Das Fischen im Rhein

Ein Ufer­zu­gangs­recht für Ang­ler ist nach dem Lan­des­fi­sche­rei­ge­setz aus­ge­schlos­sen, wenn der betrof­fe­ne Grund­stücks­teil zum unmit­tel­ba­ren Haus‑, Wohn- und Hof­be­reich gehört oder Teil einer gewerb­li­chen Anla­ge ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Ang­ler das Zugangs­recht zur Spit­ze der Halb­in­sel Ober­werth abge­spro­chen und damit

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Die Über­tra­gung von selb­stän­di­gen Fische­rei­rech­ten

Die mit dem Eigen­tum an einem bestimm­ten Grund­stück ver­bun­de­nen Fische­rei­rech­te kön­nen als sub­jek­tiv ding­li­che Rech­te nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Nds. FischG nicht von dem Grund­stück getrennt über­tra­gen wer­den. Die­se Ein­schrän­kung der Über­trag­bar­keit selb­stän­di­ger Fische­rei­rech­te ist ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den und ver­stößt ins­be­son­de­re nicht gegen Art. 14 GG, da sie eine

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Das Recht eines Ang­lers, ein Ufer betre­ten zu dür­fen

Für einen Ang­ler muss allein die Erreich­bar­keit des Gewäs­sers (hier des Rheins) als sol­chem gewähr­leis­tet sein. Dar­auf, ob er auch einen bestimm­ten Abschnitt des Gewäs­sers oder bei­spiels­wei­se ein bestimm­tes Ufer­stück auf einem all­ge­mein zugäng­li­chen Weg ohne unzu­mut­ba­ren Umweg errei­chen kann, kommt es dem­ge­gen­über nicht an. Mit die­ser Begrün­dung hat das

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Impor­tier­te Mies­mu­scheln im Wat­ten­meer

In die zum Natio­nal­park "Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sches Wat­ten­meer" gehö­ren­den Küs­ten­ge­wäs­ser dür­fen kei­ne Mies­mu­scheln impor­tiert wer­den. So ent­schied jetzt das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt auf die Kla­ge eines Natur­schutz­ver­eins, der Schutz­sta­ti­on Wat­ten­meer e. V.. Der Ver­ein klag­te gegen die Ein­brin­gung von Mies­mu­scheln aus iri­schen und bri­ti­schen Küs­ten­ge­wäs­sern durch vier schles­wig-hol­stei­­ni­­sche Muschel­fi­sche­rei­be­trie­be in die zum Natio­nal­park

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