Gleich­ge­schlecht­li­che Ehe­gat­ten in der EU

Der Begriff "Ehe­gat­te" im Sin­ne der uni­ons­recht­li­chen Bestim­mun­gen über die Auf­ent­halts­frei­heit von Uni­ons­bür­gern und ihren Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen umfasst Ehe­gat­ten glei­chen Geschlechts. Den Mit­glied­staa­ten steht es zwar frei, die Ehe zwi­schen Per­so­nen glei­chen Geschlechts zu erlau­ben oder nicht zu erlau­ben, jedoch dür­fen sie die Auf­ent­halts­frei­heit eines Uni­ons­bür­gers nicht dadurch beein­träch­ti­gen, dass sie

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Die lebens­part­ner­schafts­ähn­li­che Gemein­schaft

Eine lebens­part­ner­schafts­ähn­li­che Gemein­schaft i.S.v. § 174 Abs. 1 Nr. 3 StGB ist eine Lebens­ge­mein­schaft von zwei Per­so­nen, die auf Dau­er ange­legt ist, kei­ne wei­te­re Lebens­ge­mein­schaft glei­cher Art zulässt und sich durch inne­re Bin­dun­gen aus­zeich­net, die ein gegen­sei­ti­ges Ein­ste­hen der Part­ner für­ein­an­der begrün­den und damit über die Bezie­hung einer rei­nen Haus­halts- und Wirt­schafts­ge­mein­schaft

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Betrieb­li­che Hin­ter­blie­be­nen­ver­sor­gung – und die Lebens­part­ner­schaft

Eine Ver­sor­gungs­zu­sa­ge in einer Betriebs­ver­ein­ba­rung, die der Witwe/​dem Wit­wer einer Arbeitnehmerin/​eines Arbeit­neh­mers eine Wit­wen-/Wit­wer­­ren­­te zusagt, begrün­det auch im Fal­le des Bestehens einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft nach dem Lebens­part­ner­schafts­ge­setz (LPartG) zwi­schen der ver­stor­be­nen Arbeitnehmerin/​dem ver­stor­be­nen Arbeit­neh­mer und der Hinterbliebenen/​dem Hin­ter­blie­be­nen die­ser Arbeitnehmerin/​dieses Arbeit­neh­mers einen Anspruch gegen den Ver­sor­gungs­trä­ger, sofern die übri­gen Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen

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Künst­li­che Befruch­tung in gleich­ge­schlecht­li­cher Part­ner­schaft – als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Auf­wen­dun­gen einer emp­fäng­nis­un­fä­hi­gen Frau für eine hete­ro­lo­ge künst­li­che Befruch­tung füh­ren nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann zu einer außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tung, wenn die Frau in einer gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaft lebt. In dem vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ent­schloss sich die spä­te­re Mut­ter, die im Streit­jahr (2011) in einer gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaft leb­te,

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Die in Hol­land geschlos­se­ne gleich­ge­schlecht­li­che Ehe – und der Ehe­na­me

Eine im Aus­land (hier: Nie­der­lan­de) geschlos­se­ne gleich­ge­schlecht­li­che Ehe ist im deut­schen Recht als ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaft zu behan­deln . Die von den gleich­ge­schlecht­li­chen Part­nern getrof­fe­ne aus­drück­li­che Bestim­mung eines Ehe­na­mens nach deut­schem Recht anstatt eines Lebens­part­ner­schafts­na­mens ist unwirk­sam. Dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall lag eine am 7.07.2011 in den Nie­der­lan­den geschlos­se­ne gleich­ge­schlecht­li­che

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Das Kind in einer Lebens­part­ner­schaft – und die Aus­lands­ge­burt

Weist das anwend­ba­re aus­län­di­sche Recht die Eltern­stel­lung für ein Kind neben der Mut­ter kraft Geset­zes auch deren Ehe­frau oder Lebens- part­ne­rin zu, so liegt dar­in kein Ver­stoß gegen den kol­li­si­ons­recht­li­chen ord­re public . Die Aner­ken­nung die­ser Eltern-Kind-Zuor­d­­nung schei­tert auch nicht an der soge­nann­ten Kap­pungs­re­ge­lung in Art. 17 b Abs. 4 EGBGB. Daher ist

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Die im Aus­land geschlos­se­ne gleich­ge­schlecht­li­che Ehe

