Die Beschlagnahme von neuen psychoaktiven Stoffen

Die Beschlag­nah­me von neu­en psy­cho­ak­ti­ven Stof­fen

Steht das Ver­bot neu­er psy­cho­ak­ti­ver Stof­fe durch das Neue-psy­cho­ak­­ti­­ve-Stof­­fe-Gesetz (NpSG) jedoch unmit­tel­bar bevor, ist die poli­zei­li­che Beschlag­nah­me die­ser Stof­fe, die im Moment der Beschlag­nah­me legal ver­kauft wer­den dür­fen, recht­mä­ßig. So hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und eine Beschwer­de zurück­ge­wie­sen, mit der sich der Antrag­stel­ler gegen

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Beschlagnahme noch legaler neuer psychoaktiver Stoffe

Beschlag­nah­me noch lega­ler neu­er psy­cho­ak­ti­ver Stof­fe

Die poli­zei­li­che Beschlag­nah­me sog. neu­er psy­cho­ak­ti­ver Stof­fe, die im Moment der Beschlag­nah­me legal ver­kauft wer­den dür­fen, deren gesetz­ge­be­ri­sches Ver­bot durch das Neue-psy­cho­ak­­ti­­ve-Stof­­fe-Gesetz (NpSG) jedoch unmit­tel­bar bevor­steht, ist nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­­berg recht­mä­ßig. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg in Mann­heim ent­schie­de­nen Fall betreibt der Antrag­stel­ler einen Online­han­del mit LSD-Deri­­va­­ten.

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Legal Highs - und das Inverkehrbringen bedenklicher Arzneimittel

Legal Highs – und das Inver­kehr­brin­gen bedenk­li­cher Arz­nei­mit­tel

Bei nicht dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz unter­fal­len­den syn­the­ti­schen Can­na­bi­no­iden (ins­bes. JWH 210) han­delt es sich nicht um Arz­nei­mit­tel. Die Straf­bar­keit nach § 95 Abs. 1 Nr. 1 Arz­nei­mit­tel­ge­setz setzt vor­aus, dass es sich bei den syn­the­ti­schen Can­na­bi­no­iden um Arz­nei­mit­tel im Sin­ne des § 2 Abs. 1 Nr. 2 Arz­nei­mit­tel­ge­setz han­delt. Hier­für wie­der­um ist ent­schei­dend, wie

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"Kräu­ter­mi­schun­gen" – und die Straf­bar­keit nach dem Tabak­ge­setz

Stellt das gewerbs­mä­ßi­ge Inver­kehr­brin­gen von zum Rau­chen bestimm­ten Kräu­ter­mi­schun­gen, denen syn­the­ti­sche Can­na­bi­no­ide zuge­setzt wur­den, eine Straf­tat nach dem Vor­läu­fi­gen Tabak­ge­setz dar? Dar­über strei­ten der­zeit die Straf­se­na­te beim Bun­des­ge­richts­hof: Der 5. Straf­se­nat hat über die Revi­si­on eines Ange­klag­ten zu ent­schei­den, der vom Land­ge­richt wegen vor­sätz­li­chen Inver­kehr­brin­gens bedenk­li­cher Arz­nei­mit­tel in 87 Fäl­len

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Kräutermischungen. Legal Highs, synthetische Cannabinoide - in nicht geringer Menge

Kräu­ter­mi­schun­gen. Legal Highs, syn­the­ti­sche Can­na­bi­no­ide – in nicht gerin­ger Men­ge

Die nicht gerin­ge Men­ge der syn­the­ti­schen Can­na­bi­no­ide JWH-018 und CP 47,497-C8-Homologes beginnt bei zwei Gramm. Die nicht gerin­ge Men­ge der syn­the­ti­schen Can­na­bi­no­ide JWH-073 und CP 47,497 beginnt bei sechs Gramm. Den Vor­schrif­ten des Betäu­bungs­mit­tel­ge­set­zes unter­fal­len die Wirk­stof­fe JWH-018 und CP 47,497 bzw. CP 47,497-C8-Homologes ab dem 22.01.2009, der Wirk­stoff JWH-073

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Synthetische Cannabinoide - in nicht geringer Menge

Syn­the­ti­sche Can­na­bi­no­ide – in nicht gerin­ger Men­ge

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich in einem jetzt vom ihm ent­schie­de­nen Revi­si­ons­ver­fah­ren mit dem Grenz­wert der nicht gerin­gen Men­ge für eini­ge syn­the­ti­sche Can­na­bi­no­ide befasst. Anlass hier­für bot ihm ein Ver­fah­ren aus Lands­hut: Das Land­ge­richt Lands­hut hat den Ange­klag­ten u.a. wegen meh­re­rer Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von zwei Jah­ren ver­ur­teilt und deren

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Kräutermischungen - und die Strafbarkeit nach dem Vorläufigen Tabakgesetz

Kräu­ter­mi­schun­gen – und die Straf­bar­keit nach dem Vor­läu­fi­gen Tabak­ge­setz

Nach Ansicht des 5. Straf­se­nats des Bun­des­ge­richts­hof kann das gewerbs­mä­ßi­ge Inver­kehr­brin­gen von zum Rau­chen bestimm­ten Kräu­ter­mi­schun­gen, denen nicht in die Anla­ge – II zum Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz auf­ge­nom­me­ne syn­the­ti­sche Can­na­bi­no­ide zuge­setzt sind, nach § 52 Abs. 2 Nr. 1, § 20 Abs. 1 Nr. 1, 2 VTa­bakG straf­bar sein. Er hat daher beim 2. und

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Legal Highs

Legal Highs

Bei den "legal Highs"-Kräutermischungen han­delt es sich nicht um Arz­nei­mit­tel im Sin­ne von Art. 1 Nr. 2 der Human­ar­n­ei-Rich­t­­li­­nie 2001/​83/​EG . Damit stell­ten die ver­kauf­ten Kräu­ter­mi­schun­gen auch kein Arz­nei­mit­tel im Sin­ne des den Arz­nei­mit­tel­be­griff der Richt­li­nie in deut­sches Recht umset­zen­den § 2 Abs. 1 AMG dar, was wie­der­um Vor­aus­set­zung einer Straf­bar­keit nach § 95

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