Bundesfinanzhof (BFH)

Eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­des Gesell­schaf­ter­dar­le­hen – und die Auf­lö­sung der Kapi­tal­ge­sell­schaft

Die bis zum Urteil des Gro­ßen Senats des Bun­des­fi­nanz­hofs vom 11.07.2017 aner­kann­ten Grund­sät­ze zur Berück­sich­ti­gung von nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten aus eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­den Finan­zie­rungs­hil­fen sind wei­ter anzu­wen­den, wenn der Gesell­schaf­ter eine eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­de Finan­zie­rungs­hil­fe bis zum 27.09.2017 geleis­tet hat­te oder wenn eine Finan­zie­rungs­hil­fe des Gesell­schaf­ters bis zu die­sem Tag eigen­ka­pi­ta­ler­set­zend gewor­den war. Haben die

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Liquidationsverlust bei der Auskehrung von Stammkapital

Liqui­da­ti­ons­ver­lust bei der Aus­keh­rung von Stamm­ka­pi­tal

Ein Liqui­da­ti­ons­ver­lust bei der Aus­keh­rung von Stamm­ka­pi­tal ist nur zu 60 % abzugs­fä­hig. In dem vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall begehr­te die Klä­ge­rin den Abzug eines Liqui­da­ti­ons­ver­lusts. Im Zuge der Auf­lö­sung einer GmbH, an der sie zu einem Drit­tel (Stamm­ein­la­ge: 8.500 €) betei­ligt war, erfolg­te die Aus­keh­rung des sich noch im Gesell­schafts­ver­mö­gen

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Verlustabzug bei Liquidation im Insolvenzverfahren

Ver­lust­ab­zug bei Liqui­da­ti­on im Insol­venz­ver­fah­ren

Nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf ist es nicht sach­ge­recht, die Wir­kung der Ver­lust­ab­zugs­be­schrän­kung des § 10 d Abs. 2 Satz 1 EStG davon abhän­gig zu machen, ob der Liqui­da­ti­ons­zeit­raum ein, zwei oder zehn Jah­re dau­ert und wie vie­le Ver­an­la­gun­gen durch­ge­führt wer­den. Die Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung, den Grund­ab­zugs­be­trag des § 10 d Abs. 2 Satz 1 EStG

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Veräußerungsverlust durch Rangrücktrittserklärung

Ver­äu­ße­rungs­ver­lust durch Rang­rück­tritts­er­klä­rung

Bei insol­venz­frei­er Liqui­da­ti­on einer GmbH rea­li­siert sich der durch eine eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­de Finan­zie­rungs­hil­fe als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten beding­te Ver­äu­ße­rungs­ver­lust eines ehe­mals wesent­lich betei­lig­ten Gesell­schaf­ters bereits in dem Zeit­punkt, in dem er erklärt, mit sei­ner For­de­rung gegen­über allen gegen­wär­ti­gen und künf­ti­gen Ver­bind­lich­kei­ten der ver­mö­gens­lo­sen und über­schul­de­ten GmbH aus einer bank­mä­ßi­gen Geschäfts­ver­bin­dung im Rang

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Liquidationsverluste 2001

Liqui­da­ti­ons­ver­lus­te 2001

Im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2001 rea­li­sier­te Auf­lö­sungs­ver­lus­te wesent­lich Betei­lig­ter unter­lie­gen eben­so wie Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­te noch nicht dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren. § 52 Abs. 4 b Satz 1 Nr. 2 i.V.m. § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG erfor­dern inso­weit ent­spre­chend dem Norm­zweck eine ein­schrän­ken­de Aus­le­gung.

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