Eine im Aus­land (hier: Süd­afri­ka) geschlos­se­ne gleich­ge­schlecht­li­che Ehe unter­liegt kol­li­si­ons­recht­lich den für die ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaft gel­ten­den Regeln. Die von den Part­ne­rin­nen in Süd­afri­ka geschlos­se­ne civil uni­on (type mar­ria­ge) ist als ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaft im Sin­ne von Art. 17 b EGBGB zu qua­li­fi­zie­ren. Das Ber­li­ner Kam­mer­ge­richt hat die süd­afri­ka­ni­sche civil uni­on (type mar­ria­ge) nach

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Mut­ter, Co-Mut­ter, Kind – nach süd­afri­ka­ni­schem Recht

Die gesetz­li­che Rege­lung im süd­afri­ka­ni­schen Recht, nach der bei einer gleich­ge­schlecht­li­chen Ehe die Ehe­frau der Mut­ter mit der Geburt kraft Geset­zes zwei­ter Eltern­teil (sog. Co-Mut­­ter) des Kin­des wird, ist in Deutsch­land anzu­er­ken­nen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall leben die bei­den Frau­en, von denen die eine die deut­sche und

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Die nicht gewähr­te Bei­hil­fe an den Lebens­part­ner eines Beam­ten

Für die Zeit vor 2009 kann ein Beam­ter nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin kei­nen Scha­dens­er­satz wegen ver­sag­ten Bei­hil­fe an den Lebens­part­ner ver­lan­gen. Der Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richt lag der Fall eines seit 1984 im Dienst des Aus­wär­ti­gen Amtes täti­gen Beam­ten zugrun­de, der 2001 eine ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaft ein­ging. Sei­nen Lebens­part­ner ver­si­cher­te er

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Fami­li­en­zu­schlag für Beam­te – und die bel­gi­sche Lebens­part­ner­schaft

Einem Beam­ten, der in einer in Bel­gi­en ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft ("coha­bi­ta­ti­on léga­le") lebt, steht nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Aachen kein Fami­li­en­zu­schlag zu. Der Fami­li­en­zu­schlag der Stu­fe 1 wird Beam­ten gewährt, die ver­hei­ra­tet sind oder in einer Lebens­part­ner­schaft nach dem Lebens­part­ner­schafts­ge­setz leben. Sei­ne Kla­ge auf Zah­lung eines Fami­li­en­zu­schlags hat der in Bel­gi­en woh­nen­de

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Adop­ti­on durch die Lebens­part­ne­rin der Mut­ter – und die ver­wei­ger­te Benen­nung des Samen­spen­ders

Eine (Stiefkind)Adoption durch die Lebens­part­ne­rin der Mut­ter darf bei einer feh­len­den recht­li­chen Vater­schaft grund­sätz­lich nur aus­ge­spro­chen. wenn das Fami­li­en­ge­richt dem leib­li­chen Vater zuvor die Mög­lich­keit gege­ben hat, sich am Adop­ti­ons­ver­fah­ren zu betei­li­gen. Mög­li­cher leib­li­cher Vater kann dabei auch ein Samen­spen­der sein. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sind die

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Lebens­part­ner­schaf­ten – und die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der

Bei einer aus Grün­den der Gleich­stel­lung von Part­nern einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft mit ver­hei­ra­te­ten Ver­si­cher­ten gebo­te­nen Ren­ten­neu­be­mes­sung darf die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der die Neu­be­rech­nung auf den Zeit­raum ab Antrag­stel­lung – wie § 56 Abs. 1 Satz 4 VBLS a.F. dies für Ver­hei­ra­te­te vor­sah – begren­zen. Die ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaft eines Ange­stell­ten

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Split­ting­ta­rif für die Zeit vor Inkraft­tre­ten des Lebens­part­ner­schafts­ge­set­zes

Für nicht ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner besteht kei­ne Mög­lich­keit einer Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung nach dem Split­ting­ta­rif. Dem­ge­mäß kön­nen nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs die Part­ner einer Lebens­ge­mein­schaft für sol­che Jah­re, in denen das Lebens­part­ner­schafts­ge­setz noch nicht in Kraft war, das steu­er­li­che Split­ting­ver­fah­ren nicht bean­spru­chen und kei­ne Zusam­men­ver­an­la­gung wäh­len. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen

