Bio­mass­e­strom

Die Nach­hal­tig­keits­ver­ord­nung für das Erneu­er­ba­­re-Ener­gi­en-Gesetz (Bio­­­mas­s­e­­strom-Nach­­hal­­ti­g­keits­­­ver­­or­d­­nung) ist jetzt im Bun­des­ge­setz­blatt ver­öf­fent­licht wor­den und tritt damit am 24. August 2009 in Kraft. Für die Strom­erzeu­gung aus erneu­er­ba­ren Ener­gi­en dür­fen – wie bereits anläß­lich der Ver­ab­schie­dung der Ver­ord­nung berich­tet – dann nur noch sol­che Pflan­zen­öle ein­ge­setzt wer­den, die nach­hal­tig her­ge­stellt wor­den sind. Die

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Agrar­die­sel­ent­las­tung

Letz­te Woche wur­de das "Gesetz zur Ände­rung des Ener­gie­steu­er­ge­set­zes" im Bun­des­ge­setz­blat­tes ver­kün­det . Damit wer­den die Neu­re­ge­lun­gen für Agrar­die­sel in § 57 Absatz 6 Ener­gieStG für die Ent­las­tungs­jah­re 2008 und 2009 aus­ge­setzt. Recht­li­che Ände­run­gen für die Ent­las­tungs­jah­re 2008 und 2009 Nun­mehr gel­ten sowohl für das lau­fen­de Ent­las­tungs­jahr 2009 wie auch rück­wir­kend

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Mit­un­ter­neh­mer­schaft bei Land­wirts­e­he­gat­ten

Ehe­gat­ten kön­nen in der Land- und Forst­wirt­schaft ohne aus­drück­li­chen Gesell­schafts­ver­trag eine Mit­un­ter­neh­mer­schaft bil­den, wenn jeder der Ehe­gat­ten einen erheb­li­chen Teil der selbst bewirt­schaf­te­ten land- und forst­wirt­schaft­li­chen Grund­stü­cke zur Ver­fü­gung stellt. Dabei kommt es – ent­ge­gen der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs – nicht dar­auf an, ob dem Ehe­gat­ten das Frucht­zie­hungs­recht an

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Woh­nungs­ver­mie­tung auf dem Bau­ern­hof

Umla­gen und Neben­ent­gel­te, die ein Land­wirt (mit Gewinn­ermitt­lung nach Durch­schnitts­sät­zen) als Ver­mie­ter einer zum land­wirt­schaft­li­chen Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren­den Woh­nung zusätz­lich zur Grund­mie­te ver­ein­nahmt, sind in die Berech­nung des Durch­schnitts­satz­ge­winns ein­zu­be­zie­hen. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Mai 2009 – IV R 47/​07

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Der Hof­la­den als Gewer­be­be­trieb

Wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einem aktu­el­len Urteil – in teil­wei­ser Abwei­chung von sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung – ent­schie­den hat, kann ein Hof­la­den als selb­stän­di­ger Gewer­be­be­trieb zu beur­tei­len sein, wenn über den Laden neben eigen­erzeug­ten Pro­duk­ten auch Fremd­pro­duk­te abge­setzt wer­den. Land­wir­te gehen öfter dazu über, die von ihnen erzeug­ten Pro­duk­te direkt an

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Krum­me Gemü­se-Geschäf­te – ganz legal

Zu Monats­be­ginn ging es bereits durch die Pre­se – die Gur­ken-Ver­­or­d­­nung der EU ist auf­ge­ho­ben, Salat­gur­ken (Schlan­gen­gur­ken) dür­fen jetzt auch krumm sein. Die hämi­sche Bericht­erstat­tung zum Monats­wech­sel hat­te einen ein­fa­chen Hin­ter­grund: Die Gur­ken-Ver­­or­d­­nung war – wohl nicht ganz zu unrecht – zum Sym­bol des büro­kra­ti­schen Über­ei­fers der Brüs­se­ler Büro­kra­tie gewor­den.

