Die Festlegung des Kreisumlagesatzes - und die Anhörung der kreisangehörigen Gemeinden

Die Fest­le­gung des Kreis­um­la­ge­sat­zes – und die Anhö­rung der kreis­an­ge­hö­ri­gen Gemein­den

Art. 28 Abs. 2 Satz 1 und 3 GG ver­pflich­tet den Land­kreis vor der Fest­le­gung der Höhe des Kreis­um­la­ge­sat­zes auch den Finanz­be­darf der umla­ge­pflich­ti­gen Gemein­den zu ermit­teln und sei­ne Ent­schei­dun­gen offen­zu­le­gen. Eine Ver­pflich­tung, die umla­ge­pflich­ti­gen Gemein­den vor der Ent­schei­dung über die Höhe des Kreis­um­la­ge­sat­zes förm­lich anzu­hö­ren, lässt sich dem Grund­ge­setz hin­ge­gen nicht

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Kein Vertrauensschutz für eine Gemeinde

Kein Ver­trau­ens­schutz für eine Gemein­de

Eine Gemein­de ‑wie auch ein Lan­d­kreis- ist als öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Kör­per­schaft durch den Grund­satz der Gesetz­mä­ßig­keit der Ver­wal­tung gebun­den. Des­halb spricht Vie­les dafür, dass sie sich auf die Ver­trau­ens­schutz gegen­über der Her­stel­lung recht­mä­ßi­ger Zustän­de gewähr­leis­ten­de Jah­res­frist des § 48 Abs. 4 Satz 1 VwVfG nicht beru­fen kann1. Jeden­falls kann der Gedan­ke der Rechts­si­cher­heit

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Kreisumlage - und die unterlassene Anhörung der Gemeinden

Kreis­um­la­ge – und die unter­las­se­ne Anhö­rung der Gemein­den

Kreis­an­ge­hö­ri­ge Gemein­den müs­sen vor Erlass einer Sat­zungs­be­stim­mung über die Höhe des Kreis­um­la­ge­sat­zes nicht förm­lich ange­hört wer­den. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in einem Streit­fall aus Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern: Im Febru­ar 2013 beschloss der Land­kreis Nord­west­meck­len­burg sei­ne Haus­halts­sat­zung für das Jahr 2013 und leg­te dar­in nach § 23 Abs. 1 des Finanz­aus­gleichs­ge­set­zes Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern den

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Kinderbetreuung - und die Pflicht der Kommunen

Kin­der­be­treu­ung – und die Pflicht der Kom­mu­nen

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Ver­la­ge­rung der Ver­pflich­tung zur Erfül­lung des Anspruchs auf Kin­der­be­treu­ung im Wesent­li­chen erfolg­los: Zu den für die Län­der zwin­gen­den Vor­ga­ben des Grund­ge­set­zes gehört Art. 28 Abs. 2 GG. Das Lan­des­recht darf daher kei­ne Rege­lun­gen ent­hal­ten, die mit Art. 28 Abs. 2 GG nicht ver­ein­bar

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Verkauf von Grundbesitz einer GmbH an einen Landkreis

Ver­kauf von Grund­be­sitz einer GmbH an einen Land­kreis

Der Ver­kauf von Grund­stü­cken durch eine GmbH an einen Land­kreis ist nicht nach § 4 Nr. 1 GrEStG von der Grund­er­werb­steu­er befreit. Nach § 4 Nr. 1 GrEStG ist der Erwerb eines Grund­stücks durch eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts von der Besteue­rung u.a. aus­ge­nom­men, wenn das Grund­stück aus Anlass des Über­gangs von öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen

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Zuwendungen  eines Landkreises an sein Kreiskrankenhaus

Zuwen­dun­gen eines Land­krei­ses an sein Kreis­kran­ken­haus

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen sind Zuwen­dun­gen eines Land­krei­ses an ein öffent­li­ches Kran­ken­haus von der Pflicht zur Anmel­dung bei der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on befreit? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­für bot ihm die Situa­ti­on im Land­kreis Calw: Der Land­kreis Calw ist Gesell­schaf­ter der Kreis­kli­ni­ken Calw gGmbH, die

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