Künstler in der Leistungskette - und die Frage des Leistungsortes

Künst­ler in der Leis­tungs­ket­te – und die Fra­ge des Leis­tungs­or­tes

§ 3a Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a UStG a.F. setzt eben­so­we­nig wie Art. 52 Buchst. a MwSt­Sys­tRL a.F. vor­aus, dass die Leis­tung höchst­per­sön­lich erbracht wird. Die Vor­schrift erfasst daher nicht nur die Leis­tung eines auf­tre­ten­den Künst­lers, son­dern auch die einer sog. Gast­spiel­agen­tur, die auf­tre­ten­de Künst­ler nicht ver­mit­telt, son­dern als eige­ne Leis­tung zur Ver­fü­gung

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Steuern für die Wette

Steu­ern für die Wet­te

Han­delt es sich um einen im EU-Aus­­­land ansäs­si­gen Sport­wet­ten­ver­an­stal­ter, für den ein deut­scher Unter­neh­mer Sport­wet­ten ver­mit­telt, ist die­ser im Inland nicht umsatz­steu­er­pflich­tig. So hat der Bun­des­fi­nanz­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Die Klä­ge­rin, eine Unter­neh­mer­ge­sell­schaft (haf­tungs­be­schränkt), bot seit dem Jahr 2009 Sport­wet­ten im Auf­trag und für Rech­nung der A mit

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Der vertragliche Arbeitsort - und seine Bestimmung im Arbeitsvertrag

Der ver­trag­li­che Arbeits­ort – und sei­ne Bestim­mung im Arbeits­ver­trag

Die Bestim­mung eines Orts der Arbeits­leis­tung in Kom­bi­na­ti­on mit einer im Arbeits­ver­trag durch Ver­set­zungs­vor­be­halt gere­gel­ten Ein­satz­mög­lich­keit im gesam­ten Unter­neh­men ver­hin­dert nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts regel­mä­ßig die ver­trag­li­che Beschrän­kung auf den im Ver­trag genann­ten Ort der Arbeits­leis­tung . Fehlt es an einer Fest­le­gung des Inhalts oder des Orts der Leis­tungs­pflicht

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Nacherfüllung - und die Transportkosten

Nach­er­fül­lung – und die Trans­port­kos­ten

Ein taug­li­ches Nach­er­fül­lungs­ver­lan­gen des Käu­fers setzt die Zur­ver­fü­gung­stel­lung der Kauf­sa­che am rech­ten Ort, näm­lich dem Erfül­lungs­ort der Nach­er­fül­lung, vor­aus. Für des­sen Bestim­mung ist im Kauf­recht die all­ge­mei­ne Vor­schrift des § 269 Abs. 1, 2 BGB maß­ge­bend . Die Kos­ten­tra­gungs­re­ge­lung des § 439 Abs. 2 BGB begrün­det in Fäl­len, in denen eine Nach­er­fül­lung

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Spielberechtigung auf in- und ausländischen Golfplätzen - und die Umsatzsteuer

Spiel­be­rech­ti­gung auf in- und aus­län­di­schen Golf­plät­zen – und die Umsatz­steu­er

Die Ein­räu­mung der Berech­ti­gung, auf einem Golf­platz Golf zu spie­len, ist kei­ne „sons­ti­ge Leis­tung im Zusam­men­hang mit einem Grund­stück” i.S. des § 3a Abs. 3 Nr. 1 UStG. Räumt ein Unter­neh­mer pri­va­ten Golf­spie­lern die Berech­ti­gung ein, auf meh­re­ren Golf­plät­zen im In- und Aus­land (hier: auf zwei Golf­plät­zen in Deutsch­land und zwei Golf­plät­zen

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Schadensregulierung im System Grüne Karte - und der umsatzsteuerliche Ort der Schadensregulierung

Scha­dens­re­gu­lie­rung im Sys­tem Grü­ne Kar­te – und der umsatz­steu­er­li­che Ort der Scha­dens­re­gu­lie­rung

Die Abwick­lung von Ver­kehrs­un­fäl­len im Inland für aus­län­di­sche Kfz-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rer im „Sys­tem Grü­ne Kar­te” erfüllt nicht die Vor­aus­set­zun­gen für eine Ortver­la­ge­rung an den Emp­fän­ger­ort gemäß § 3a Abs. 4 Nr. 3 UStG. Die­ses Sys­tem basiert auf der Gen­fer Emp­feh­lung Nr. 5 vom 25.01.1949 der Ver­ein­ten Natio­nen und im euro­päi­schen Recht auf der Richt­li­nie 72/​166/​EWG

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