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Ver­öf­fent­li­chung von Sub­ven­ti­ons­emp­fän­gern im Inter­net XIV

Die rhein­­land-pfäl­zi­­schen Emp­fän­ger von Agrar­för­de­rung für das Jahr 2008 muss die Ver­öf­fent­li­chung der Höhe der Sub­ven­ti­on und von Infor­ma­tio­nen über sei­ne Per­son hin­neh­men. Dies ent­schied das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz, aller­dings mit einer ande­ren Begrün­dung als bei der Ver­öf­fent­li­chung der Agrar­för­de­run­gen für 2007. In dem vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall

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Ver­öf­fent­li­chung von Sub­ven­ti­ons­emp­fän­gern im Inter­net XIII

Agrar­sub­ven­tio­nen für das Jahr 2007 dür­fen auch für die Land­wir­te in Rhein­­land-Pfalz ver­öf­fent­licht wer­den, die Emp­fän­ger von Agrar­för­de­rung für das Jahr 2007 müs­sen nach einer Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­­land-Pfalz die Ver­öf­fent­li­chung der ihm gewähr­ten EU-Sub­­­ven­­ti­on hin­neh­men. Der Antrag­stel­ler des jetzt vom OVG in Koblenz ent­schie­de­nen Falls, ein Inha­ber eines land­wirt­schaft­li­chen

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Die Rück­kehr zur "fremd­üb­li­chen Ver­trags­durch­füh­rung" zwi­schen Ver­wand­ten

Wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen im Zuge einer Ver­mö­gens­über­tra­gung auf die Kin­der gegen Zusa­ge einer Ver­sor­gungs­ren­te sind bei der Ein­kom­men­steu­er als Son­der­aus­ga­ben abzugs­fä­hig, soweit die­se von den Kin­dern zu zah­len­de Ver­sor­gungs­ren­te für die Ver­mö­gens­über­tra­gung (etwa für die Über­tra­gung eines Haus­grund­stücks oder eines land­wirt­schaft­li­chen Hofs) einem Dritt­ver­gleich stand­hält, also in etwa dem ent­spricht, was

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Ersatz­be­schaf­fung für die abge­brann­te Scheu­ne

Die Gewinn erhö­hen­de Auf­lö­sung einer Rück­la­ge für Ersatz­be­schaf­fung (R 35 EStR) ist nach sechs Jah­ren recht­mä­ßig, wenn das zer­stör­te Wirt­schafts­gut – eine abge­brann­te land­wirt­schaft­lich genutz­te Scheu­ne – erst neun Jah­re und elf Mona­te nach sei­ner Zer­stö­rung wie­der neu errich­tet wor­den ist. Dass die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der Gebäu­de­ver­si­che­rung eine Kos­ten­über­nah­me bis zu

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Über­tra­gung stil­ler Reser­ven auf land­wirt­schaft­li­ches Anla­ge­ver­mö­gen

Steu­er­pflich­ti­ge kön­nen – ver­ein­facht gesagt – bei der Ver­äu­ße­rung von Immo­bi­li­en die bei der Ver­äu­ße­rung eigent­lich auf­zu­de­cken­den stil­len Reser­ven auf eine ande­re Immo­bi­lie über­tra­gen, die sie im glei­chen Jahr anschaf­fen, § 6b EStG. Die Über­tra­gung einer sol­cher­ma­ßen gemäß § 6b EStG gebil­de­ten Rück­la­ge ist nach einem aku­tel­len Urteil des Nie­der­säch­si­schen

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Schulobst

Beschleicht Sie eigent­lich auch lang­sam der Ein­druck, dass die Moni­ta des Bun­des­ra­tes immer nur zwei Argu­men­te auf­wei­sen: Die Ver­wal­tungs­kom­pe­tenz in dem xyz-Gebiet muss bei den Bun­des­län­dern lie­gen – und bloß nicht beim Bund, der kennt sich dort doch gar nicht so gut aus wie die Bun­des­län­der, die doch auch viel

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Vieh-Impf­pflicht gegen Blau­zun­gen­krank­heit

Die Vieh-Impf­pflicht gegen Blau­zun­gen­krank­heit ist rech­tens. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart die Eil­an­trä­ge von vier Bau­ern gegen die vom baden-wür­t­­te­m­ber­gi­­schen Minis­te­ri­um für Ernäh­rung und Länd­li­chen Raum im Febru­ar 2009 ange­ord­ne­te Impf­pflicht zurück­ge­wie­sen. Mit die­ser Ver­fü­gung wur­de unter ande­rem ange­ord­net, dass Tier­hal­ter, die Scha­fe, Zie­gen, weib­li­che oder männ­li­che

