Die insol­ven­te Ltd. – und die insol­venz­recht­li­che Haf­tung ihres Direc­tors

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zwei Fra­gen zur Aus­le­gung der Euro­päi­schen Insol­venz­veror­dung vor­ge­legt, wel­che die per­sön­li­che Haf­tung des Direc­tors einer eng­li­schen Limi­ted betref­fen: Betrifft eine Kla­ge vor einem deut­schen Gericht, mit der ein Direk­tor einer pri­va­te com­pa­ny limi­ted by sha­res eng­li­schen oder wali­si­schen Rechts, über deren Ver­mö­gen

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Kas­sen­arzt-Ltd.

Ein ein­zel­ner Arzt (Zahn­arzt, Psy­cho­the­ra­peut) kann sei­ne ver­trags­ärzt­li­che Tätig­keit nicht in der Rechts­form einer juris­ti­schen Per­son des Pri­vat­rechts aus­üben. Nach § 95 Abs 1 Satz 1 SGB V kön­nen nur Ärz­te bzw Psy­cho­the­ra­peu­ten als natür­li­che Per­so­nen zur ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung zuge­las­sen wer­den. § 95 Abs 1 SGB V sieht Aus­nah­men für das MVZ vor;

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Lohn­steu­er­haf­tung einer aus­län­di­schen Gesell­schaft

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die der Haf­tung nach § 42d Abs. 1 Nr. 1 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes zugrun­de geleg­te Lohn­steu­er auch dann nach der Steu­er­klas­se – VI zu bemes­sen, wenn weder eine Lohn­steu­er­kar­te vor­ge­legt wor­den ist noch der Arbeit­ge­ber über­haupt eine Lohn­ver­steue­rung vor­ge­nom­men hat . An die­ser Recht­spre­chung hält der

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Der direc­tor einer eng­li­schen Limi­ted und deut­sches Insol­venz­straf­recht

Wer mit einer eng­li­schen Limi­ted in Deutsch­land tätig wird, unter­liegt im Insol­venz­fall auch dem deut­schen Insol­venz­straf­recht: Soweit die hier zur Anwen­dung kom­men­den Straf­tat­be­stän­de an die Pflich­ten der Ltd. anknüp­fen, wird das Ver­hal­ten ihres direc­tors inso­fern sei­ner Fir­ma gem. § 14 Abs. 1 Nr. 1 StGB zuge­rech­net. Die eng­li­sche Limi­ted, eine Art Akti­en­ge­sell­schaft,

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Kapi­ta­ler­satz­re­geln bei EU-Gesell­schaf­ten

Die Rege­lun­gen über die Nach­ran­gig­keit kapi­ta­ler­set­zen­der Gesell­schaf­ter­dar­le­hen nach § 32a GmbHG a.F., § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO a.F. fin­den auf Kapi­­tal­ge­­sel­l­­schaf-ten, über deren Ver­mö­gen in Deutsch­land das Haupt­in­sol­venz­ver­fah­ren eröff­net wor­den ist, auch dann Anwen­dung, wenn die­se in einem ande­ren Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on gegrün­det wor­den sind. Auf die Anmel­dung von

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Bri­ti­scher Gerichts­stand bei Sta­tus­kla­gen einer "deut­schen" Limi­ted

Wo sich der für die aus­schließ­li­che inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit nach Art. 22 Nr. 2 EuGV­VO maß­geb­li­che Sitz der Gesell­schaft in einem Mit­glieds­staat der Euro­päi­schen Uni­on befin­det, bestimmt sich bei Kla­gen nach die­ser Vor­schrift nach der Grün­dungs­theo­rie und damit grund­sätz­lich nach dem Sat­zungs­sitz im Her­kunfts­staat. Art. 22 Nr. 2 EuGV­VO regelt die aus­schließ­li­che Zustän­dig­keit

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