Pip­pi-Lang­strumpf-Kos­tüm – und der Schutz lite­ra­ri­scher Figu­ren

Bei der Prü­fung, ob eine lite­ra­ri­sche Figur (hier: Pip­pi Lang­strumpf) durch Über­nah­me von äuße­ren Merk­ma­len in eine ande­re Pro­dukt­art (hier: Kar­ne­vals­kos­tüm) gemäß § 4 Nr. 9 UWG nach­ge­ahmt wird, sind kei­ne gerin­gen Anfor­de­run­gen zu stel­len. Der Schutz der Ver­wert­bar­keit einer fik­ti­ven Figur außer­halb des Urhe­ber­rechts sowie der Schutz der vom Rech­te­inha­ber im

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Pip­pi Lang­strumpf im Pen­ny-Markt

Auch mit einem neu­en Foto in einem Wer­be­pro­spekt kön­nen alte Rech­te an einer lite­ra­ri­schen Figur ver­letzt wer­den. Wie­so, das zeigt ein aktu­el­les Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs: Die Beklag­te betreibt Ein­zel­han­dels­märk­te. Um für ihre Kar­ne­vals­kos­tü­me zu wer­ben, ver­wand­te sie in Ver­kaufs­pro­spek­ten im Janu­ar 2010 die Foto­gra­fi­en eines etwa fünf­jäh­ri­gen Mäd­chens und einer

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Bücher für's Staats­ex­amen – Prüt­ting statt Palandt?

Ju­ris­ti­schen Fach­ver­la­gen steht kein Recht auf er­mes­sens­feh­ler­freie Ent­schei­dung, son­dern le­dig­lich ein Recht auf will­kürfreie Ent­schei­dung des Prä­si­den­ten des Lan­des­jus­tiz­prü­fungs­amts über die Zu­las­sung von Hilfs­mit­teln für die Zwei­te Ju­ris­ti­sche Staats­prü­fung gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 JAPO RP zu. Ist – wie das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz im vor­lie­gen­den Fall revi­si­ons­recht­lich bin­dend (§ 137 Abs.

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Bücher als Arbeits­mit­tel eines Leh­rers

Auf­wen­dun­gen eines Leh­rers für Bücher und Zeit­schrif­ten kön­nen nach einer Ent­swchei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn die Lite­ra­tur unmit­tel­bar zur Erle­di­gung der dienst­li­chen Auf­ga­ben dient und aus­schließ­lich oder zumin­dest weit­aus über­wie­gend beruf­lich ver­wen­det wird. In dem vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall unter­rich­tet der Klä­ger an einer Real­schu­le die Fächer

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