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Flüs­si­ge Bio­mas­se

Die Her­stel­lung flüs­si­ger Bio­mas­se soll künf­tig nach­hal­tig ohne Zer­stö­run­gen der Umwelt erfol­gen. Die Bun­des­re­gie­rung leg­te eine ent­spre­chen­de Ver­ord­nung für eine nach­hal­ti­ge Her­stel­lung von flüs­si­ger Bio­mas­se zur Strom­erzeu­gung (BioSt-NachV) vor, mit der in Zukunft erreicht wer­den soll, dass flüs­si­ge Bio­mas­se, die zur Strom­erzeu­gung genutzt und nach dem Erneu­er­ba­­re-Ener­gi­en-Gesetz ver­gü­tet wird, unter

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Besteue­rung von Erwerbs­min­de­rungs­ren­ten

Eine gesetz­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te unter­liegt bei einem Ren­ten­be­ginn in 2005 oder frü­her der Besteue­rung mit 50% (§ 22 Nr. 1 Satz 3 a) aa) EStG), ent­schied jetzt das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf. Zu den in § 22 Nr. 1 Satz 1 EStG bezeich­ne­ten Ein­künf­ten gehö­ren nach Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. aa EStG auch Leib­ren­ten und ande­re Leis­tun­gen,

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Milch­quo­ten-Rück­über­tra­gung auf den Ver­päch­ter

Hat ein Erzeu­ger wäh­rend eines Zwölf­mo­nats­zeit­raums Milch an eine Mol­ke­rei gelie­fert und dadurch von sei­ner Refe­renz­men­ge Gebrauch gemacht, kann nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs in dem­sel­ben Zwölf­mo­nats­zeit­raum weder von ihm noch von einem ande­ren Erzeu­ger auf die so aus­ge­nutz­te Refe­renz­men­ge Milch abga­ben­frei gelie­fert wer­den. Die Über­tra­gung einer bereits aus­ge­nutz­ten Refe­renz­men­ge kann

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Agrar­die­sel

Bei der Mine­ral­öl­steu­er auf Agrar­die­sel soll in die­sem und im nächs­ten Jahr der Selbst­be­halt ent­fal­len und die Land­wirt­schaft damit von Mine­ral­öl­steu­er in Höhe von ins­ge­samt 570 Mil­lio­nen € ent­las­tet wer­den. Der Finanz­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges beschloss jetzt eine ent­spre­chen­de Ände­rung des Ener­gie­steu­er­ge­set­zes. Die Ent­las­tung der Land­wir­te hat­te zunächst über eine

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Betriebs­hel­fer und Haus­halts­hil­fen

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nisteir­um hat in einem aktu­el­len Schrei­ben zur Aus­le­gung des Begriffs „Gestel­lung von Betriebs­hel­fern und Haus­halts­hil­fen an die gesetz­li­chen Trä­ger der Sozi­al­ver­si­che­rung“ in § 4 Nr. 27 Buchst. b UStG in der bis zum 31. Dezem­ber 2008 gel­ten­den Fas­sung bzw. des Begriffs „Gestel­lung von Betriebs­hel­fern an den gesetz­li­chen Trä­ger der Sozi­al­ver­si­che­rung“ in

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Ver­öf­fent­li­chung von Sub­ven­ti­ons­emp­fän­gern im Inter­net XII

Unge­ach­tet aller unter­schied­li­cher Gerichts­ur­tei­le – seit heu­te sind die Emp­fän­ger von Zah­lun­gen aus den EU-Agrar­­fonds öffent­lich in einer Daten­bank auf­ge­lis­tet, die im Inter­net für jeder­mann frei zugäng­lich ist. Die Inter­net­da­ten­bank, die für Sub­ven­ti­ons­emp­fän­ger in Deutsch­land von der Bun­des­an­stalt für Land­wirt­schaft und Ernäh­rung betrie­ben wird, fin­det sich unter www.agrar-fischerei-zahlungen.de. Ver­öf­fent­licht wird

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Stra­ßen­rei­ni­gungs­ge­büh­ren für Wein­bergs­flä­chen

Für Wein­bergs­flä­chen ent­ste­hen kei­ne Stra­ßen­rei­ni­gungs­ge­büh­ren. Die­se weg­wei­sen­de Erkennt­nis ver­dan­ken wir dem Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz, dass sich mit einem ent­spre­chen­den Pro­blem­fall aus Worms zu befas­sen hat­te: Die Eigen­tü­me­rin einer in unmit­tel­ba­rer Nähe der Lieb­frau­en­kir­che in Worms gele­ge­nen, ca. 3,8 Hekt­ar gro­ßen Wein­bergs­flä­che der Lage "Lieb­frau­en­milch" (Antrag­stel­le­rin) muss vor­erst für die­se Flä­che kei­ne