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Gemein­sa­mes Adop­ti­ons­recht bei ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaf­ten

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat sich einer Prü­fung der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des in § 1741 Abs. 2 Satz 1 BGB und § 9 Abs. 6 und 7 LPartG vor­ge­se­he­nen Aus­schlus­ses der gemein­sa­men Adop­ti­on durch ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner ent­zo­gen und die bei­den ent­spre­chen­den Rich­ter­vor­la­gen des Amts­ge­richts Ber­­lin-Schö­­ne­­feld als unzu­läs­sig zurück­ge­wie­sen. Nach den der­zeit gel­ten­den Rege­lun­gen zur Adop­ti­on bestehen Über­ein­stim­mun­gen und

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Die ver­wei­ger­ten Ver­güns­ti­gun­gen aus Anlass einer geschlos­se­nen Lebens­part­ner­schaft

Wenn einem Arbeit­neh­mer aus Anlass sei­ner Ehe­schlie­ßung Ver­güns­ti­gun­gen gewährt wer­den, muss ein Kol­le­ge, der einen zivi­len Soli­da­ri­täts­pakt mit einem Part­ner glei­chen Geschlechts schließt, weil die Ehe­schlie­ßung homo­se­xu­el­len Paa­ren nicht gestat­tet ist, die glei­chen Ver­güns­ti­gun­gen erhal­ten. Ein anders­lau­ten­der Tarif­ver­trag begrün­det eine unmit­tel­ba­re, auf der sexu­el­len Aus­rich­tung beru­hen­de Dis­kri­mi­nie­rung von homo­se­xu­el­len Arbeit­neh­mern

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Kei­ne Grund­er­werb­steu­er für Grund­er­werb zwi­schen Lebens­part­nern

Es ver­stößt gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz, dass ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner vor Inkraft­tre­ten des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2010 nicht wie Ehe­gat­ten von der Grund­er­werb­steu­er befreit sind. Ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner wur­den – bis zur Neu­re­ge­lung durch das Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 – im Grund­er­werb­steu­er­recht gegen­über Ehe­gat­ten dadurch benach­tei­ligt, dass sie nicht in den Genuss der Steu­er­be­frei­ung kamen, die

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Beam­ten­recht­li­cher Fami­li­en­zu­schlag bei ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaf­ten

Die Ungleich­be­hand­lung von ein­ge­tra­ge­ner Lebens­part­ner­schaft und Ehe beim beam­ten­recht­li­chen Fami­li­en­zu­schlag (§ 40 Abs. 1 Nr. 1 BBesG) ist seit dem 1. August 2001 mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG unver­ein­bar: § 40 Absatz 1 Num­mer 1 BBesG in der Fas­sung des Geset­zes zur Reform des öffent­li­chen Dienst­rechts (Reform­ge­setz) vom 24. Febru­ar 1997

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Zusam­men­le­ben­de Geschwis­ter sind kei­ne Lebens­part­ner­schaft – auch nicht in der Erb­schaft­steu­er

Zusam­men­le­ben­den Geschwis­tern ste­hen nicht die­sel­ben erb­schaft­steu­er­li­chen Ver­güns­ti­gun­gen wie Ehe­gat­ten und ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­nern zu. Er sah in der erb­schaft­steu­er­li­chen Ungleich­be­hand­lung der Geschwis­ter­ge­mein­schaft mit Ehe- und ein­ge­trag­nen Lebens­part­nern kei­ne Ver­let­zung von Grund­rech­ten. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Ver­fah­ren klag­ten die Geschwis­ter des Erb­las­sers, die mit dem Ver­stor­be­nen das gesam­te bis­he­ri­ge

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Split­ting­ta­rif für Lebens­part­ner­schaft

Bis zur Ent­schei­dung durch das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt sind ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner im Rah­men der Lohn- und Ein­kom­men­steu­er vor­läu­fig wie Ehe­gat­ten zu behan­deln. Die­se Auf­fas­sung ver­trat jetzt das Finanz­ge­richt Köln in einem bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren auf Aus­set­zung der Voll­zie­hung eines Steu­er­be­schei­des und setzt sich damit von der gegen­tei­li­gen Rechts­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ab. In

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Ver­bot der suk­zes­si­ven Adop­ti­on durch den Lebens­part­ner

