Waren­ver­kehr mit der Tür­kei

Am 27. Juli 2006 ist der Beschluss Nr. 1/​2006 des Aus­schus­ses für Zusam­men­ar­beit im Zoll­we­sen Euro­päi­sche Gemein­­schaft-Tür­kei in Kraft getre­ten. Der neue Beschluss dient in der Haupt­sa­che der Ein­be­zie­hung der Tür­kei in das Sys­tem der Pan­eu­ro­­pa-Mit­­­tel­­meer-Kumu­­lie­­rung.

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Steu­er­zin­sen und Land­wirt­schaft

Der Zins­lauf für die Ver­zin­sung von Steu­er­nach­for­de­run­gen und Steu­er­erstat­tun­gen beginnt nach § 233a Abs. 2 AO grund­sätz­lich 15 Mona­te nach Ablauf des Kalen­der­jah­res, in dem die Steu­er ent­stan­den ist. Davon abwei­chend beginnt er 21 Mona­te nach die­sem Zeit­punkt, wenn die Ein­künf­te aus Land- und Forst­wirt­schaft bei der erst­ma­li­gen Steu­er­fest­set­zung die ande­ren

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Hund statt Wild­schwein

Ein Jäger, der meint, auf ein Wild­schwein zu zie­len, statt­des­sen aber einen Hund erschießt, ver­liert sei­nen Jagd­schein. Dies hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in einem jetzt bekannt gewor­de­nen Urteil bestätigt. Im ent­schie­de­nen Fall hat­te der Kläger, der seit fünf Jah­ren im Besitz eines Jagd­scheins ist, im August gegen 20.35 Uhr aus

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Nicht abzieh­ba­re Schuld­zin­sen in der Land­wirt­schaft

Bei der Ermitt­lung der nicht abzieh­ba­ren Schuld­zin­sen nach § 4 Abs. 4a Satz 4 EStG i.d.F. des StBereinG 1999 sind –jeden­falls für die dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1999 zugrun­de lie­gen­den Wirt­schafts­jah­re 1998/​99 und 1999/​2000– auch Unter­ent­nah­men aus Wirt­schafts­jah­ren, die vor dem 1. Janu­ar 1999 geen­det haben, zu berück­sich­ti­gen. Mit die­sem Urteil stellt sich der

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Die Tür­kei und die Pan­eu­ro­pa-Mit­tel­meer-Kumu­lie­rung

Am 27. Juli 2006 ist der Beschluss Nr. 1/​2006 des Aus­schus­ses für Zusam­men­ar­beit im Zoll­we­sen Euro­päi­sche Gemein­­schaft-Tür­kei in Kraft getre­ten. Der neue Beschluss dient in der Haupt­sa­che der Ein­be­zie­hung der Tür­kei in das Sys­tem der Pan­eu­ro­­pa-Mit­­­tel­­meer-Kumu­­lie­­rung und bringt eini­ge wesent­li­che Ände­run­gen mit sich:

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Betriebs­auf­spal­tung in der Land­wirt­schaft

Die Begrün­dung einer Betriebs­auf­spal­tung durch Ver­mie­tung wesent­li­cher Betriebs­grund­la­gen an eine GmbH schließt die vor­an­ge­hen­de steu­er­be­güns­tig­te Auf­ga­be eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs, zu des­sen Betriebs­ver­mö­gen die zur Nut­zung über­las­se­nen Wirt­schafts­gü­ter gehör­ten, nicht aus, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge zuvor sei­ne land­wirt­schaft­li­che Betä­ti­gung been­det hat.

