Leihmutter - und die Eintragung im ukrainischen Geburtenregister

Leih­mut­ter – und die Ein­tra­gung im ukrai­ni­schen Gebur­ten­re­gis­ter

Die Ein­tra­gung im ukrai­ni­schen Gebur­ten­re­gis­ter stellt eben­so wie eine auf­grund des­sen aus­ge­stell­te Geburts­ur­kun­de kei­ne aner­ken­nungs­fä­hi­ge Ent­schei­dung im Sin­ne von § 108 Abs. 1 FamFG dar. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ging es um eine von den Wunsch­el­tern bean­trag­te Nach­be­ur­kun­dung der Aus­lands­ge­burt des betrof­fe­nen Kin­des, das im Mai 2015 in der

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Leihmutter - genetische Mutter - rechtliche Mutter

Leih­mut­ter – gene­ti­sche Mut­ter – recht­li­che Mut­ter

Auf die recht­li­che Abstam­mung eines in der Ukrai­ne von einer Leih­mut­ter gebo­re­nen Kin­des fin­det deut­sches Recht Anwen­dung, wenn das Kind ent­spre­chend dem über­ein­stim­men­den Wil­len aller betei­lig­ten Per­so­nen ohne vor­he­ri­ge Abstam­mungs­ent­schei­dung als­bald nach der Geburt recht­mä­ßig nach Deutsch­land ver­bracht wor­den ist. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te sich ein

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Der biologische Vater und die Leihmutterschaft

Der bio­lo­gi­sche Vater und die Leih­mut­ter­schaft

Vater – im recht­li­chen Sin­ne – ist in Deutsch­land unter ande­rem, wer zur Zeit der Geburt mit der Mut­ter ver­hei­ra­tet ist oder die Vater­schaft aner­kannt hat. Bei­des setzt kei­ne bio­lo­gi­sche Abstam­mung vor­aus. Auch wenn die Kin­der auf dem Wege der – in Deutsch­land nicht zuge­las­sen – Leih­mut­ter­schaft in den USA

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Die kalifornische Leihmutter - und die Lebenspartnerschaft

Die kali­for­ni­sche Leih­mut­ter – und die Lebens­part­ner­schaft

Das Urteil eines kali­for­ni­schen Gerichts, wonach die sog. Wunsch­el­tern eines von einer Leih­mut­ter gebo­re­nen Kin­des auch des­sen recht­li­che Eltern sind, ist in Deutsch­land anzu­er­ken­nen. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall schlos­sen schlos­sen die betei­lig­ten Lebens­part­ner im August 2010 mit Frau J. in Kali­for­ni­en einen Leih­mut­ter­schafts­ver­trag. Ent­spre­chend der Ver­ein­ba­rung wur­de

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Die Geburteneintragung bei Leihmutterschaft

Die Gebur­ten­ein­tra­gung bei Leih­mut­ter­schaft

Ein recht­li­ches Eltern-Kind-Ver­­häl­t­­nis kann in Deutsch­land nur durch Abstam­mung oder auf­grund einer Annah­me als Kind ent­ste­hen. Eine Leih­mut­ter­schaft ist zivil- wie straf­recht­lich unzu­läs­sig. Eine kali­for­ni­sche Gerichts­ent­schei­dung, die bei einer Leih­mut­ter­schaft die Eltern­schaft der „Auf­trag­ge­ber” fest­ge­stellt hat, ist nicht bin­dend, weil sie mit wesent­li­chen Grund­sät­zen des deut­schen Rechts offen­sicht­lich unver­ein­bar ist.

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Indische Leihmutter und deutsche Geburtsurkunde

Indi­sche Leih­mut­ter und deut­sche Geburts­ur­kun­de

Bestehen kei­ne ver­nünf­ti­gen Zwei­fel dar­an, dass die Leih­mut­ter eines in Indi­en gebo­re­nen Kin­des zum Zeit­punkt der Geburt unver­hei­ra­tet war und mit der Aner­ken­nung der Vater­schaft durch den aus Deutsch­land stam­men­den, bio­lo­gi­schen Kinds­va­ter ein­ver­stan­den ist, so hat das Stan­des­amt die­sen als Vater in der Geburts­ur­kun­de ein­zu­tra­gen. In dem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt

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