Schreiben

Der Streit um die künstlerische Tätigkeit – und das nicht eingeholte Sachverständigengutachten

Kann ein Beschwerdeführer vor der mündlichen Verhandlung erkennen, dass das Finanzgericht zu der Frage, ob seine Tätigkeit eine künstlerische Gestaltungshöhe erreicht, nicht von Amts wegen ein Sachverständigengutachten einholen wird, muss er in der mündlichen Verhandlung selbst einen entsprechenden Beweisantrag stellen oder das Vorgehen des Finanzgericht als verfahrensfehlerhaft rügen. Unterlässt er

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Gangsta-Rap – und die Indizierung eines Musikalbums

Ein Album mit weitgehend gewaltverherrlichenden und massiv diskriminierenden Songtexten kann als jugendgefährdend indiziert werden. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig letztinstanzlich in dem Fall eines bekannten Rappers entschieden, der ein Album mit 15 Titeln herausgebracht hatte, deren Texte den kriminellen Lebenswandel der Titelfigur, die von dieser begangenen Straftaten und deren

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Gemälde mit falschem Aufkleber

Hat ein Auktionator in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen deutlich formuliert, dass er nur im Namen des Einlieferers tätig wird, ist bei einer Versteigerung nicht er, sondern der Auftraggeber der Verkäufer. Allerdings obliegen dem Auktionator Sorgfaltspflichten gegenüber dem Ersteigerer, da ihm ein besonderes Vertrauen entgegengebracht wird und er auch ein eigenes wirtschaftliches

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Die Versteigerung mexikanischer Kunstgegenstände

Das Kulturgüterrückgabegesetz gilt nur für Gegenstände, die nach dem 26. April 2007 aus den Herkunftsländern ausgeführt worden sind. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Köln die „Anhalteanordnung“ des Landes Nordrhein-Westfalen aufgehoben, mit der die Versteigerung mexikanischer Kunstgegenstände vorläufig gestoppt worden war. Für die im Juni 2011 durchgeführte Versteigerung wurden u.a.

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Fotos als Umgestaltung eines Kunstwerks

Für die Veröffentlichung der Fotografien von Manfred Tischer im Rahmen einer Ausstellung im Museum Schloss Moyland wäre nach einer Entscheidung des Oberlandesgericht Düsseldorf eine Genehmigung von Beuys bzw. der Beuys-Erbin erforderlich gewesen. Ohne diese Genehmigung hätte die Fotoserie daher nicht ausgestellt werden dürfen. Die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst wollte der „Stiftung Museum

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Bücherregal

Fotos von Christo-Aktionen und deren Vermarktung

Bilder von den Werken der Künstler Christo und Jeanne-Claude dürfen nicht von einer Fotoagentur verbreitet werden. In dem hier vorliegenden Fall hat das Landgericht Berlin einer Fotoagentur untersagt, Fotos von Kunstwerken zu verbreiten, die der Künstler Christo und seine verstorbene Frau Jeanne-Claude realisiert haben. Die Vermarktung von Ablichtungen seiner Kunstwerke

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