Entgeltfortzahlung - und die Rufbereitschaften der Krankenhausärzte

Ent­gelt­fort­zah­lung – und die Ruf­be­reit­schaf­ten der Kran­ken­haus­ärz­te

Bei der Berech­nung der Ent­gelt­fort­zah­lung für Kran­k­heits- und Urlaubs­zei­ten ist das im Refe­renz­zeit­raum erziel­te Ent­gelt für die tat­säch­li­che Inan­spruch­nah­me wäh­rend einer Ruf­be­reit­schaft nach § 22 Satz 2 TV-Ärz­­te/V­­KA ein­zu­be­zie­hen. § 22 des Tarif­ver­trags für Ärz­tin­nen und Ärz­te an kom­mu­na­len Kran­ken­häu­sern im Bereich der Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber­ver­bän­de vom 17.08.2006 (TV-Ärz­­te/V­­KA) regelt

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Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall  - und die vereinbarte Treueprämie

Ent­gelt­fort­zah­lung im Krank­heits­fall – und die ver­ein­bar­te Treue­prä­mie

Dem Arbeit­neh­mer ist bei Arbeits­un­fä­hig­keit infol­ge Krank­heit das ihm bei der für ihn maß­ge­ben­den regel­mä­ßi­gen Arbeits­zeit zuste­hen­de Arbeits­ent­gelt fort­zu­zah­len (§ 4 Abs. 1 EFZG). Das Arbeits­ent­gelt des Arbeit­neh­mers umfasst dabei neben dem Grund­lohn und ggfs.einer Schicht­zu­la­ge auch eine in einer betrieb­li­chen Gesamt­zu­sa­ge ent­hal­te­ne ver­ein­bar­te Treue­prä­mie. Zwar kann durch Tarif­ver­trag eine ande­re Bemes­sungs­grund­la­ge

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Leiharbeit - und der Anspruch auf ein vergleichbares Urlaubsentgelt

Leih­ar­beit – und der Anspruch auf ein ver­gleich­ba­res Urlaubs­ent­gelt

Wäh­rend der Zeit der Über­las­sung hat der Leih­ar­beit­neh­mer Anspruch auf ver­gleich­ba­res Ent­gelt. Die­ses umfasst auch Urlaubs­ent­gelt und Lohn­fort­zah­lung. Die Über­las­sung endet nicht auto­ma­tisch bei Gewäh­rung von Urlaub bzw. bei Erkran­kung des Leih­ar­beit­neh­mers. Das Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­setz ver­pflich­tet den Ver­lei­her, dem Leih­ar­beit­neh­mer das glei­che Arbeits­ent­gelt zu zah­len, das der Ent­lei­her ver­gleich­ba­ren Stamm­ar­beit­neh­mern gewährt

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Mindestlohn für Krankheitszeiten und Feiertage

Min­dest­lohn für Krank­heits­zei­ten und Fei­er­ta­ge

Ein Arbeit­neh­mer hat Anspruch auf Zah­lung des Min­dest­loh­nes gemäß der Ver­ord­nung über zwin­gen­de Arbeits­be­din­gun­gen für Aus- und Wei­ter­bil­dungs­dienst­leis­tun­gen nach dem Zwei­ten oder Drit­ten Buch Sozi­al­ge­setz­buch vom 17.07.2012 (Min­dest­lohn­VO) i.V.m. dem Tarif­ver­trag zur Rege­lung des Min­dest­loh­nes für päd­ago­gi­sches Per­so­nal vom 15.11.2011 (Min­dest­lohnTV) auch für die­je­ni­gen Zei­ten, in denen er auf­grund von

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Urlaubsvergütung für tarifliche Mehrurlaubstage

Urlaubs­ver­gü­tung für tarif­li­che Mehr­ur­laubs­ta­ge

Die Tarif­ver­trags­par­tei­en kön­nen Urlaubs- und Urlaubs­ab­gel­tungs­an­sprü­che, die den von Art. 7 Abs. 1 der Richt­li­nie 2003/​88/​EG gewähr­leis­te­ten und von §§ 1, 3 Abs. 1 BUr­lG begrün­de­ten Anspruch auf Min­dest­jah­res­ur­laub von vier Wochen über­stei­gen, grund­sätz­lich frei regeln . Sie sind weder durch das BUr­lG noch durch die Richt­li­nie 2003/​88/​EG, die nur den Min­dest­ur­laub betref­fen, ein­ge­schränkt

