LKW-Maut und Insol­venz­an­fech­tung

Wem gegen­über die Deckungs­an­fech­tung von Zah­lun­gen mög­lich ist, die ein Schuld­ner an die Betrei­be­rin des Sys­tems zur Erhe­bung der Lkw-Maut im Gut­ha­ben­ab­rech­nungs­ver­fah­ren erbracht hat? Der Bun­des­ge­richt­hof sieht für die­se Insol­venz­an­fech­tung nicht das Bun­des­amt für Güter­ver­kehr, son­dern die Toll Collect GmbH, die im Auf­trag der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land täti­ge, pri­va­te Betrei­be­rin des

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LKW-Maut und die sach­ge­rech­te Dif­fe­ren­zie­rung der Maut­sät­ze

Bei der nach § 3 Abs. 2 Satz 1 ABMG a.F. (§ 3 Abs. 2 Satz 1 BFStrMG n.F.) ge­bo­te­nen „sach­ge­rech­ten“ Dif­fe­ren­zie­rung der Maut­sät­ze nach der Achs­zahl der maut­pflich­ti­gen Fahr­zeu­ge steht dem Ver­ord­nungs­ge­ber ein Ge­stal­tungs­spiel­raum zu, so­weit es nicht nur um die rech­ne­ri­sche Er­mitt­lung und Ver­tei­lung der von der Achs­zahl ab­hän­gi­gen We­ge­kos­ten, son­dern um die Auf­tei­lung

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LKW-Maut­sät­ze

Die Fra­ge der Recht­mä­ßig­keit der Lkw-Mau­t­­sät­­ze bleibt auch wei­ter­hin offen. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat den Rechts­streit um die Recht­mä­ßig­keit der Lkw-Mau­t­­sät­­ze nach der vom 1. Juli 2003 bis zum 31. August 2007 gel­ten­den Ver­ord­nung zur Fest­set­zung der Höhe der Auto­bahn­maut (Maut­hö­he­ver­ord­nung) erneut an das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len

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Unwirk­sa­me LKW-Maut

Die Maut­hö­he­ver­ord­nung ist in der vom 1. Juli 2003 bis zum 31. August 2007 maß­geb­li­chen Fas­sung nach Ansicht des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter unwirk­sam, da sie den Anfor­de­run­gen der Ermäch­ti­gungs­norm im Auto­bahn­maut­ge­setz nicht genügt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Durch­fahr­ver­bot wegen Maut­aus­weich­ver­kehr

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat jetzt ent­schie­den, dass das auf der B 8 bei Regens­burg zur Unter­bin­dung von Maut­aus­weich­ver­kehr ange­ord­ne­te Durch­fahr­ver­bot für schwe­re Nutz­fahr­zeu­ge recht­mä­ßig ist. Die 14 kla­gen­den Spe­di­ti­ons­un­ter­neh­men wand­ten sich gegen die ver­kehrs­recht­li­chen Anord­nun­gen, mit denen das Land­rats­amt Regens­burg die B 8 zwi­schen der Anschluss­stel­le Rosen­hof und Möt­zing, Orts­teil Schö­nach,

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LKW-Maut

Die Höhe der LKW-Maut muss erneut über­prüft wer­den. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat den Rechts­streit um die Recht­mä­ßig­keit der in der Zeit vom 1. Juli 2003 bis zum 31. August 2007 gel­ten­den Ver­ord­nung zur Fest­set­zung der Höhe der Auto­bahn­maut an das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter zur wei­te­ren

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Wenn der LKW doch nicht fährt – Erstat­tung von LKW-Maut

§ 4 Abs. 4 ABMG regelt die Erstat­tung der LKW-Maut für alle Fäl­le abschlie­ßend, in denen die gebuch­te Fahrt ganz oder teil­wei­se nicht durch­ge­führt wird. Die Rege­lung des § 10 Abs. 2 LKW-MautV zur Erstat­tung wäh­rend des Gül­tig­keits­zeit­raums der manu­el­len Ein­bu­chung an einem Zahl­stel­­len-Ter­­mi­­nal an der gebuch­ten Stre­cke fin­det auch auf die Fäl­le

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Erstat­tung der nicht genutz­ten Auto­bahn­maut

Ein Maut­schuld­ner kann bei der manu­el­len Ein­bu­chung oder der Inter­net­ein­bu­chung nach Ablauf des Gül­tig­keits­zeit­raums des Ein­bu­chungs­be­legs oder des ihm für die maut­pflich­ti­ge Stra­ßen­be­nut­zung ein­ge­räum­ten Zeit­raums inner­halb von zwei Mona­ten die Erstat­tung ent­rich­te­ter Maut ver­lan­gen, wenn die gebuch­te Fahrt nach­weis­lich nicht durch­ge­führt wur­de. In dem die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt zugrun­de lie­gen­den

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Revi­si­on der Wege­kos­ten­richt­li­nie für eine höhe­re LKW-Maut

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat der Revi­si­on der Wege­kos­ten­richt­li­nie zuge­stimmt. Die­se Revi­si­on eröff­net den EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten die Mög­lich­keit, Kos­ten für Luft­ver­schmut­zung und Lärm zusätz­lich zu den Stra­ßen­nut­zungs­ge­büh­ren in den LKW-Mau­t­­preis ein­zu­be­zie­hen. Die jetzt vom Euro­päi­schen Par­la­ment ver­ab­schie­de­ten Maut­re­geln sol­len über­dies gewähr­leis­ten, dass die Ein­künf­te der Finan­zie­rung für leis­tungs­fä­hi­ge­rer und umwelt­ver­träg­li­cher Trans­port­sys­te­me ver­wen­det

