Berück­sich­ti­gung der Bei­trä­ge ande­rer Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen bei der Anwen­dung der Öff­nungs­klau­sel

Hat ein Steu­er­pflich­ti­ger Bei­trä­ge an meh­re­re Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen geleis­tet, bezieht er aber zunächst nur Ren­ten­ein­nah­men aus einem ein­zi­gen Ver­sor­gungs­werk, sind in die Prü­fung der Vor­aus­set­zun­gen der Öff­nungs­klau­sel gemäß § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. bb Satz 2 EStG alle von ihm geleis­te­ten Bei­trä­ge an Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen ein­zu­be­zie­hen, die zu Leib­ren­ten und ande­ren

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Frei­wil­li­ge Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung – und die Besteue­rung der Ren­ten

Die Fra­ge, ob Leib­ren­ten, die ein bei einem Trä­ger der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung frei­wil­lig Ver­si­cher­ter von die­sem erhält, nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. aa EStG zu besteu­ern sind, ist bereits durch die Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts sowie des Bun­des­fi­nanz­hofs beant­wor­tet wor­den. Bei­de Gerich­te haben die­se Fra­ge inzi­den­ter bejaht. Für

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Alters­ren­te der Ver­ein­ten Natio­nen – und die deut­sche Ein­kom­men­steu­er

Von inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen gezahl­te Alters­be­zü­ge sind nach deut­schem Recht rechts­ver­glei­chend zu qua­li­fi­zie­ren. Ren­ten der Ver­ein­ten Natio­nen sind Ein­künf­te aus Leib­ren­ten der Basis­ver­sor­gung nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. aa EStG (Abgren­zung zu Pen­sio­nen der NATO). Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof im Fall einer ehe­ma­li­gen Bediens­te­ten der Ver­ein­ten Natio­nen,

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Aus­ge­fal­le­ne Ren­ten­zah­lun­gen – und die abwei­chen­de Steu­er­fest­set­zung aus Bil­lig­keits­grün­den

Wird für eine von Todes wegen erwor­be­ne Leib­ren­te nach § 23 Abs. 1 ErbStG die jähr­li­che Besteue­rung des Jah­res­werts gewählt und fal­len die Ren­ten­zah­lun­gen spä­ter wegen der Zah­lungs­un­fä­hig­keit und Über­schul­dung des Ver­pflich­te­ten aus, kann eine abwei­chen­de Fest­set­zung der Erb­schaft­steu­er für die Ablö­sung der Jah­res­steu­er nach § 23 Abs. 2 ErbStG i.V.m. §

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Die Ren­ten­ab­fin­dung des berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­werks – und die Steu­er­pflicht

Die Ren­ten­ab­fin­dung des Ver­sor­gungs­werks ist als "ande­re Leis­tung" i.S. des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a EStG zu besteu­ern, obwohl sie kei­ne wie­der­keh­ren­de Leis­tung i.S. des § 22 Nr. 1 Satz 1 EStG ist. Der Besteue­rungs­ge­gen­stand der sons­ti­gen Ein­künf­te des § 22 EStG wird seit dem Inkraft­tre­ten des Alt­Ein­kG für die Fall­grup­pen des

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Betriebs­ver­äu­ße­rung gegen Leib­ren­te – und die Gewer­be­steu­er

Wird der Betrieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft oder natür­li­chen Per­son ver­äu­ßert, der inner­halb von fünf Jah­ren vor der Ver­äu­ße­rung aus der Umwand­lung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft her­vor­ge­gan­gen war, unter­liegt der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn auch dann gemäß § 18 Abs. 4 UmwStG 1995 (§ 18 Abs. 3 UmwStG 2006) im Zeit­punkt der Betriebs­ver­äu­ße­rung in vol­lem Umfang der Gewer­be­steu­er, wenn

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Zah­lun­gen für den Erb­ver­zicht

Der vor Ein­tritt des Erb­falls erklär­te Erb- und/​oder Pflicht­teils­ver­zicht ist ein erbrecht­li­cher –bür­ger­­lich-rech­t­­lich wie steu­er­recht­lich unent­gelt­li­cher– Ver­trag, wel­cher der Regu­lie­rung der Ver­mö­gens­nach­fol­ge die­nen soll und nicht der Ein­kom­men­steu­er unter­liegt (Bestä­ti­gung der Recht­spre­chung). Wird die Höhe der aus einem der­ar­ti­gen Ver­trag zu zah­len­den monat­li­chen Ren­te so ermit­telt, dass die Betei­lig­ten einen