Das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg hat beschlos­sen, im Rah­men einer Rich­ter­vor­la­ge eine Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zu der Fra­ge ein­zu­ho­len, ob das Ver­bot der suk­zes­si­ven Adop­ti­on durch den Lebens­part­ner des zunächst Anneh­men­den gemäß § 9 Absatz 7 LPartG mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist. Eine suk­zes­si­ve Adop­ti­on durch einen Lebens­part­ner des zunächst Anneh­men­den ist nach

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Fami­li­en­zu­schlag für die Kin­der der Lebens­part­ne­rin

Ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaf­ten sind besol­dungs­recht­lich wie Ehen zu behan­deln. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Gie­ßen der Kla­ge einer Leh­re­r­ein statt­ge­ge­ben, die den kin­der­be­zo­ge­nen Fami­li­en­zu­schlag auch für die Kin­der ihrer Lebens­part­ne­rin ein­ge­for­dert hat­te. Die Klä­ge­rin, eine im Lahn-Dill-Kreis täti­ge Leh­re­rin, lebt in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft und in häus­li­cher Gemein­schaft mit

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Anony­me Samen­spen­de und die Adop­ti­on durch die Lebens­part­ne­rin

Wenn ein als Wunsch­kind bei­der Lebens­part­ne­rin­nen durch Inse­mi­na­ti­on (künst­li­che Befruch­tung) mit dem Samen eines anony­men Spen­ders ent­stan­de­nes Kind durch die Lebens­part­ne­rin der Mut­ter ange­nom­men wer­den soll, ist nach einem rechts­kräf­ti­gen Beschluss des Amts­ge­richts Elms­horn kein Adop­ti­ons­pfle­ge­jahr abzu­war­ten. In dem hier vom Amts­ge­richts Elms­horn ent­schie­de­nen Fall hat­te ein les­bi­sches Paar, das

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Zusatz­ver­sor­gungs­be­zü­ge in der Lebens­part­ner­schaft

Zusatz­ver­sor­gungs­be­zü­ge eines in einer Lebens­part­ner­schaft leben­den Part­ners, die nied­ri­ger sind als die­je­ni­gen, die bei bestehen­der Ehe gezahlt wer­den, kön­nen eine Dis­kri­mi­nie­rung wegen der sexu­el­len Aus­rich­tung dar­stel­len. Das ist nach einem jetzt ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on der Fall, wenn die Lebens­part­ner­schaft Per­so­nen glei­chen Geschlechts vor­be­hal­ten ist und sich

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Umgangs­recht mit dem Kind der Lebens­part­ne­rin

Ein Umgangs­recht mit dem Kind steht der Lebens­part­ne­rin, die nicht die Mut­ter des in der Lebens­part­ner­schaft gebo­re­nen Kin­des ist, nicht unter den Vor­aus­set­zun­gen von § 1684 BGB als Eltern, son­dern nach § 1685 BGB zu. Das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he hat­te im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren über das Umgangs­recht einer Lebens­part­ne­rin mit dem Kind

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Ehe­gat­ten­split­ting auch für ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaf­ten

Der Aus­schluss von Part­nern einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft von der Anwen­dung der Rege­lun­gen über das Ehe­gat­ten­split­ting ist nach Ansicht des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts ver­fas­sungs­wid­rig. In dem jetzt vom Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen AdV-Ver­­­fah­­ren bean­trag­te die Antrag­stel­le­rin beim Finanz­amt mit ihrer Lebens­part­ne­rin zusam­men zur Ein­kom­men­steu­er ver­an­lagt zu wer­den. Das Finanz­amt lehn­te dies unter Hin­weis

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Ehe­gat­ten­zu­schlag für Beam­te in ein­ge­tra­ge­ner Lebens­part­ner­schaft

Beam­te, die in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft leben, haben seit Juli 2009 Anspruch auf Zah­lung des Fami­li­en­zu­schlags der Stu­fe 1 (Ehe­gat­ten­zu­schlag). In zwei ges­tern vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fäl­len hat­ten die Klä­ger, ein Beam­ter des Lan­des Schles­wig-Hol­stein und ein Bun­des­be­am­ter, gel­tend gemacht, ihnen ste­he die­ser Zuschlag seit dem 2. Dezem­ber 2003 zu.

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