Filesharing - und die Lizenzanalogie

File­sha­ring – und die Lizenz­ana­lo­gie

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Fra­ge, ob im Fal­le der Urhe­ber­rechts­ver­let­zung durch öffent­li­che Zugäng­lich­ma­chung im Wege des File­sha­rings der Rest­scha­dens­er­satz­an­spruch gemäß § 102 Satz 2 UrhG, § 852 BGB ver­langt wer­den kann und wie die­ser Anspruch zu berech­nen ist, durch sein Urteil vom 12.05.20161 geklärt. Danach kann der Rest­scha­dens­er­satz­an­spruch aus § 102

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Internet-Tauschbörse - und die Schadensersatzpflicht der Teilnehmer

Inter­net-Tausch­bör­se – und die Scha­dens­er­satz­pflicht der Teil­neh­mer

Der Bun­des­ge­richts­hof hat drei Urtei­le des Ober­lan­des­ge­richts Köln1 bestä­tigt, mit denen Ansprü­che auf Scha­dens­er­satz und Erstat­tung von Abmahn­kos­ten wegen des Vor­wurfs des File­sha­ring zuge­spro­chen wor­den sind. In den Ver­fah­ren hat­ten vier füh­ren­de deut­sche Ton­trä­ger­her­stel­le­rin­nen geklagt. Nach den Recher­chen des von ihnen beauf­trag­ten Soft­ware­un­ter­neh­mens pro­Me­dia wur­den am 19. Juni 2007, am

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Schadensersatzberechnung nach den Grundsätzen der Lizenzanalogie

Scha­dens­er­satz­be­rech­nung nach den Grund­sät­zen der Lizenz­ana­lo­gie

Die Scha­dens­er­satz­be­rech­nung nach der Lizenz­ana­lo­gie, bei der ein fik­ti­ver Lizenz­satz zugrun­de gelegt wird, ist gewohn­heits­recht­lich aner­kannt1 und nun­mehr – in Fol­ge der Umset­zung der Richt­li­nie 2004/​48/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 29.04.2004 zur Durch­set­zung der Rech­te des geis­ti­gen Eigen­tums2 – auch in § 139 Abs. 2 Satz 3 PatG kodi­fi­ziert.

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Entschädigung für eine Markenverletzung

Ent­schä­di­gung für eine Mar­ken­ver­let­zung

In die Beur­tei­lung, wel­cher Lizenz­satz einer Umsatz­li­zenz bei der Ver­let­zung eines Kenn­zei­chen­rechts ange­mes­sen ist, ist die in der Bran­che übli­che Umsatz­ren­di­te regel­mä­ßig ein­zu­be­zie­hen. Kann ein wegen einer Kenn­zei­chen­ver­let­zung zur Aus­kunft Ver­pflich­te­ter nicht zwei­fels­frei beur­tei­len, ob das Kenn­zei­chen­recht des Gläu­bi­gers durch bestimm­te Geschäf­te ver­letzt wor­den ist, und führt er die Geschäf­te

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Resellervertrag

Resel­ler­ver­trag

Bei der Bemes­sung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs aus § 97 Abs. 1 UrhG1 neu gere­gelt wor­den (§ 97 Abs. 2 UrhG). Für die Beur­tei­lung der Scha­dens­er­satz­pflicht kommt es aber allein auf die Rechts­la­ge zum Zeit­punkt der behaup­te­ten Rechts­ver­let­zung an2. Da es in dem jetzt vom BGH ent­schie­de­nen Streit­fall um angeb­li­che Rechts­ver­let­zun­gen in den Jah­ren

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