Die zeit­lich begrenz­te Dau­er­leis­tung – und der Zeit­punkt der Steuerentstehung

Besteht die Leis­tung in der Mit­wir­kung an einer bilan­zi­el­len Gestal­tung als zeit­lich begrenz­ter Dau­er­leis­tung, wird die Leis­tung erst mit der Been­di­gung der die­ser Leis­tung zugrun­de lie­gen­den Rechts­ver­hält­nis­se erbracht. Nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UStG ent­steht die Steu­er bei der Berech­nung der Steu­er nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums,

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Vor­steu­er­ab­zug – und die Rech­nungs­an­ga­ben zur Leis­tungs­be­schrei­bung und zum Leistungszeitpunkt

Die Bezeich­nung der erbrach­ten Leis­tun­gen als „Tro­cken­bau­ar­bei­ten“ kann den Anfor­de­run­gen an die Leis­tungs­be­schrei­bung genü­gen, wenn sie sich auf ein kon­kret bezeich­ne­tes Bau­vor­ha­ben an einem bestimm­ten Ort bezieht. Die Anga­be des Leis­tungs­zeit­punkts kann sich aus dem Aus­stel­lungs­da­tum der Rech­nung erge­ben, wenn nach den Ver­hält­nis­sen des Ein­zel­falls davon aus­zu­ge­hen ist, dass die

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Umsatz­steu­er­hin­ter­zie­hung durch einen unbe­rech­tig­ten Vorsteuerabzug

Nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG kann ein Unter­neh­mer die gesetz­lich geschul­de­te Steu­er für Lie­fe­run­gen und sons­ti­ge Leis­tun­gen, die von einem ande­ren Unter­neh­mer für sein Unter­neh­men aus­ge­führt wor­den sind, abzie­hen. Die Aus­übung des Vor­steu­er­ab­zugs setzt dabei vor­aus, dass der Unter­neh­mer eine nach §§ 14, 14a UStG aus­ge­stell­te Rech­nung besitzt.

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Bundesfinanzhof (BFH)

Lie­fer­zeit­punkt als zwin­gen­de Rechnungsangabe

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil klar­ge­stellt, dass in einer Rech­nung der Zeit­punkt der Lie­fe­rung (§ 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 6 UStG 2005) außer bei Rech­nun­gen über An- oder Vor­aus­zah­lun­gen auch dann zwin­gend anzu­ge­ben ist, wenn er mit dem Aus­stel­lungs­da­tum der Rech­nung iden­tisch ist. Gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr.

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