Der Urhe­ber­rechts­schutz eines "Geburts­tags­zu­ges"

Nach der Reform des Geschmacks­mus­ter­rechts im Jahr 2004 sind an den Urhe­ber­rechts­schutz von Wer­ken der ange­wand­ten Kunst grund­sätz­lich kei­ne ande­ren Anfor­de­run­gen zu stel­len als an den Urhe­ber­rechts­schutz von Wer­ken der zweck­frei­en bil­den­den Kunst oder des lite­ra­ri­schen und musi­ka­li­schen Schaf­fens. Kommt Wer­ken der ange­wand­ten Kunst nicht die not­wen­di­ge Gestal­tungs­hö­he und Indi­vi­dua­li­tät

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Ver­öf­fent­li­chung und Ver­wer­tung eines ver­meint­li­chen Wer­kes von Immen­dorff

Eine Bear­bei­tung oder Umge­stal­tung eines Wer­kes darf ver­öf­fent­licht und ver­wer­tet wer­den, sofern der Künst­ler hier­zu sei­ne Ein­wil­li­gung erteilt. Hat ein Künst­ler durch Dul­dung den Anschein ent­ste­hen las­sen, er wil­ligt in den Ver­kauf und damit die Ver­öf­fent­li­chung und Ver­wer­tung der in sei­nem Ate­lier durch einen Mit­ar­bei­ter ver­äu­ßer­ten Wer­ke als "sei­ne" Wer­ke

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Die Ver­let­zung des post­mor­ta­len Per­sön­lich­keits­rechts eines Künst­lers

Da nach den urhe­ber­recht­li­chen Vor­schrif­ten das Urhe­ber­recht 70 Jah­re nach dem Tod des Urhe­bers erlischt, kön­nen auch ide­el­le post­mor­ta­le Per­sön­lich­keits­rech­te nicht über die­sen Zeit­raum hin­aus gel­tend gemacht wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Des­­sau-Roß­lau in dem hier vor­lie­gen­den einst­wei­li­ge Ver­fü­gungs­ver­fah­ren den Antrag des Enkels des ver­stor­be­nen Bau­haus­künst­lers Oskar Schlem­mer

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Urhe­ber­rechts­schutz bei Wer­ken der ange­wand­ten Kunst

An den Urhe­ber­recht­schutz von Wer­ken der ange­wand­ten Kunst sind grund­sätz­lich kei­ne höhe­ren Anfor­de­run­gen zu stel­len als an den von Wer­ken der zweck­frei­en Kunst. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ist die Klä­ge­rin selb­stän­di­ge Spiel­wa­ren­de­si­gne­rin. Die Beklag­te stellt Spiel­wa­ren her und ver­treibt sie. Die Klä­ge­rin zeich­ne­te für die Beklag­te im

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Foto­gra­fi­en pri­va­ter Bau­wer­ke

Der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer ent­schei­det auch dann allein über die kom­mer­zi­el­le Ver­wer­tung der von sei­nem Grund­stück aus ange­fer­tig­ten Foto­gra­fi­en sei­ner Bau­wer­ke und Gar­ten­an­la­gen, wenn er den Zugang zu pri­va­ten Zwe­cken gestat­tet hat . Der Eigen­tü­mer wird durch die Ver­wer­tung von Foto­gra­fi­en sei­nes Grund­stücks, die ohne sei­ne Geneh­mi­gung inner­halb des Grund­stücks auf­ge­nom­men wur­den,

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