Weit­ge­hen­de Gleich­be­hand­lung von Beam­ten in ein­ge­tra­ge­ner Lebens­part­ner­schaft

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat­te ges­tern in meh­re­ren Fäl­len über die Gleich­stel­lung von Beam­tin­nen und Beam­ten, die in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft leben, mit ver­hei­ra­te­ten Beam­tin­nen und Beam­ten zu ent­schei­den und hat dabei in allen drei Fäl­len dem jewei­li­gen Lebens­part­ner die glei­chen Rech­te zuge­bil­ligt wie einem Ehe­gat­ten: In zwei Ver­fah­ren hat­ten

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Bei­hil­fe für den Lebens­part­ner eines Beam­ten per EU-Richt­li­nie?

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat ges­tern in meh­re­ren Fäl­len über die Gleich­stel­lung von Beam­ten, die in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft leben, mit ver­hei­ra­te­ten Beam­ten ent­schie­den. Dabei hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in drei Ver­fah­ren beschlos­sen, dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on die Fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­zu­le­gen, ob die einem Beam­ten von sei­nem Dienst­herrn gewähr­te

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Lebens­part­ner und die Grund­er­werb­steu­er

Das Finanz­ge­richt Müns­ter hat jetzt die Aus­set­zung der Voll­zie­hung eines Grund­er­werb­steu­er­be­schei­des wegen steu­er­li­cher Schlech­ter­stel­lung gleich­ge­schlecht­li­cher Lebens­part­ner abge­lehnt. Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Müns­ter genü­gen Zwei­fel an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der grund­er­werb­steu­er­li­chen Benach­tei­li­gung von Part­nern einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft gegen­über Ehe­gat­ten allein nicht, um die Steu­er­for­de­rung von der Voll­zie­hung aus­zu­set­zen. Im Streit­fall wur­de der

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Lebens­part­ner­schaf­ten in der Erb­schaft­steu­er

Die Ungleich­be­hand­lung von Ehe und ein­ge­tra­ge­ner Lebens­part­ner­schaft im Erb­­schaf­t­­steu­er- und Schen­kungsteu­er­ge­setz ist ver­fas­sungs­wid­rig, ent­schied jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt. Nach den Bestim­mun­gen der §§ 15, 16, 17 und 19 ErbStG in der Fas­sung nach dem Jah­res­steu­er­ge­setz 1997 vom 20. Dezem­ber 1996 (ErbStG a.F.) wur­den ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner nach Schaf­fung des Rechts­in­sti­tuts der Lebens­part­ner­schaft

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Hin­ter­blie­be­nen­ren­te bei ein­ge­tra­ge­ner Lebens­part­ner­schaft

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ru­he blieb eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Nicht­ge­wäh­rung einer Hin­ter­blie­be­nen­ren­te bei ein­ge­tra­ge­ner Lebens­part­ner­schaft für die Zeit bis zum Jah­res­en­de 2004 erfolg­los. Der Beschwer­de­füh­rer schloss im Okto­ber 2001 eine ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaft. Nach dem Tod des ande­ren Mit­glieds der Lebens­part­ner­schaft im Juni 2002 bean­trag­te der Beschwer­de­füh­rer die Gewäh­rung einer

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Stief­kind­ad­op­ti­on in der Lebens­part­ner­schaft

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts wird sich der­zeit nicht mit der Fra­ge der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Bestim­mun­gen des Lebens­part­ner­schafts­ge­set­zes zum Adop­ti­ons­recht der Lebens­part­ner befas­sen. Eine ent­spre­chen­de Rich­ter­vor­la­ge des Amts­ge­richts Schwein­furt zu § 9 Abs. 7 LPartG wies das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt als unzu­läs­sig zurück. In dem Aus­gangs­ver­fah­ren vor dem Amts­ge­richt Schwein­furt will eine Frau das im Juli

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Zweit­woh­nungs­steu­er für Stu­den­ten in Hal­le

