Die vom Künst­ler gekauf­te Kopie

Hat der Künst­ler dem Erwer­ber des streit­ge­gen­ständ­li­chen Gemäl­des eine Ein­wil­li­gung nach § 23 Satz 1 UrhG in die Ver­öf­fent­li­chung und Ver­wer­tung des umstrit­te­nen Gemäl­des ein­ge­räumt, so ist dies bei einem Kunst­werk, dass wahr­schein­lich nicht von die­sem Künst­ler stammt, son­dern nur eine Kopie ist, als eine Umge­stal­tung sei­nes geschütz­ten Wer­kes im Sin­ne

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Das öffent­li­che Inter­es­se an den Gur­litt-Bil­dern

Ist durch die Ver­öf­fent­li­chung zahl­rei­cher Ein­zel­ob­jek­te auf der Inter­net­platt­form "www.lostart.de" dem öffent­li­chen Infor­ma­ti­ons­in­ter­es­se am "Schwa­bin­ger Kunst­fund" bereits in einem weit­ge­hen­den Umfang Rech­nung getra­gen wor­den, besteht in Bezug auf die­je­ni­gen beschlag­nahm­ten Gegen­stän­de, die nach dem gegen­wär­ti­gen Erkennt­nis­stand zum recht­mä­ßi­gen Besitz des Kunst­samm­lers gehö­ren könn­ten im gericht­li­chen Eil­ver­fah­ren kein aner­ken­nens­wer­tes Infor­ma­ti­ons­in­ter­es­se der

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Aus­kunft über die "gefun­de­nen" Gur­litt-Bil­der

Nach dem Baye­ri­schen Pres­se­ge­setz hat ein Repor­ter Anspruch auf eine Lis­te der Staats­an­walt­schaft über die Gur­­litt-Bil­­der und auf Mit­tei­lung, zu wel­chen Wer­ken poten­ti­el­le Eigen­tü­mer ermit­telt und kon­tak­tiert wur­den. Dage­gen müs­sen nicht die Namen die­ser mög­li­chen Eigen­tü­mer bekannt­ge­ge­ben wer­den. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Augs­burg in dem hier vor­lie­gen­den einst­wei­li­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren bezüg­lich der

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Die Löschung eines Ein­trags in der Lost Art Daten­bank

Die Such­lis­te der Lost Art Daten­bank soll die Suche nach ver­schol­le­nen Kunst­gü­tern erleich­tern, die den Eigen­tü­mern infol­ge natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Ver­fol­gungs­maß­nah­men zwi­schen 1933 und 1945 ent­zo­gen wor­den sind. Ist den Erben eines Kunst­wer­kes bekannt, wo es sich befin­det, ist der Zweck der Such­mel­dung erfüllt und der Ein­trag in der Lost Art Daten­bank

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Die Echt­heit eines Gemäl­des

Ein Kunst­werk eines bestimm­ten Malers ist nicht des­halb man­gel­haft, weil der Exper­te und Ver­fas­ser des Werk­ver­zeich­nis­ses das Bild nicht als echt aner­kennt. Viel­mehr muss eine sol­che Beschaf­fen­heit des Kunst­werks von den Par­tei­en bei Ver­trags­schluss ver­ein­bart wor­den sein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall der

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Gemäl­de mit fal­schem Auf­kle­ber

Hat ein Auk­tio­na­tor in sei­nen all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen deut­lich for­mu­liert, dass er nur im Namen des Ein­lie­fe­rers tätig wird, ist bei einer Ver­stei­ge­rung nicht er, son­dern der Auf­trag­ge­ber der Ver­käu­fer. Aller­dings oblie­gen dem Auk­tio­na­tor Sorg­falts­pflich­ten gegen­über dem Erstei­ge­rer, da ihm ein beson­de­res Ver­trau­en ent­ge­gen­ge­bracht wird und er auch ein eige­nes wirt­schaft­li­ches

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Auf­nah­me in das Ver­zeich­nis natio­nal wert­vol­len Kul­tur­gu­tes

Nach dem Kul­tur­schutz­ge­setz sind Kunst­wer­ke in dem Land in das Ver­zeich­nis ein­zu­tra­gen, in dem sie sich bei Inkraft­tre­ten des Kul­tur­schutz­ge­set­zes befun­den haben. Ist ein Land für die erfolg­te Ein­tra­gung der Kunst­wer­ke nicht zustän­dig gewe­sen, so ist die Ein­tra­gung auf­zu­he­ben. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf die Ein­tra­gung von drei

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Mar­ken­schutz für ein gemein­frei­es Kunst­werk

Der Umstand, dass ein zunächst nach § 2 UrhG geschütz­tes Kunst­werk gemein­frei gewor­den ist, schließt eine mar­ken­mä­ßi­ge Ver­wen­dung einer dem Kunst­werk ent­spre­chen­den oder ihm ähn­li­chen Gestal­tung nicht aus. Fasst der Durch­schnitts­ver­brau­cher ein Bild­mo­tiv nur als deko­ra­ti­ves Ele­ment auf, ergibt sich eine mar­ken­mä­ßi­ge Ver­wen­dung die­ses Motivs nicht dar­aus, dass ein klei­ner Teil

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Wel­pen­tö­tung als "Per­for­mance"

In der behörd­li­chen Ent­schei­dung, eine Ver­an­stal­tung zu ver­bie­ten, bei der die Tötung von Wir­bel­tie­ren ohne Grund und ohne Betäu­bung gezeigt wer­den soll, liegt kein ver­fas­sungs­wid­ri­ger Ein­griff in grund­recht­lich geschütz­te Frei­heits­rech­te (hier Kunst­frei­heit). Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin den Eil­an­trag abge­lehnt, mit dem die Antrag­stel­le­rin gegen das vom vom

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