Die Hono­rar­ver­ein­ba­rung zwi­schen Musi­ker und Agentur

Die Höhe der Gage einer Musik­grup­pe rich­tet sich nach den geschlos­se­nen Ver­trä­gen. Liegt kein schrift­li­cher Ver­trag vor, sind die behaup­te­ten Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­run­gen nach­zu­wei­sen. An die­sem Nach­weis fehlt es, wenn Wider­sprüch­li­ches über die Höhe der Ver­gü­tung vor­ge­tra­gen wird und es nicht nach­voll­zie­bar ist, dass den Musi­kern 75 % des soge­nann­ten Künst­ler­an­teils der Kartenverkaufspreise

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Ein Kunst­werk auf Bestellung

Wird ein Künst­ler mit der Her­stel­lung eines Kunst­werks beauf­tragt, hat sich der Auf­trag­ge­ber vor­her mit des­sen künst­le­ri­schen Eigen­ar­ten und Auf­fas­sun­gen ver­traut zu machen. Auch wenn der Künst­ler das Werk in eige­ner Ver­ant­wor­tung und in künst­le­ri­scher Frei­heit schafft, ist es ver­trags­ge­mäß, solan­ge der ver­ein­bar­te Zweck und die tra­gen­de Idee vor­han­den sind.

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Steu­er­ab­zug bei aus­län­di­schen Künstlern

Nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf ver­stößt der Steu­er­ab­zug bei aus­län­di­schen Künst­lern, die in einer Dis­ko­thek in Deutsch­land auf­tre­ten, nicht gegen EU-Recht. In dem vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Streit­fall tra­ten in einer Dis­ko­thek zahl­rei­che aus­län­di­sche Künst­ler auf. Frei­stel­lungs­be­schei­ni­gun­gen wur­den von die­sen nicht vor­ge­legt. Der Betrei­ber der Dis­ko­thek wur­de dar­auf­hin nach

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Der selb­stän­di­ge Cho­reo­graph und die Umsatzsteuer

Nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf gilt zwar auch für Solis­ten­leis­tun­gen an Kon­zert­ver­an­stal­ter der ermä­ßig­te Steu­er­satz, nicht aber für die Leis­tun­gen eines selb­stän­di­gen Cho­reo­gra­phen, der gegen­über Thea­ter­be­trie­ben Leis­tun­gen zur Ein­stu­die­rung und künst­le­ri­schen Umset­zung von Kampf­sze­nen in Thea­ter­auf­füh­run­gen erbringt. Hier­bei han­delt es sich nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf nicht um mit

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Sal­va­dor Dali und die Fol­ge­ver­gü­tun­gen nach dem Tod des Künstlers

Die Mit­glied­staa­ten kön­nen nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­sche Uni­on jeweils selb­stän­dig bestim­men, wel­che Kate­go­rien von Per­so­nen nach dem Tod des Urhe­bers eines Kunst­werks Anspruch auf die EU-rech­t­­lich vor­ge­se­he­nen Fol­ge­rechts­ver­gü­tun­gen haben. Gleich­wohl hat das natio­na­le Gericht alle ein­schlä­gi­gen Bestim­mun­gen zu berück­sich­ti­gen, um fest­zu­stel­len, wel­ches natio­na­le Recht für

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Besteue­rung künst­le­ri­scher Dar­bie­tun­gen in der EG

Im Aus­land ansäs­si­ge Künst­ler und deren aus­län­di­sche Ver­an­stal­ter sind bei Auf­trit­ten im Inland mit ihren Hono­ra­ren beschränkt steu­er­pflich­tig. Die Hono­ra­re unter­lie­gen einer Abgel­tungs­steu­er, die ein in Deutsch­land ansäs­si­ger Ver­an­stal­ter bei Aus­zah­lung der Hono­ra­re auf Brut­to­ba­sis ein­zu­be­hal­ten und an das Finanz­amt abzu­füh­ren hat. Andern­falls haf­tet er für den Abzugsbetrag.

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