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­­sen-Anhalt hat Anträ­ge der Stadt Hal­le, die Beru­fung gegen Urtei­le des Ver­wal­tungs­ge­richts Hal­le zuzu­las­sen, abge­lehnt. Das Ver­wal­tungs­ge­richt hat­te in den von Stu­den­ten ange­streng­ten Ver­fah­ren ange­nom­men, die Zweit­woh­nungs­steu­er­sat­zung der Stadt ver­sto­ße gegen Art. 6 Grund­ge­setz (GG), weil dadurch Ver­hei­ra­te­te oder in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft Leben­de, die zu Aus­bil­dungs­zwe­cken

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Fami­li­en­zu­schlag für Lebens­part­ner

Beam­te und Beam­tin­nen, die mit einer Per­son des­sel­ben Geschlechts in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft leben, haben wie ver­hei­ra­te­te Beam­te Anspruch auf Fami­li­en­zu­schlag. Mit die­sem Urteil setzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart von anders­lau­ten­den Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts und des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ab. Der vor dem VG Stutt­gart kla­gen­de Beam­te lebt seit Sep­tem­ber 2001 in einer ein­ge­tra­ge­nen

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Fami­li­en­zu­schlag für ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner?

Beam­te und Beam­tin­nen, die mit einer Per­son des­sel­ben Geschlechts in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft leben, haben wie ver­hei­ra­te­te Beam­te Anspruch auf Fami­li­en­zu­schlag. Die­se Auf­fas­sung ver­tritt jeden­falls das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart in einem heu­te bekannt gewor­de­nen Urteil und stellt sich damit gegen anders­lau­ten­de Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts und des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts. Der kla­gen­de Beam­te lebt

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Lebens­part­ner­schaft und betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung

Nach einer Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts kann ein hin­ter­blie­be­ner Lebens­part­ner einer Lebens­part­ner­schaft nach dem LPartG Hin­ter­blie­be­nen­ver­sor­gung nur ver­lan­gen, wenn die­se Part­ner­schaft vor dem Ver­sor­gungs­fall ein­ge­tra­gen war, falls in der maß­geb­li­chen Ver­sor­gungs­ord­nung die Hin­ter­blie­be­nen­ver­sor­gung beschränkt ist auf Ehe­gat­ten, die vor Ein­tritt des Ver­sor­gungs­fal­les mit dem Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten ver­hei­ra­tet waren.. Dies gel­te auch

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Erb­schaft­steu­er-Reform

Die Bun­des­re­gie­rung hat heu­te den Ent­wurf eines Geset­zes zur Reform des Erb­­schaf­t­­steu­er- und Bewer­tungs­rechts ver­ab­schie­det. Der Ent­wurf basiert auf den Ver­ein­ba­run­gen einer poli­ti­schen Arbeits­grup­pe unter der gemein­sa­men Lei­tung des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Peer Stein­brück und des hes­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Roland Koch. Gleich­zei­tig soll der Ent­wurf den Auf­trag des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts aus des­sen Ent­schei­dung vom

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Lebens­part­ner in der Erb­schaft­steu­er

Nach dem Erb­­schaf­t­­steu­er- und Schen­kungsteu­er­ge­setz sind Ehe­gat­ten in die Steu­er­klas­se I ein­ge­ord­net und unter­lie­gen damit den nied­rigs­ten Steu­er­sät­zen. Ehe­gat­ten kom­men fer­ner in den Genuss des höchs­ten Frei­be­tra­ges von 307 000 Euro und haben Anspruch auf den Ver­sor­gungs­frei­be­trag. Für ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner gel­ten die­se Rege­lun­gen jedoch nicht. Ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner haben nach einer jetzt

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Unter­halt bei Lebens­part­nern

Es ver­stößt nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen das aus Art. 3 Abs. 1 GG abge­lei­te­te Gebot der Besteue­rung nach der finan­zi­el­len Leis­tungs­fä­hig­keit, dass der Part­ner einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft Unter­halts­leis­tun­gen an den ande­ren Part­ner nur bis zu dem Höchst­be­trag des § 33a EStG als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung abzie­hen kann und

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