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Bio­die­sel

Die bis­he­ri­ge Steu­er­frei­heit für Bio­die­sel läuft aus. Die Koali­ti­ons­frak­tio­nen haben sich jetzt auf fol­gen­de Steu­er­sät­ze geei­nigt:

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Erb­schaft­steu­er und Land­wirt­schaft in EU-Län­dern

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaft (EuGH) die Fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt, ob es es mit den Rege­lun­gen des EG-Ver­­­tra­ges (Art. 56 Abs. 1 EG) ver­ein­bar ist, dass für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er in einem ande­ren Mit­glied­staat bele­ge­nes (aus­län­di­sches) land- und forst­wirt­schaft­li­ches Ver­mö­gen mit dem gemei­nen Wert (Ver­kehrs­wert) zu bewer­ten

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Grab­mal als dau­ern­de Last

Hat sich der Ver­mö­gens­über­neh­mer eines land­wirt­schaft­li­chen Betriebs gegen­über den Ver­mö­gens­über­ge­bern (Eltern) in einem Alten­teils­ver­trag ver­pflich­tet, die Kos­ten eines orts­üb­li­chen Grab­mals zu tra­gen, so sind die dadurch nach dem Tod des Erst­ver­stor­be­nen ent­stan­de­nen Auf­wen­dun­gen nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs als dau­ern­de Last abzieh­bar, soweit sie ange­mes­sen sind.

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Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung in der Land­wirt­schaft II

Trak­tor­füh­rer sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs jeden­falls dann als Fach­kräf­te i.S. des § 40a Abs. 3 Satz 3 EStG und nicht als Aus­hilfs­kräf­te zu beur­tei­len, wenn sie den Trak­tor als Zug­fahr­zeug mit land­wirt­schaft­li­chen Maschi­nen füh­ren. Rei­ni­gungs­ar­bei­ten, die ihrer Art nach wäh­rend des gan­zen Jah­res anfal­len (hier: Rei­ni­gung der Gül­le­ka­nä­le und Her­aus­nah­me der

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Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung in der Land­wirt­schaft

Bei Aus­hilfs­kräf­ten in Land­wirt­schaft und Forst­wirt­schaft ist für die Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung zu unter­schei­den, ob es sich bei der Aus­hilfs­tä­tig­keit um ganz­jäh­rig anfal­len­de Arbei­ten han­delt oder nicht, denn bei ganz­jäh­ri­gen Arbei­ten darf die Lohn­steu­er für die Aus­hilfs­löh­ne nicht mit dem Pausch­steu­er­satz für land­wirt­schaft­li­che Aus­hilfs­kräf­te von 5% des Arbeits­lohns erho­ben wer­den. Die­se Fra­ge

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Ände­rung des Brannt­wein­mo­no­pol­ge­set­zes

Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Brannt­wein­mo­no­pol­ge­set­zes in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Ziel der Ände­rung ist zunächst die Umset­zung der Ent­schei­dung der EU-Kom­­mis­­si­on vom 16. Novem­ber 2004, mit der die deut­sche Bei­hil­fe­re­ge­lung für Korn­brannt­wein­bren­ne­rei­en als mit dem Gemein­sa­men Markt unver­ein­bar ver­wor­fen wur­de. Dar­über hin­aus sol­len aber auch die Fäl­lig­keits­fris­ten

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Fut­ter­mit­tel­hy­gie­ne – Ver­ord­nung

Mit der ab 1. Janu­ar gel­ten­den Euro­päi­schen Fut­­ter­­mit­­tel­hy­gie­­ne-Ver­­or­d­­nung wer­den die Bestim­mun­gen über die Fut­ter­mit­tel­hy­gie­ne auf allen Stu­fen der Her­stel­lung und Ver­wen­dung von Fut­ter­mit­teln sowie des Ver­kehrs mit Fut­ter­mit­teln, die Anfor­de­run­gen an die Sicher­stel­lung der Rück­ver­folg­bar­keit von Fut­ter­mit­teln und die Bedin­gun­gen für die Regis­trie­rung und Zulas­sung von Betrie­ben fest­ge­legt.

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Reform des EU-Hygie­ne­rechts

Eben­falls neue Vor­schrif­ten gel­ten im Bereich der Lebens­­­mit­­tel-Hygie­­­ne, in dem mit dem Gesetz zur Neu­ord­nung des Lebens­­­mit­­tel- und des Fut­ter­mit­tel­rechts meh­re­re EU-Rich­t­­li­­ni­en in deut­sches Recht umge­setzt wur­den.

