Der Vorläufigkeitsvermerk und die fragliche Gewinnerzielungsabsicht des Reithallenbetriebs

Der Vor­läu­fig­keits­ver­merk und die frag­li­che Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht des Reit­hal­len­be­triebs

Wur­de die Steu­er vor­läu­fig nach § 165 AO fest­ge­setzt, so endet die Fest­set­zungs­frist nach § 171 Abs. 8 Satz 1 AO nicht vor Ablauf eines Jah­res, nach­dem die Unge­wiss­heit besei­tigt ist und die Finanz­be­hör­de hier­von Kennt­nis erhal­ten hat. Für den Beginn der Jah­res­frist des § 171 Abs. 8 Satz 1 AO kommt es auf

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Unentgeltliche Übertragung des Verpachtungsbetriebs

Unent­gelt­li­che Über­tra­gung des Ver­pach­tungs­be­triebs

Eine Ent­nah­me bzw. Ein­la­ge i.S. des § 4 Abs. 4a EStG liegt nicht vor, wenn ein land­wirt­schaft­li­cher Betrieb, der zunächst nur pacht­wei­se zur Bewirt­schaf­tung über­las­sen wur­de, ohne dass der Betriebs­ver­päch­ter die Auf­ga­be des land­wirt­schaft­li­chen Betriebs erklärt, mit der Fol­ge unent­gelt­lich auf den bis­he­ri­gen Päch­ter über­tra­gen wird, dass der wäh­rend der Ver­pach­tung

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Das landwirtschaftliche Grundstück von der BVVG - Grundstücksverkauf unter Wert als staatliche Beihilfe?

Das land­wirt­schaft­li­che Grund­stück von der BVVG – Grund­stücks­ver­kauf unter Wert als staat­li­che Bei­hil­fe?

Der Bun­des­ge­richts­hof hat ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen nach Art. 267 AEUV an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zu der Rechts­fra­ge gerich­tet, ob Art. 107 Abs. 1 AEUV einer natio­na­len Rege­lung wie § 9 Abs. 1 Nr. 3 GrdstVG ent­ge­gen­steht, wel­che es zur Ver­bes­se­rung der Agrar­struk­tur einer dem Staat zuzu­rech­nen­den Ein­rich­tung wie der BVVG im Ergeb­nis ver­bie­tet,

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Anschaffungskosten eines Milchlieferrechts

Anschaf­fungs­kos­ten eines Milch­lie­fer­rechts

Soweit sich von den his­to­ri­schen Anschaf­fungs­kos­ten des Grund und Bodens oder von dem zum 1. Juli 1970 nach § 55 EStG anzu­set­zen­den Wert Anschaf­fungs­kos­ten von Milch­lie­fer­rech­ten abge­spal­ten haben, sind die­se im Rah­men der Gewinn­ermitt­lung durch Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung im Zeit­punkt der Ver­äu­ße­rung eines Teils der Lie­fer­rech­te antei­lig als Betriebs­aus­ga­be abzu­zie­hen. Ist der

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Landwirtschaftssachen - und die Beteiligung der ehrenamtlichen Richter

Land­wirt­schafts­sa­chen – und die Betei­li­gung der ehren­amt­li­chen Rich­ter

Bei einer Land­pacht­sa­che im Sinn von § 1 Nr. 1a LwVG han­delt es sich nach § 48 Abs. 1 Satz 1 LwVG um eine strei­ti­ge Land­wirt­schafts­sa­che, in der das Gesetz die Betei­li­gung von zwei ehren­amt­li­chen Rich­tern in allen Instan­zen vor­sieht (§ 2 Abs. 2 LwVG). Ledig­lich bei einer im Umlauf­ver­fah­ren getrof­fe­nen Ent­schei­dung muss aus den

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Der Wegfall der Hofeigenschaft im Erbfall

Der Weg­fall der Hof­ei­gen­schaft im Erb­fall

Ob beim Erb­fall trotz des im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Hof­ver­merks die Hof­ei­gen­schaft ent­fal­len war, beur­teilt sich danach, ob der Erb­las­ser den land­wirt­schaft­li­chen Betrieb end­gül­tig ein­ge­stellt hat­te. Die Hof­ei­gen­schaft kann auch bei fort­be­stehen­dem Hof­ver­merk ent­fal­len, wenn kei­ne land­wirt­schaft­li­che Besit­zung mehr vor­han­den ist . Maß­geb­lich ist inso­weit, ob die land­wirt­schaft­li­che Betriebs­ein­heit im Zeit­punkt

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