Ertrag­lo­se, denk­mal­ge­schütz­te Grund­stü­cke – und die Grund­steu­er

Für einen Grund­steu­er­erlass nach § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG muss die Ertrags­lo­sig­keit des Grund­stü­ckes gera­de dar­auf beru­hen, dass zwi­schen dem öffent­li­chen Erhal­tungs­in­ter­es­se und der Unren­ta­bi­li­tät ein Kau­sal­zu­sam­men­hang besteht . Dar­in liegt weder ein Ver­stoß gegen die steu­er­li­che Belas­tungs­gleich­heit noch gegen den Ver­hält­nis­mä­ßig­keits­grund­satz. Nach § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG ist die

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Lang­jäh­ri­ge Gene­ral­sa­nie­rung leer­ste­hen­der Woh­nun­gen – und die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht

Die lang­jäh­ri­ge Dau­er einer Gene­ral­sa­nie­rung von leer­ste­hen­den Woh­nun­gen kann der Annah­me einer Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht ent­ge­gen ste­hen. Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG sind Wer­bungs­kos­ten Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung von Ein­nah­men; sie sind nach § 9 Abs. 1 Satz 2 EStG bei der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzu­zie­hen, wenn sie durch sie ver­an­lasst sind.

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Erlass von Grund­steu­er in Sanie­rungs­ge­bie­ten

Beruht der (teil­wei­se) Leer­stand eines Gebäu­des auf der Ent­schei­dung des Steu­er­pflich­ti­gen, die dar­in befind­li­chen Woh­nun­gen zunächst nicht zur Ver­mie­tung anzu­bie­ten und vor einer Neu­ver­mie­tung grund­le­gend zu reno­vie­ren oder zu sanie­ren, hat der Steu­er­pflich­ti­ge grund­sätz­lich den Leer­stand zu ver­tre­ten. Etwas ande­res gilt, wenn der sanie­rungs­be­ding­te Leer­stand ein Gebäu­de betrifft, das in

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Erlass der Grund­steu­er wegen struk­tu­rel­lem Leer­stands

Der Erlass der Grund­steu­er nach § 33 Abs. 1 Satz 1 GrStG setzt auch in Fäl­len struk­tu­rell beding­ter Ertrags­min­de­run­gen grund­sätz­lich vor­aus, dass sich der Steu­er­schuld­ner nach­hal­tig, aber ver­geb­lich um eine Ver­mie­tung zu einem markt­ge­rech­ten Miet­zins bemüht hat. Beruft sich der Steu­er­pflich­ti­ge auf eine wesent­li­che Ertrags­min­de­rung, so kann von einer die Gren­ze der

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Grund­steu­er – Zwi­schen­ver­mie­tung als struk­tu­rel­ler Leer­stand

Ein Steu­er­pflich­ti­ger hat eine Ertrags­min­de­rung nach § 33 Abs. 1 Satz 1 GrStG a.F. dann nicht zu ver­tre­ten, wenn sie auf Umstän­den beruht, die außer­halb sei­nes Ein­fluss­be­rei­ches lie­gen, d.h. wenn er die Ertrags­min­de­rung weder durch ein ihm zure­chen­ba­res Ver­hal­ten her­bei­ge­führt hat noch ihren Ein­tritt durch geeig­ne­te und ihm zumut­ba­re Maß­nah­men hat ver­hin­dern

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