Der ehrenamtliche Ärzteblatt-Redakteur - und die Künstlersozialkasse

Der ehren­amt­li­che Ärz­te­blatt-Redak­teur – und die Künst­ler­so­zi­al­kas­se

Auf­wands­ent­schä­di­gun­gen für ehren­amt­li­che Redak­ti­ons­mit­glie­der eines (jeden­falls auch) der Öffent­lich­keits­ar­beit die­nen­den Pres­se­or­gans einer Ärz­te­kam­mer unter­lie­gen dem Grun­de nach der Abga­be­pflicht nach §§ 25, 24 Abs. 1 Satz 2 KSVG. Nach § 24 KSVG ist ein Unter­neh­mer zur Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be ver­pflich­tet, wenn er eines der fol­gen­den Unter­neh­men betreibt: Buch, Pres­­se- und sons­ti­ge Ver­la­ge, Pres­se­agen­tu­ren (ein­schließ­lich

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Die diplomierte Modedesignerin und die Künstlersozialversicherung

Die diplo­mier­te Mode­de­si­gne­rin und die Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung

Der Betrieb eines Mode­ate­liers unter­fällt nicht der Ver­si­che­rungs­pflicht in der Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in dem Fall einer Klä­ge­rin, die ein Stu­di­um an der Hoch­schu­le für Kunst und Design Burg Gie­bichen­stein in Halle/​Saale absol­viert hat und seit 1998 diplo­mier­te Mode­de­si­gne­rin ist. Im Dezem­ber 2003 nahm die Klä­ge­rin die

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Künstlersozialabgaben für Kunstförderung durch das Land Berlin

Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­ben für Kunst­för­de­rung durch das Land Ber­lin

Wer­den Sti­pen­dia­ten durch die Prä­sen­ta­ti­on von deren Wer­ken aus dem Bereich bil­den­de Kunst in öffent­li­chen Aus­stel­lun­gen durch ein Land geför­dert, so ist die­ses als Unter­neh­men im Sin­ne des KSVG dem Grun­de nach abga­be­pflich­tig, weil es Öffent­lich­keits­ar­beit für Drit­te iSv § 24 Abs 1 Satz 1 Nr 7 KSVG betreibt. So die Ent­schei­dung des

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Sozialversicherungspflicht für Kung-Fu-Lehrer

Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für Kung-Fu-Leh­rer

Selb­stän­di­ge Leh­rer für Tai Chi und Kung Fu unter­lie­gen der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung. Sie sind jedoch kei­ne Künst­ler im Sin­ne der Sozi­al­ver­si­che­rung. Des­halb sind sie, sofern sie kei­ne ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Arbeit­neh­mer beschäf­ti­gen, als selb­stän­di­ge Leh­rer in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung ver­si­che­rungs­pflich­tig. Dies hat das Sozi­al­ge­richt Mainz in einer jüngst ver­öf­fent­lich­ten

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Künstlersozialabgabe für Öffentlichkeitsarbeit

Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be für Öffent­lich­keits­ar­beit

Ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein wird zur Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be her­an­ge­zo­gen, soweit er im Rah­men sei­ner Öffent­lich­keits­ar­beit nicht nur gele­gent­lich Auträ­ge an selb­stän­di­ge Künst­ler ver­gibt. Dies ent­schied das Sozi­al­ge­richt Dort­mund im Fal­le des For­schungs­in­sti­tuts Gerago­gik e.V. in Wit­ten auf des­sen Kla­ge gegen einen ent­spre­chen­den Her­an­zie­hungs­be­scheid der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund (DRV). Das Insti­tut hat­te u.a.

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Werbefotografie ist bildende Kunst

Wer­be­fo­to­gra­fie ist bil­den­de Kunst

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt stuft im Rah­men der Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung auch die Wer­be­fo­to­gra­fen als bil­den­de Künst­ler im Sin­ne des § 2 KSVG ein . Dies gilt unab­hän­gig davon, ob dem Wer­be­fo­to­gra­fen im kon­kre­ten Ein­zel­fall ein kunst­ty­pi­scher eigen­schöp­fe­ri­scher Gestal­tungs­spiel­raum zur Ver­fü­gung steht, ob die Foto­gra­fi­en tat­säch­lich eine künst­le­ri­sche Qua­li­tät besit­zen oder ob zumin­dest der Foto­graf

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