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LKW-Maut und die Wege­kos­ten-Richt­li­nie

Der von der Wege­­kos­­ten-Rich­t­­li­­nie EU-rech­t­­lich gere­gel­te Maut­preis für den Schwer­ver­kehr soll künf­tig zusätz­lich zu den Kos­ten für Infra­struk­tur­nut­zung auch exter­ne Kos­ten wie Lärm­be­läs­ti­gung und Luft­ver­schmut­zung beinhal­ten dür­fen, beschloss jetzt der Ver­kehrs­aus­schuss des Euro­päi­schen Par­la­ments. Maut­fle­xi­bi­li­tät Der Beschluss sieht die Mög­lich­keit vor, Fahr­zeu­ge zwi­schen 3,5 t und 12 t aus­zu­neh­men, so der betref­fen­de Mit­glied­staat die­se

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Berech­nung der LKW-Maut

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat in einem aktu­el­len Urteil Stel­lung bezo­gen zur der­zei­ti­gen Höhe und Berech­nung der LKW-Maut und dabei auch die bis­her hier­zu ergan­ge­ne kor­ri­giert: Soweit eine ein­deu­ti­ge und quan­ti­fi­zier­ba­re Kor­re­la­ti­on zwi­schen bestimm­ten umla­ge­fä­hi­gen Wege­kos­ten von eini­gem Gewicht und der unter­schied­li­chen Anzahl von Ach­sen maut­pflich­ti­ger Fahr­zeu­ge her­ge­stellt wer­den kann,

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Rechts­weg bei Strei­tig­kei­ten über die LKW-Maut

Bei dem der­zei­ti­gen Maut­er­he­bungs­sys­tem nach dem Auto­bahn­maut­ge­setz (ABMG) ste­hen zwei Rechts­ver­hält­nis­se neben­ein­an­der, näm­lich das öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Gebüh­ren­ver­hält­nis zwi­schen dem Maut­schuld­ner und dem Bund einer­seits und das auf die Orga­ni­sa­ti­on der Maut­zah­lung beschränk­te pri­vat­recht­li­che Rechts­ver­hält­nis zwi­schen dem Maut­schuld­ner und dem Betrei­ber­un­ter­neh­men (der­zeit Toll Collect GmbH) ande­rer­seits: Rechts­strei­tig­kei­ten über Grund und Höhe der

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Maut­aus­weich­ver­kehr

Lärm­schutz und Maut­ein­nah­men für das Staats­sä­ckel, wie das zusam­men geht, zeigt ein Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ans­bach, das die Kla­ge von Spe­­di­­ti­ons- bzw. Logis­tik­un­ter­neh­men gegen die Sper­re der B 25 im Bereich der Städ­te Feucht­wan­gen und Din­kels­bühl für LKW mit einem zuläs­si­gen Gesamt­ge­wicht über 12 Ton­nen abge­wie­sen hat. Die vier­zehn Klä­ge­rin­nen, zumeist

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LKW-Maut

Die Höhe der LKW-Maut muss erneut über­prüft wer­den, das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat einen Rechts­streit um die Recht­mä­ßig­keit der in der Zeit vom 1. Juli 2003 bis zum 31. August 2007 gel­ten­den Ver­ord­nung zur Fest­set­zung der Höhe der Auto­bahn­maut an das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len zur wei­te­ren Sach­auf­klä­rung zurück­ver­wie­sen. Ins­ge­samt hat­te das

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Kei­ne Schicht­zu­la­ge für Maut-Kon­trol­leu­re

Den beam­te­ten Maut-Kon­­trol­­leu­­ren des Bun­des­am­tes für Güter­ver­kehr (BAG) steht für ihre Tätig­keit kei­ne Schicht­zu­la­ge nach § 20 Abs. 2 Satz 1 lit. c EZulV zu. In einem jetzt vom Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall rüg­te der kla­gen­de Maut-Kon­­trol­­leur, dass die Zeit­span­ne sei­nes Ein­sat­zes von 5.00 Uhr bis 24.00 Uhr nicht von einem Beam­ten abge­deckt

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LKW-Maut

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat­te sich jetzt in zwei Ver­fah­ren mit der seit dem 1. Janu­ar 2005 gel­ten­de LKW-Maut zu befas­sen. Nach Auf­fas­sung des OVG ist die LKW-Maut grund­sätz­lich recht­lich nicht zu bean­stan­den ist. Das der­zei­ti­ge Maut­be­rech­nungs­sys­tem füh­re jedoch im Ein­zel­fall dazu, dass – wenn­gleich in gerin­gem Umfang

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Umwelt- und Stau­kos­ten und die LKW-Maut

Den EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten soll es nach dem Wil­len des Euro­päi­schen Par­la­ments künf­tig mög­lich sein, LKWs auch die Kos­ten zu berech­nen, die sie durch Staus, Lärm und Luft­ver­schmut­zung ver­ur­sa­chen. Bis­her dür­fen ledig­lich die Infra­struk­tur­kos­ten auf die Maut­ge­büh­ren ange­rech­net wer­den. Die Ein­füh­rung einer LKW-Maut sowie die Anrech­nung der exter­nen Kos­ten wer­den jedoch nicht

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