Besteuerung von Liquidationszahlungen nach Auflösung einer Stiftung

Besteue­rung von Liqui­da­ti­ons­zah­lun­gen nach Auf­lö­sung einer Stif­tung

§ 20 Abs. 1 Nr. 9 EStG a.F. erfasst nicht unter­schieds­los alle wie­der­keh­ren­den oder ein­ma­li­gen Zah­lun­gen einer Stif­tung, die von den beschluss­fas­sen­den Stif­tungs­gre­mi­en aus den Erträ­gen der Stif­tung an den Stif­ter, sei­ne Ange­hö­ri­gen oder deren Abkömm­lin­ge wäh­rend des Bestehens der Stif­tung oder anläss­lich ihrer Auf­lö­sung aus­ge­kehrt wer­den. Die Aus­zah­lung des Liqui­da­ti­ons­end­ver­mö­gens an

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Auflösung einer Publikums-GbR - und die bereits ausgesprochenen Kündigungen

Auf­lö­sung einer Publi­kums-GbR – und die bereits aus­ge­spro­che­nen Kün­di­gun­gen

Wird eine Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts nach einer Kün­di­gung vor Ein­tritt der Kün­di­gungs­wir­kung auf­ge­löst, schei­det der kün­di­gen­de Gesell­schaf­ter, sofern dem Gesell­schafts­ver­trag nichts ande­res ent­nom­men wer­den kann, nicht aus, son­dern ver­bleibt in der Liqui­da­ti­ons­ge­sell­schaft. Dies ergibt sich aller­dings nicht schon aus einer ana­lo­gen Anwen­dung von § 65 Abs. 4 GenG auf Publi­kums­ge­sell­schaf­ten bür­ger­li­chen

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Liquidation einer Fondsgesellschaft - und die ausstehenden Einlagen

Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft – und die aus­ste­hen­den Ein­la­gen

Grund­sätz­lich dür­fen aus­ste­hen­de Ein­la­gen im Rah­men der Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft nur ein­ge­for­dert wer­den, wenn und soweit dies zur Durch­füh­rung der Abwick­lung, d.h. für die Befrie­di­gung der Gläu­bi­ger oder für liqui­da­ti­ons­zweck­ge­mä­ße Tätig­kei­ten erfor­der­lich ist1. Die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last dafür, dass der ein­ge­for­der­te Betrag für die Abwick­lung nicht benö­tigt wird, obliegt dem

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Wertfeststellungen für die Erbschaftsteuer - und die Berücksichtigung einer zukünftigen Steuerbelastung

Wert­fest­stel­lun­gen für die Erb­schaft­steu­er – und die Berück­sich­ti­gung einer zukünf­ti­gen Steu­er­be­las­tung

Die zukünf­ti­ge ertrag­steu­er­recht­li­che Belas­tung auf­grund einer im Bewer­tungs­zeit­punkt ledig­lich beab­sich­tig­ten, aber noch nicht beschlos­se­nen Liqui­da­ti­on der Kapi­tal­ge­sell­schaft ist bei der Ermitt­lung des Sub­stanz­werts als Min­dest­wert nicht wert­min­dernd zu berück­sich­ti­gen. Antei­le an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten, für die ein Kurs­wert nach § 11 Abs. 1 BewG nicht gege­ben ist, sind nach § 157 Abs. 4 BewG

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Gewinnfeststellung - und die Klagebefugnis bei  der liquidationslos vollbeendeten Personengesellschaft

Gewinn­fest­stel­lung – und die Kla­ge­be­fug­nis bei der liqui­da­ti­ons­los voll­be­en­de­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft

Hin­sicht­lich eines Gewinn­fest­stel­lungs­be­schei­des erfolgt kein Über­gang der Kla­ge­be­fug­nis nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 Alter­na­ti­ve 1 FGO auf den Gesamt­rechts­nach­fol­ger der liqui­da­ti­ons­los voll­be­en­de­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft. Erlischt eine Per­so­nen­ge­sell­schaft durch Voll­be­en­di­gung ohne Abwick­lung, kann nach stän­di­ger Recht­spre­chung des BFH ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nur noch von den frü­he­ren Gesell­schaf­tern ange­foch­ten wer­den, deren Mit­glied­schaft die Zeit berührt,

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Abwicklung eines nicht begonnenen Schiffsbetriebs - und die neue Tätigkeit

Abwick­lung eines nicht begon­ne­nen Schiffs­be­triebs – und die neue Tätig­keit

Ver­kauft eine Schiffs­ge­sell­schaft nach Auf­ga­be der Eigen­be­triebs­ab­sicht das (noch nicht fer­tig­ge­bau­te) Schiff, begrün­det sie nur dann einen Schiffs­pro­duk­ti­ons­be­trieb, wenn Gegen­stand des Ver­äu­ße­rungs­ver­trags ein in wesent­li­cher Hin­sicht ande­res als das dem (ursprüng­li­chen) Bau­ver­trag ent­spre­chen­de Schiff ist. Erfüllt eine Schiffs­ge­sell­schaft nach Auf­ga­be der Eigen­be­triebs­ab­sicht noch den bereits abge­schlos­se­nen Bau­ver­trag und über­trägt sie

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