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Betriebs­prä­mi­en für Inves­ti­tio­nen in die Rin­der­hal­tung

Ein Inves­ti­ti­ons­plan bzw. ande­re objek­ti­ve Nach­wei­se im Sin­ne des Art. 21 Abs. 2 VO (EG) Nr. 795/​2004 müs­sen bele­gen, dass eine in Art und Umfang näher bestimm­te Inves­ti­ti­ons­maß­nah­me in der Absicht begon­nen wur­de, die Kapa­zi­tät für eine bestimm­te Pro­duk­ti­on zu schaf­fen, zu erwei­tern oder zu ver­bes­sern, um auf die­sem Wege Ansprü­che

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Mies­mu­schel­kul­tur­flä­chen in der Nord­see

Die Muschel­fi­sche­rei in den Küs­ten­ge­wäs­sern ist gemäß § 17 Abs. 1 Nie­der­säch­si­sches Fische­rei­ge­setz nur mit einem Erlaub­nis­schein des Fische­rei­amts für die Küs­ten­ge­wäs­ser zuläs­sig. Und auch die Anla­ge von Muschel­kul­tu­ren in den Küs­ten­ge­wäs­sern bedarf gemäß § 17 Abs. 2 Nds. FischG der Geneh­mi­gung des Fische­rei­amts für die Küs­ten­ge­wäs­ser, wobei die Geneh­mi­gung gemäß §

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LPG i.L.

Das Mit­glied einer LPG kann zur Berech­nung sei­nes künf­ti­gen Anspruchs auf Aus­schüt­tung von der LPG i.L. schon vor Til­gung oder Deckung der Schul­den Aus­kunft durch Vor­la­ge der nach § 89 Satz 2 Satz­teil 2 GenG in jedem Jahr auf­zu­stel­len­den Bilan­zen und Ein­sicht in die Bücher und Papie­re des Unter­neh­mens ver­lan­gen. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss

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Land­wirt­schaft­li­che Bei­hil­fen in der Hof­pacht

Die Ver­än­de­rung des Sys­tems der land­wirt­schaft­li­chen Bei­hil­fen von den pro­duk­ti­ons­be­zo­ge­nen Prä­mi­en zu den von der Bewirt­schaf­tung ent­kop­pel­ten Zah­lungs­an­sprü­chen schließt es nicht aus, Ver­ein­ba­run­gen zur Über­tra­gung der dama­li­gen Prämien‑, För­de­rungs­an­sprü­che und Quo­ten­vor­rech­te auf den Ver­päch­ter oder auf einen von die­sem benann­ten Betriebs­nach­fol­ger in Alt­pacht­ver­trä­gen auch auf Zah­lungs­an­sprü­che anzu­wen­den. Mit die­ser Begrün­dung

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Absatz­för­de­rung der deut­schen Forst- und Holz­wirt­schaft

Neben der bereits Anfang Febru­ar vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt als ver­fas­sungs­wid­rig abge­ur­teil­ten Absatz­för­de­rung der deut­schen Land- und Ernäh­rungs­wirt­schaft (CMA) gibt es auch noch die – ähn­lich struk­tu­rier­te – Absatz­för­de­rung der deut­schen Forst- und Holz­wirt­schaft nach dem Holz­ab­satz­fonds­ge­setz (HAfG) bzw., bis Ende 1998, nach dem Forstab­satz­fonds­ge­setz (FAfG). Die­sen Holz­ab­satz­fonds sowie sei­nen Vor­gän­ger, den

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Ver­öf­fent­li­chung von Sub­ven­ti­ons­emp­fän­gern im Inter­net XI

Das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat heu­te in drei Eil­ver­fah­ren ent­schie­den, dass eine Ver­öf­fent­li­chung von geleis­te­ten Agrar­sub­ven­tio­nen unter Nen­nung des Namens des Emp­fän­gers, des Wohn- oder Betriebs­sit­zes und der Höhe der Zah­lung im Inter­net zuläs­sig ist. Damit hob das OVG die Ent­schei­dun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts Schles­wig auf, das eine für Ende April 2009 geplan­te Ver­öf­fent­li­chung der

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