Spitzenmedizin um jeden Preis - und die gesetzlichen Krankenkassen

Spit­zen­me­di­zin um jeden Preis – und die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen

Ein Anspruch auf Kos­ten­er­stat­tung durch die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se besteht auch bei lebens­be­droh­li­chen Erkran­kun­gen nur für Leis­tun­gen aus dem gesetz­li­chen Leis­tungs­ka­ta­log, die all­ge­mein aner­kann­ten medi­zi­ni­schen Stan­dards ent­spre­chen. Ein Anspruch auf „Spit­zen­me­di­zin um jeden Preis“ besteht nicht. So die Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines an Krebs erkrank­ten

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Kostenübernahme einer Fettabsaugung

Kos­ten­über­nah­me einer Fett­ab­sau­gung

Es ist als Sys­tem­feh­ler zu bewer­ten, wenn trotz vom Sach­ver­stän­di­gen emp­foh­le­ner Behand­lung bei feh­len­der gesi­cher­ter kon­ven­tio­nel­ler Behand­lungs­me­tho­de kei­ne Kos­ten­über­nah­me durch die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se mög­lich ist. Die­se Sys­tem­stö­rung im Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­pflich­tet die Kran­ken­kas­se zur Über­nah­me der Behand­lungs­kos­ten, auch wenn die­se Behand­lungs­form nicht zum Leis­tungs­um­fang der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen gehört.

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