Men­schen­af­fen in der Nachbarschaft

Für die Ertei­lung einer Geneh­mi­gung zum Bau eine Affen­hau­ses darf als Beur­tei­lungs­maß­stab für eine Immis­si­ons­pro­gno­se nicht rein sche­ma­tisch auf die für Indus­trie­lärm gel­ten­de TA Lärm zurück gegrif­fen wer­den. Damit wird die Pro­gno­se den Beson­der­hei­ten, die von zu erwar­ten­den Affen­schrei­en aus­ge­hen, nicht gerecht. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Mag­de­burg in dem hier vorliegenden

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Unvoll­stän­dig­keit einer Lärm­pro­gno­se als Ermitt­lungs­de­fi­zit bei der Auf­stel­lung eines Bebauungsplans

Nach § 1 Abs. 7 Bau­GB sind bei der Auf­stel­lung der Bau­leit­plä­ne die öffent­li­chen und pri­va­ten Belan­ge gegen­ein­an­der und unter­ein­an­der gerecht abzu­wä­gen. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ist das Gebot gerech­ter Abwä­gung ver­letzt, wenn eine (sach­ge­rech­te) Abwä­gung über­haupt nicht statt­fin­det; es ist ver­letzt, wenn in die Abwä­gung an Belan­gen nicht ein­ge­stellt wird,

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