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Wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen bei vor­weg­ge­nom­me­ner Erb­fol­ge

Wer­den wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen in sach­li­chem Zusam­men­hang mit der Über­tra­gung von Ver­mö­gen im Wege der vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge zuge­sagt (pri­va­te Ver­sor­gungs­ren­ten), stel­len die­se weder Ver­äu­ße­rungs­ent­gelt des Über­ge­bers noch Anschaf­fungs­kos­ten des Über­neh­mers dar, son­dern sind spe­zi­al­ge­setz­lich den Son­der­aus­ga­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 1 a EStG) und den wie­der­keh­ren­den Bezü­gen (§ 22 Nr. 1 Satz 1 EStG)

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Dei­ne Ren­te – schenk Sie Dei­nem Arzt!

Eine geschenk­te Ren­te führt beim Beschenk­ten nicht schon allein des­we­gen zu Betriebs­ein­nah­men, weil der Beschenk­te behan­deln­der Arzt des Schen­kers ist. So ent­schied jetzt das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Neu­stadt an der Wein­stra­ße, dass die Zuwen­dung einer Leib­ren­ten­ver­si­che­rung nicht als betrieb­li­che Ein­nah­me zu erfas­sen ist. Der Klä­ger in dem jetzt vom Finanz­ge­richt

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Vor­läu­fi­ge Steu­er­fest­set­zun­gen

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die Lis­te der Punk­te aktua­li­siert, bei denen im Hin­blick auf anhän­gi­ge Mus­ter­ver­fah­ren im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung die Steu­er­fest­set­zung der­zeit nur vor­läu­fig erfol­gen soll. Dem­nach sind Fest­set­zun­gen der Ein­kom­men­steu­er gemäß § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, 4 AO hin­sicht­lich fol­gen­der Punk­te im Hin­blick auf die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit und ver­fas­sungs­kon­for­me Aus­le­gung

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Besteue­rung von Leib­ren­ten

Bereits 2001 hat­te der Bun­des­fi­nanz­hof dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob die Besteue­rung des Ertrags­an­teils von Bezü­gen aus Leib­ren­ten nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buch­sta­be a EStG ohne die Berück­sich­ti­gung eines Spa­­rer-Frei­be­­trags mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz nach Art. 3 Abs. 1 GG ver­ein­bar sei . Die­se Vor­la­ge des Bun­des­fi­nanz­hofs wies das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

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Der pen­sio­nier­te Chef­arzt und die Ren­ten­be­steue­rung

Eine ver­fas­sungs­kon­for­me erwei­tern­de Aus­le­gung der Öff­nungs­klau­sel des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a) bb) Satz 2 EStG bei Beam­ten, die neben ihren Pen­si­ons­an­wart­schaf­ten durch Zah­lung frei­wil­li­ger Bei­trä­ge auch Ren­ten­ver­si­che­rungs­an­wart­schaf­ten begrün­den, in dem Sinn, dass die erdien­ten Pen­si­ons­an­wart­schaf­ten fik­tiv in Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung umge­rech­net und zu den gezahl­ten Bei­trä­gen hin­zu­ge­zählt wer­den,

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Bewer­tung einer neu­en lebens­läng­li­chen Nut­zung oder Leis­tung

Der Kapi­tal­wert einer lebens­läng­li­chen Nut­zun­gen oder Leis­tun­gen wer­den nach dem Bewer­tungs­ge­setz der­ge­stalt berech­net, dass der Jah­res­wert mit einem Ver­viel­fäl­ti­ger mul­ti­pli­ziert wird, der anhand der aktu­el­len Ster­be­ta­feln bezo­gen auf den jewei­li­gen Leis­tungs­be­ginn berech­net wird. Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um nun die neu­en Ver­viel­fäl­ti­ger ver­öf­fent­licht, die nach der am 22. August 2008 ver­öf­fent­lich­ten Ster­be­ta­fel 2005/​2007

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