und dem Bauherrn können auch unter Zuhilfenahme moderner Kommunikationstechnologien erfolgen; der Architekt ist nicht verpflichtet, … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Rauchende Mieter

19. Februar 2015 | Zivilrecht

Darf der Vermieter ein Wohnraummietverhältnis wegen Störung des Hausfriedens in einem Mehrfamilien- und Bürohaus kündigen, wenn es im Treppenhaus durch Zigarettengerüche aus der Wohnung des rauchenden Mieters zu Beeinträchtigungen anderer Mieter kommt? Grundsätzlich ja, sagt der Bundesgerichtshof und errichtet gleichzeitig hohe Hürden: Anlass für die Entscheidung des Bundesgerichtshof war ein … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Strafbares außerdienstliches Verhalten als Kündigungsgrund – Der Jobcenter-Angestellte als Koks-Dealer

9. Oktober 2014 | Arbeitsrecht

Ein strafbares außerdienstliches Verhalten kann ein Eignungsmangel als in der Person des Arbeitnehmers liegender Kündigungsgrund darstellen. Im hier vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall war der Arbeitnehmer seit 2005 bei der Bundesagentur für Arbeit als Sachbearbeiter “Leistungsgewährung im Bereich SGB II” beschäftigt. Im Jahr 2001 war er zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Wiederholungskündigung

15. August 2014 | Arbeitsrecht

Eine Kündigung kann nicht erfolgreich auf Gründe gestützt werden, die der Arbeitgeber schon zur Begründung einer vorhergehenden Kündigung vorgebracht hat und die in dem über diese geführten Prozess mit dem Ergebnis materiell geprüft worden sind, dass sie eine solche Kündigung nicht tragen. Mit einer Wiederholung der früheren Kündigung ist der … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Wohnung mit Hypnosepraxis – oder: die Kündigung eines Mischmietverhältnisses

10. Juli 2014 | Zivilrecht

Welchen Vorschriften unterfällt die Kündigung eines “Mischmietverhältnisses”, also eines Mietverhältnisses, das sowohl eine Wohnnutzung als auch eine freiberufliche Nutzung umfasst? Mit dieser Frage hattte sich aktuell der Bundesgerichtshof zu befassen: Die Beklagten sind Mieter, die Kläger Vermieter eines mehrstöckigen Hauses in Berlin. In dem schriftlichen Mietvertrag vom 20.11.2006 wurde den … 



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