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Land­wirt­schaft­li­cher Grund­stücks­han­del

Die Par­zel­lie­rung und Ver­äu­ße­rung land- und forst­wirt­schaft­lich genutz­ter Grund­stü­cke ist grund­sätz­lich Hilfs­ge­schäft eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs und nicht Gegen­stand eines selb­stän­di­gen gewerb­li­chen Grund­stücks­han­dels. Dies gilt unab­hän­gig von der Grö­ße des Are­als, der Anzahl der Par­zel­len und der Höhe des Gewinns. Die Grund­stücks­ver­äu­ße­run­gen wer­den erst dann Gegen­stand eines selb­stän­di­gen gewerb­li­chen

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Teil­ver­pach­te­te Land­wirt­schaft

Ein Land­wirt, der einen Teil der wesent­li­chen Ele­men­te sei­nes land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes lang­fris­tig ver­pach­tet und/​oder ver­mie­tet und mit dem Rest­be­trieb sei­ne Tätig­keit als Land­wirt fort­setzt, führt mit einer sol­chen Ver­pach­tung und/​oder Ver­mie­tung kei­ne land­wirt­schaft­li­chen Umsät­ze aus, die gemäß § 24 UStG nach Durch­schnitt­sät­zen ver­steu­ert wer­den könn­ten.

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Pro­dukt­pi­ra­te­rie

Das Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um hat heu­te den Refe­ren­ten­ent­wurf zur Umset­zung der EU-Durch­­­se­t­zungs-Rich­t­­li­­nie den Bun­des­mi­nis­te­ri­en zur Stel­lung­nah­me zuge­lei­tet. Der Gesetz­ent­wurf soll den Kampf gegen Pro­dukt­pi­ra­te­rie erleich­tern.

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Fach­kraft oder Aus­hilfs­kraft?

Für Aus­hilfs­kräf­te in einem Betrieb der Land- und Forst­wirt­schaft darf die Lohn­steu­er nach § 40a Abs. 3 EStG in Höhe von der­zeit 5% pau­scha­lie­ren. Für Fach­kräf­te besteht die­se Mög­lich­keit dage­gen nicht. Doch wann wird eine Fach­kraft und wann nur eine Aus­hilfs­kraft beschäf­tigt?

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Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung in der Land­wirt­schaft

Die Pau­scha­lie­rung der Lohn­steu­er für Aus­hilfs­kräf­te in Betrie­ben der Land- und Forst­wirt­schaft nach § 40a Abs. 3 EStG ist auch dann zuläs­sig, wenn der Betrieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, die Land- und Forst­wirt­schaft i.S. des § 13 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 EStG betreibt, nur wegen der Abfär­be­theo­rie des § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG als

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Euro­pa-Mit­tel­meer-Abkom­men mit Alge­ri­en

Nach einer Mit­tei­lung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on ist das im Jahr 2002 unter­zeich­ne­te Euro­­pa-Mit­­­tel­­meer-Asso­zi­ie­­rungs­­a­b­­kom­­men zwi­schen der Euro­päi­schen Gemein­schaft und der Demo­kra­ti­schen Volks­re­pu­blik Alge­ri­en am 01. Sep­tem­ber 2005 in Kraft getre­ten.

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Ein­la­ge eines land­wirt­schaft­li­chen Gebäu­des

Wird eine Woh­nung, die zum land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs­ver­mö­gen gehört hat und die gemäß § 52 Abs. 15 Sät­ze 4 und 6 EStG i.d.F. von 1987 bis 1998 als ent­nom­men gilt, inner­halb von drei Jah­ren nach der Ent­nah­me in ein Betriebs­ver­mö­gen ein­ge­legt, bestimmt sich die AfA-Bemes­­sungs­­grun­d­la­ge nach dem Ein­la­ge­wert.

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