Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft – und die aus­ste­hen­den Ein­la­gen

Grund­sätz­lich dür­fen aus­ste­hen­de Ein­la­gen im Rah­men der Liqui­da­ti­on einer Fonds­ge­sell­schaft nur ein­ge­for­dert wer­den, wenn und soweit dies zur Durch­füh­rung der Abwick­lung, d.h. für die Befrie­di­gung der Gläu­bi­ger oder für liqui­da­ti­ons­zweck­ge­mä­ße Tätig­kei­ten erfor­der­lich ist . Die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last dafür, dass der ein­ge­for­der­te Betrag für die Abwick­lung nicht benö­tigt wird, obliegt

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Geschäfts­füh­rerwech­sel nach Insol­venz­eröff­nung

Die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens hat auf die Struk­tur der betrof­fe­nen Gesell­schaft kei­nen Ein­fluss. Orga­ne einer juris­ti­schen Per­son behal­ten ihre Stel­lung auch nach des­sen Eröff­nung. Eine Ein­schrän­kung ergibt sich nur inso­weit, als die Orga­ne einer juris­ti­schen Per­son ledig­lich noch sol­che Auf­ga­ben wahr­neh­men, die nicht die Insol­venz­mas­se betref­fen. Bei einer Gesell­schaft mit

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Zurück­wei­sung der Betriebs­rats­an­hö­rung wegen nicht nach­ge­wie­se­ner Voll­macht

Der Betriebs­rat kann die Anhö­rung zu einer beab­sich­tig­ten Kün­di­gung durch einen Boten oder Ver­tre­ter des Arbeit­ge­bers nicht ent­spre­chend § 174 Satz 1 BGB zurück­wei­sen, wenn der Anhö­rung kei­ne Voll­machts­ur­kun­de bei­gefügt ist. In dem jetzt vom Bun­des­ar­beits­ge­richt enschie­de­nen Fall beschäf­tig­te ds beklag­te Luft­fahrt­un­ter­neh­men, eine Akti­en­ge­sell­schaft grie­chi­schen Rechts mit Sitz in Grie­chen­land, in

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Die Beschwer­de eines Liqui­da­tors

Eine Beschwer­de ist unzu­läs­sig, wenn der Rechts­mit­tel­füh­rer durch die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung nicht beschwert ist, da sie nicht ihm gegen­über ergan­gen ist. Das ist der Fall bei einem Liqui­da­tor eines Unter­neh­mens, der im eige­nen Namen Beschwer­de erhebt gegen eine Ent­schei­dung, die gegen­über dem Unter­neh­men ergan­gen ist. Es liegt kei­ne Ver­let­zung des

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Hin­weis­pflich­ten eines abbe­ru­fe­nen Liqui­da­tors

Der abbe­ru­fe­ne Abwick­ler einer Akti­en­ge­sell­schaft kann ver­pflich­tet sein, einen Nach­fol­ger auf drin­gend zu erle­di­gen­de oder für die Gesell­schaft beson­ders wich­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten aus­drück­lich hin­zu­wei­sen. Ein Abwick­ler kann sich zwar bei der Über­ga­be der Geschäf­te an einen Nach­fol­ger im All­ge­mei­nen auf die Über­ga­be der Unter­la­gen beschrän­ken. Er muss dem Nach­fol­ger nicht jeden

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Liqui­da­ti­on einer Publi­kums-GbR

Auch bei einer als Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts aus­ge­stal­te­ten Publi­kum­s­ge-sel­l­­schaft hat die Auf­lö­sung der Gesell­schaft grund­sätz­lich zur Fol­ge, dass die ein­zel­nen Gesell­schaf­tern ver­lie­he­ne Ein­zel­ge­schäfts­füh­rungs­be­fug­nis nach § 730 Abs. 2 Satz 2 BGB erlischt. Die Geschäfts­füh­rung und Ver­tre­tung steht von der Auf­lö­sung an allen Gesell­schaf­tern gemein­schaft­lich zu. Bei der Abwick­lung einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts

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