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Mankogeld, VWL, Überstundenvergütung - und die Urlaubsvergütung und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Man­ko­geld, VWL, Über­stun­den­ver­gü­tung – und die Urlaubs­ver­gü­tung und Ent­gelt­fort­zah­lung im Krank­heits­fall

Einem Arbeit­neh­mer steht auf­grund sei­nes tarif­li­chen Anspruchs auf Man­ko­geld, auf ver­mö­gens­wirk­sa­me Leis­tun­gen und auf Über­stun­den­ver­gü­tung kein (wei­te­res) Urlaubs­ent­gelt zu. Die­se Ent­gelt­be­stand­tei­le sind bei der Berech­nung des Urlaubs­ent­gelts des Arbeit­neh­mers gemäß § 11 Abs. 1 Satz 1 BUr­lG nicht zu berück­sich­ti­gen. Zah­lun­gen des Arbeit­ge­bers, die unab­hän­gig von der tat­säch­li­chen Arbeits­leis­tung des Arbeit­neh­mers monat­lich

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MIndestlohn und Entgeltfortzahlung

MIn­dest­lohn und Ent­gelt­fort­zah­lung

Bei Fest­set­zung eines Min­dest­loh­nes durch Rechts­ver­ord­nung gemäß § 7 AEntG ist der Min­dest­lohn Berech­nungs­grund­la­ge für die Ent­gelt­fort­zah­lungs­tat­be­stän­de der §§, 2, 3 und 4 Ent­gelt­fort­zah­lungsG und der Urlaubs­ab­gel­tung gemäß § 7 Abs 4 BUr­lG. Der Anspruch des Arbeit­neh­mers auf Ent­gelt­fort­zah­lung und Urlaubs­ab­gel­tung beruht nicht auf dem Arbeit­neh­mer­ent­sen­de­ge­setz, son­dern auf den Rege­lun­gen des Ent­gelt­fort­zah­lungs­ge­set­zes und des Bun­des­ur­laubs­ge­set­zes.

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Vorlagepflicht für eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Vor­la­ge­pflicht für eine Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung

Nach § 5 Abs. 1 Satz 3 EFZG ist der Arbeit­ge­ber berech­tigt, von dem Arbeit­neh­mer die Vor­la­ge einer ärzt­li­chen Beschei­ni­gung über das Bestehen der Arbeits­un­fä­hig­keit und deren vor­aus­sicht­li­che Dau­er schon von dem ers­ten Tag der Erkran­kung an zu ver­lan­gen. Die Aus­übung des dem Arbeit­ge­ber nach § 5 Abs. 1 Satz 3 EFZG ein­ge­räum­ten Rechts, von dem

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Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld bei Lohnfortzahlung wegen Arbeitsunfähigkeit

Urlaubs­geld und Weih­nachts­geld bei Lohn­fort­zah­lung wegen Arbeits­un­fä­hig­keit

Bei Ver­dienst­aus­fall eines Arbeit­neh­mers durch Arbeits­un­fä­hig­keit flie­ßen weder Urlaubs­ent­gelt noch zusätz­li­ches Urlaubs­geld in die Berech­nung der Lohn­fort­zah­lung gemäß § 6 Abs. 1 Ent­gelt­fort­zah­lungsG ein. Viel­mehr besteht der dies­be­züg­li­che Anspruch des Arbeit­neh­mers gegen den Arbeit­ge­ber unab­hän­gig vom Vor­lie­gen oder Nicht­vor­lie­gen von Arbeits­un­fä­hig­keit. Daher kön­nen in Bezug auf Urlaubs­ent­gelt und Urlaubs­geld auch kei­ne Scha­dens­er­satz­an­sprü­che

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Krankengeld bei wiederkehrenden Krankheitsbeschwerden

Kran­ken­geld bei wie­der­keh­ren­den Krank­heits­be­schwer­den

Auch nach dem Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts vom 8 Novem­ber 2005 ist nach Ansicht des Sozi­al­ge­richts Ham­burg dar­an fest­zu­hal­ten, dass "die­sel­be Krank­heit" i.S.d. § 48 SGB V dann vor­liegt, wenn es sich um ein im ursäch­li­chen Sin­ne ein­heit­li­ches Krank­heits­ge­sche­hen han­delt. Das ist der Fall, solan­ge die Krank­heit nicht aus­ge­heilt ist und immer

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